Deutliche Abkühlung in nächsten Tagen

7. Dezember 2009, 11:22
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Schnee gibt es vorerst aber nur oberhalb von 700 bis 900 Metern

Wien - Die Großwetterlage stellt sich in den nächsten Tagen allmählich um. Schon am Dienstag sorge eine Kaltfront verbreitet für regnerisches Wetter, erklärt Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Für Schnee reiche es aber vorerst nur oberhalb von 700 bis 900 Metern. Das unbeständige Wetter bleibt laut dem Wetterdienst Ubimet auch in der zweiten Wochenhälfte erhalten.

Am Dienstag (Mariä Empfängnis) muss man demnach vor allem am Vormittag verbreitet mit Regen rechnen, der gebietsweise auch kräftig ausfallen kann. Schnee fällt anfangs oberhalb 1000 bis 1600 m, im Tagesverlauf sinkt die Schneefallgrenze nach und nach auf 900 bis 600 m. Am Nachmittag regnet und schneit es vor allem noch an der Alpennordseite und im Osten zeitweise, im Süden gibt es hingegen dann längere trockene Abschnitte. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und frischt lebhaft bis kräftig auf. Maximal 3 bis 8 Grad.

Der Mittwoch verläuft im Süden und ganz im Westen weitgehend trocken und zeitweise sonnig. Von Salzburg ostwärts lockert es hingegen kaum auf und zeitweise schneit es, unterhalb 800 bis 500 m handelt es sich meist um Regen.  Im Osten und in manchen Tälern südlich des Alpenhauptkamms weht kräftiger Nordwestwind. Mit 2 bis 7 Grad ist es etwas kühler als zuletzt.

Vorübergehend Sonnenschein

Der Donnerstag bringt dann im Osten und Süden vorübergehend ein wenig Sonnenschein, im Tagesverlauf ziehen jedoch von Nordwesten her wieder vermehrt dichte Wolken und einige Regenschauer durch, oberhalb 900 bis 1100m fällt Schnee. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 8 Grad.

Am Freitag gehen vor allem entlang und nördlich der Alpen einige Regenschauer nieder, mit Einsickern kälterer Luft sinkt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf allmählich bis in die Niederungen. Die Höchstwerte liegen nur noch bei 1 bis 6 Grad

Am dritten Adventwochenende stellt sich dann winterlich kaltes Wetter ein, die Temperaturen gehen deutlich zurück, am Samstag und Sonntag liegen die Höchstwerte nur noch zwischen -4 und +1 Grad. Dazu gibt es auch ein paar, zumeist aber nur unergiebige Schneeschauer bis ins Flachland. (red)

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