Kinder beim Spielen mit geschenkter Mine getötet

7. Dezember 2009, 18:15
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Ein Mitarbeiter des Kinderheims hatte die Armeemine von einem Acker mitgebracht

Sofia -  In einem bulgarischen Heim sind drei Kinder beim Spielen mit einer Armeemine ums Leben gekommen, die ihnen ein Bediensteter der Sozialeinrichtung geschenkt hatte. Die Mine explodierte am Sonntag, als die Kinder den Zünder zogen, wie bulgarische Medien am Montag berichteten.

Die Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren hätten die Mine vom Heizer des Heims in Krumowgrad in Südbulgarien als Spielzeug geschenkt bekommen, weil sie ihm bei der Arbeit auf seinem Acker geholfen hatten, hieß es. Gegen den Mann und die Heimleitung werde polizeilich ermittelt.

Es wird angenommen, dass die Mine aus einer vor neun Jahren geschlossenen Armee-Einheit unweit der Stadt stammt. Unterdessen wurden alle Munitionslager im Land auf ihre Sicherheit überprüft. Erst im Juli 2008 hatte es in einem Munitionslager östlich der Hauptstadt Sofia heftige Explosionen gegeben. (APA)

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