Kein gemeinsames Fuhrparkmanagement aller Ressorts

8. Dezember 2009, 11:34
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Hätte bis Jahresende stehen sollen - Finanzministerium abgesagt

Wien - Das von der Regierung geplante gemeinsame Fuhrparkmanagement aller Ministerien dürfte nichts werden. Eigentlich hätte das bei der Regierungsklausur in Salzburg angekündigte Projekt bis Jahresende stehen sollen. Nun hat allerdings ausgerechnet das gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt bei der Verwaltungsreform federführende Finanzministerium abgesagt.

Auch das Innen- und das Außenministerium haben Bedenken angemeldet. Kurios dabei: Die zentrale Fuhrparkverwaltung ist Teil jener 32 Verwaltungsreformprojekte, mit denen die Regierung angesichts widerspenstiger Bundesländer "mit gutem Beispiel vorangehen" wollte.

Insgesamt sollen die Reformprojekte im Vollausbau rund 100 Mio. Euro jährlich sparen helfen. Ein Teil davon ist das zentrale Management der Dienstfahrzeuge, das 15 Prozent Kostenersparnis bringen sollte. Nach APA-Informationen hat das Finanzministerium seine Teilnahme aber abgesagt.

In einem mit 9. November datierten Schreiben erklärt Generalsekretär Hans Georg Kramer den Kollegen im Kanzleramt, man habe das interne Fuhrparksystem bereits modernisiert, so dass "keine Einsparungspotenziale" mehr vorhanden seien: "Es wird daher um Verständnis gebeten, dass eine Teilnahme des BMF an einem 'Zentralen Fuhrparkmanagement aller Bundesministerien' in der so angedachten Form nicht in Frage kommt." (APA) 

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