Schmeckt wie ein Himbeerzuckerl

15. Dezember 2009, 16:51
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Helmut O. Knall und Walter Tucek nahmen den österreichischen Roten unter die Lupe

Wien - Weinbeschreibungen wie "Himbeerzuckerl" oder "ein bisschen wie Mon chéri" lassen es ahnen: Hier waren Verkoster am Werk, denen Praxistauglichkeit und Verständlichkeit näher liegen als abgehobene Plattitüden. Das äußert sich auch ganz unmittelbar in der etwas anderen Art der Weinbewertungen.

Bereits zum dritten Mal versammelten Helmut O. Knall, international tätiger und bekannter Weinjournalist, und Walter Tucek, leitender Redakteur des Ressorts Wein der ÖGZ (Österreichische Gastronomie- & Hotelzeitung), eine internationale Jury, um Österreichs Roten auf den Zahn zu fühlen. Ganz ohne Patriotismus, in einer gemeinsamen Blindverkostung. Neben den beiden Autoren bewerteten sechs weitere Experten wie James Wright, Weinimporteur in New York, oder der deutsche Sommelier und Vinothekar Stefan Metzner, mehr als 400 Weine.

Bewertung und Sieger

"Uns war es von Anfang an wichtig, die Bewertungen fair, transparent und vor allem mit unmittelbarem Praxisnutzen für unsere Hauptzielgruppe, die Gastronomen, zu gestalten. Daher auch unser besonderes System der Gläser und Typen."

34 Weine wurden diesmal mit der Bestbewertung "Fünf Gläser - Kann sich auch international messen" ausgezeichnet. Zusätzlich sind alle bewerteten Weine "typisiert" und mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet. Und da ist auf einen Blick klar, dass "Trinkspaß, Speisenbegleiter, Vollmundig" wohl anders schmeckt als "Mineralisch, Eleganz, Sorten-/Regionstypisch". (red)

Tucek & Knall:
"Österreichs beste Rotweine 2010"
www.wirtschaftsverlag.at

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