Zelaya bleibt in brasilianischer Botschaft

7. Dezember 2009, 22:31
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Zunächst bis Ende Jänner

Tegucigalpa - Der gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya bleibt vorläufig in der brasilianischen Botschaft. Wie örtliche Medien am Montag berichteten, will Zelaya, dessen Rückkehr an die Macht in der vergangenen Woche endgültig vom Parlament abgelehnt worden war, zunächst bis zum 27. Jänner 2010 in der Vertretung Brasiliens ausharren. Die honduranische Übergangsregierung will Zelaya unter anderem wegen Verfassungsbruchs vor Gericht stellen. Die Machthaber werfen ihm vor, mit einer Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit angestrebt zu haben.

International wird Zelaya als legitimer Präsident von Honduras anerkannt. Doch wurde am 29. November der konservative Politiker Porfirio Lobo Sosa zum neuen Präsidenten gewählt, der am 27. Januar das Amt des Staatschefs antreten soll. Die Wahlen werden inzwischen von einer Reihe von Regierungen anerkannt. (APA)

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