Ist es wirklich schon "fünf vor zwölf"?

04. Dezember 2009 18:47

Wenn ein Bedrohungsszenario zum Glaubenssystem wird: ein kleiner Rundgang eines "Öko-Häretikers" durch die mediale und politische Schadstoffproduktion in der Debatte um die "Klimakatastrophe" - von Dirk Maxeiner

Ich weiß es nicht. Dieser Satz fällt mir schwer, seit er in der Schule meine Versetzung gefährdete. Und doch möchte ich ihn gleich zu Anfang aussprechen. Wie wird das Klima auf der Erde in einhundert oder zweihundert Jahren sein? Ich weiß es nicht. Ich glaube auch nicht, dass ich es wissen kann. Und ganz wichtig: Ich glaube nicht, dass es überhaupt jemand wissen kann. Das ist eine Menge Unglauben auf einmal. Ich weiß. Aber keine Angst, es kommt jetzt keine flott behauptete Abrechnung à la "Die Klimalüge" oder "Der Klimaschwindel." Das wäre ebenfalls eine falsche Gewissheit, nur spiegelverkehrt zum gängigen Katastrophenglauben.

Eine Zivilisation mit 6,6 Milliarden Menschen beeinflusst das Klima auf vielfache Art. Die natürlichen Einflüsse, die in der Vergangenheit oft abrupte Klimaumschwünge einleiteten, haben jedoch nicht einfach aufgehört zu existieren, nur weil das Flugzeug oder das Auto erfunden wurden. Und doch erliegen viele diesem Trugschluss: Das Klima wird mittlerweile als ein System wahrgenommen, das durch die Ausschaltung anthropogener Einflüsse in einen sanften Ruhezustand versetzt werden könnte. Das ist natürlich barer Unsinn. Das Klima wird sich so oder so weiterhin verändern - aus welchen Gründen auch immer.

Eine Politik, die nicht einmal die Krankenkassenbeiträge stabil halten kann, hat derweil die Klima-stabilisierung zur neuen Utopie erkoren. Der Soziologe Ulrich Beck bezeichnet die Klimapolitik treffend als eine "Sinnressource für die delegitimierte und von Vertrauensverlust gezeichnete Politik." Die drohende Klimakatastrophe wird so zu einem Überzeugungs- und Glaubenssystem, das gesellschaftlichen Sinn stiften soll.

In Großbritannien gerieten kürzlich der Umweltbeauftragte einer Immobilienfirma und sein Chef wegen dessen exzessiver Flugtätigkeit aneinander, Ersterer wurde gefeuert. Der Richter gestand ihm zu, nach dem Antidiskriminierungsparagrafen dagegen zu klagen. Die Klimagemeinde wird durch die Entscheidung rechtlich mit Christen, Juden oder Muslimen gleichgesetzt. Überlieferte religiöse Muster erscheinen so in der Verkleidung modernen Klimaschutzes. Die erzürnte Naturgöttin verlangt Beschwichtigungsrituale, unendlich oft wiederholte kleine Opfer. In diese Kategorie fallen Dinge wie die Deaktivierung der Standby-Schaltung oder das Getrennt-Sammeln von Joghurtbechern. In der Tradition der Bußprediger rufen Kommentatoren zur Abkehr von lasterhaftem Verhalten auf und wecken Schuldgefühle.

Grüne La-Ola-Welle

Dahinter steckt keine finstere Verschwörung, sondern eher so etwas wie eine La-Ola-Welle. Fußballfans und Chaosforscher kennen das Phänomen. In einem System, in dem scheinbar alles durcheinandergeht, bildet sich plötzlich eine Ordnung heraus. Wie von Geisterhand entstehen Strömungen, die sich selbst verstärken und schließlich alles dominieren.

Ob das alles überhaupt auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament steht, interessiert im Prinzip niemanden mehr. Lediglich die Wissenschaft beginnt sich Sorgen um ihre Reputation zu machen. Eine alte Meteorologenweisheit lautet: "Kaum glaubst du einen Trend festmachen zu können, dreht er sich um." Möglicherweise wird das auch diesmal so sein. Die Welttemperatur steigt nun seit fast zehn Jahren nicht mehr an und weigert sich, den Prognosen zu folgen. Die Fachleute sprechen euphemistisch von einer "Seitwärtsbewegung".

"Kriminelle Methoden"

Selbst die für ihre engagierte Klimaschutzberichterstattung bekannte BBC fragte unlängst verunsichert: "What happend to global warming?" Der bekannte deutsche Klimaforscher Mojib Latif, Mitautor der Berichte des Weltklimarates IPCC, baut schon mal eine Rückfallposition auf: Latif sprach von einer möglicherweise bevorstehenden vorübergehenden Abkühlung, die durchaus weitere zehn Jahre anhalten könne.

In den USA und Großbritannien sendet derweil ein Vorgang Namens "Climategate" Schockwellen durch die Wissenschaftsgemeinde. Durch einen Hacker oder Insider wurden tausende interne Mails der britischen "Climate Research Unit" (CRU) bekannt. Dieses Institut ist eine der zentralen Schaltstellen bei der Erstellung des Berichtes des "Weltklimarates" IPCC. In den Mails der Forscher ist unter anderem von "Tricks" die Rede, um einen "Temperaturrückgang" zu verschleiern. Phil Jones, einflussreicher Chef des CRU, legte inzwischen seine Ämter bis zum Abschluss einer unabhängigen Untersuchung nieder.

"Wenn Phil Jones dazu aufforderte, Enttarnendes aus dem Computer zu löschen, so verteidigt er kriminelle Methoden" , urteilt einer der bekanntesten Köpfe der britischen Umweltszene, George Monibot. Und der bekannte deutsche Klimaforscher Hans von Storch vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht resümiert: "Die CRU-Mails belegen vor allem die Gründung eines Kartells zur Durchsetzung der Sicht und Wahrnehmung seiner Mitglieder, das dafür sorgen soll, dass abweichende Meinungen im wissenschaftlichen Review-Prozess scheitern, und wenn nicht, dann zumindest im IPCC-Prozess keine Rolle spielen".

In Kopenhagen wird man von alldem nicht viel hören. Den Klimazug in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf. Selbst in der Wirtschaft wurde längst die Parole "Bloß nicht dran rühren" ausgegeben. Die Claims der Konzerne wurden längst abgesteckt, der Klimaschutz ist in den westlichen Ländern das größte öffentliche Umverteilungs- und Investitionsprogramm seit vielen Jahrzehnten. Die Unternehmen wollen Planungssicherheit, und so stimmen dann viele ihrer Vertreter bereitwillig in das Katastrophengedröhne ein. Motto: Es ist fünf vor zwölf. Das sollte man nicht allzu ernst nehmen. Viel wahrscheinlicher ist es nur zwölf vor fünf. (Dirk Maxeiner/DER STANDARD, Printausgabe, 5.12.2009)

Dirk Maxeiner (Jg. 1953) ist Autor des Buches "Hurra wir retten die Welt! Wie Politik und Medien mit der Klimaforschung umspringen“. Er arbeitet als Kolumnist für "Die Welt" und ist Mitbegründer des Autorenblogs www.achgut.com.

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    1116er
    14.12.2009 10:27
    ob klimawandel oder klimaschwindel ist eh egal.

    denn das klima ist nur ein kleiner teil im mega-puzzle:
    "wie der homo sapiens seine umwelt (und sich selbst) vergewaltigt".

    sollte also eine mögliche klimakatastrophe der anlass sein, uns wegzubewegen von der position "der mensch ist die krone der schöpfung" hin zur realistischen erkenntnis, dass der mensch vielmehr der wurmfortsatz ist, den die evolution im fall einer weiter fortschreitenden entzündung operativ entfernen muss, dann kann man sie gar nicht schlimm genug prognostiziert werden!

    yomellamo
    06.12.2009 20:50
    ein verteidiger der interessen der Öl-industrie wie der autor dieses artikels

    kann sich wohl kaum "Herätiker" nennen. Er ist einfach nur ein FUD-opfer geworden.

    Quantentheorie ist auch schwierig zu verstehen und Relativitätstheorie und Quantenelektrondynamik erst und dann noch festkörperphysik... Trotzdem kann der Autor darauf vertrauen, dass sein computer und sein mobiltelephon die auf diesen komplexen modellen aufbauen ziemlich gut funktionieren.

    Wenn 20 verschiedene strassenkarten anzeigen, dass man sich auf einer straße befindet an deren ende sich eine schlucht befindet, sollte man die geschwindigkeit reduzieren mit der man auf diese schlucht zufährt und nicht darauf hoffen, dass die karten ja evtl. falsch sein könnten.

    pro digi
    07.12.2009 15:25

    ja, so einfach ist die welt :

    ist man nicht anhänger der klimareligion , ist man von der autoindustrie gekauft .
    findet man minarette bedenklich , ist man eine rechtsextremer .
    findet man fanatische nichtraucher seltsam , ist man von der tabaklobby.
    mag man keine religiös radikalen abtreibungsgegner, ist man des teufels .

    mit irgendeiner keule erwischt ihr jeden , respekt


    oiav
    07.12.2009 14:49

    quantendynamik und pc???? könnten sie diesen zusammenhang etwas verdeutlichen?

    f l o
     
    08.12.2009 14:13

    ohne quantenphysik keine halbleiter.
    reicht das?

    Paulchen Panther2
    06.12.2009 16:51
    WER HAT AN DER UHR GEDREHT , IST ES WIRKLICH SCHON SO SPÄT

    rks
     
    06.12.2009 14:56

    Der Autor stellt sich zwar als Querdenker und "Häretiker" dar, verteidigt aber in Wirklichkeit auch nur altbekannten Standpunkte mit polemischen "Argumenten": die Experten sind sich weitgehend einig? Naja, das sind halt Eierköpfe im Elfenbeinturm, die sollen nicht so gescheit daherreden.

    Franz Klug
    06.12.2009 14:48
    Dirk Maxeiner sollten wir nicht allzu ernst nehmen

    Maxeiner lebt seit Jahren davon, dass er journalistisch gegen den vermeintlich grünen Mainstream - Klimawandel etc. blökt. Er macht das sehr geschickt, indem er Fakten, die nicht zu seinen Thesen passen, einfach ignoriert und seinen Gegnern Sachen unterstellt, die gar nicht vertreten werden.
    Jeder seriöse Klimaforscher weiß, das die Natur, das Klima, ein dynamisches System ist.
    Maxeiner unterstellt:Das Klima sei in System, "das durch die Ausschaltung anthropogener Einflüsse in einen sanften Ruhestand versetzt werden kann."
    Es geht nicht um einen Ruhestand des Klimas, sondern einfach darum sorgsamer mit unseren Einflüssen umzugehen. Klar und gut lesbar formuliert im Büchlein: "Der Klimawandel" (Rahmstorf/ Schellnhuber) Beck:Wissen.

    politisch verfolgt
    10.12.2009 00:59
    unsinn

    nur weil sie den artikel schlampig gelesen haben oder ihn nicht verstehen, brauchen sie dem autor nicht falsches zu unterstellen. er schreibt:
    "Und doch erliegen viele diesem Trugschluss: Das Klima wird mittlerweile als ein System wahrgenommen, das durch die Ausschaltung anthropogener Einflüsse in einen sanften Ruhezustand versetzt werden könnte. Das ist natürlich barer Unsinn."

    - "barer unsinn", jetzt verstanden?
    warum ist es übrigens prinzipiell schlecht, den mainstream zu hinterfragen? weil in diesem fall die heiligen grünen den mainstream vorgeben?

    lessismore
    06.12.2009 18:28

    Die Methode des IPCC ist um ein (theoretisches) Gleichgewicht herum aufgebaut. Schauen Sie nach!

    yomellamo
    06.12.2009 20:52

    Das gleichgewicht ist ein praktisches... wäre es kein gleichgewicht, dann hätten sie dieses jahr +50 grad und nächstes jahr -30. Das gleichgewicht hat den menschen seit tausenden von jahren das leben auf der erde ermöglicht.

    Klar... das gleichgewicht ist kein stabiles gleichgewicht. Und das ist genau das problem. Wir haben es (leider) in der hand dieses gleichgewicht zu stören und uns damit selbst in eine ziemlcih problematische lage zu bringen.

    Rapsodie
    06.12.2009 13:46
    Es geht um was anderes...

    Der CO2-Wahn ist schon eine tolle Sache: In Wirklichkeit kümmert sich zukünftig niemand mehr um echte Schadstoffe in Lebensmitteln und in der Umwelt, sondern nur noch um den Pseudoschadstoff CO2. Mit diesem Taschenspielertrick verschwinden – Simsalabim – sämtliche wirklichen Schadstoffe aus der öffentlichen Wahrnehmung und werden durch einen Phantomschadstoff ersetzt. Einem Gas das nicht nur extrem lebensnotwendig ist(vor allem für Pflanzen), sondern auch extrem rar. Das vom Menschen verursachte CO2 hat einen Anteil von 0,0019 % der Athmosphäre - Allein aus diesen Zahlen kann man den Klimakatastrophenwahnsinn schon ablesen.

    Es geht um die NWO - wie an anderer Stelle im Standart nachlesbar!

    yomellamo
    06.12.2009 20:54

    das "natürliche" CO2 ist dafür verantwortlich, dass es auf der erde im mittel die temperaturen hat die wir kennen und nicht 35 grad weniger.

    der anteil an zusätzlichem CO2 den der mensch in die luft geblasen hat beträgt 30% des natürlichen.

    Pareidolic
    06.12.2009 17:21
    Wo leben Sie?

    Sämtliche Schadstoffe verschwinden aus der Wahrnehmung? Weil es seit der Besorgnis um den Klimawandel (Stichtag Kyoto Protokoll 1997) ja keinerlei Wahrnehmung von Feinstaub mehr gab, keinen Skandal um Melamin oder Blei in chinesischen Produkten, keinen Rückruf von Bio-Mehl aufgrund von Pestiziden in Österreich?

    Ähnlich lächerlich ist es einen absoluten Anteilswert an CO2 in den Raum zu stellen, als ob das etwas aussagen würde. Stickstoff kommt zu 78% in der Luft vor und ist unproblematisch, Kohlenstoff ist tödlich wenn es zu 0,15% in der Luft vorkommt. Ohne den Stoff und seine Auswirkungen näher zu kennen sagt "0,0019%" also nicht das Geringste aus.

    rks
     
    06.12.2009 14:58

    Wasser ist auch extrem lebensnotwendig, trotzdem sind Überschwemmungen ein Problem.

    silversepp
    06.12.2009 15:48

    eine, zugegebenermaßen utopisch klingende, unheimlich teure und fast nicht zu realisierende, Möglichkeit wäre - keine Gebäude in Überschwemmungsgebieten zu errichten.

    Al Borland
    06.12.2009 20:27

    Der Tellerrand ist schon verdammt hoch, was?

    Erinnern Sie sich an die vergangenen "Überschwemmungskatastrophen" in Österreich: praktisch alle Schäden in jahrzehntelang bekannten Hochwasser-Risikogebieten.

    Und das, was man den österreichischen Häuslbauern schon nicht begreifbar machen konnte, das versuchen Sie jetzt jenen Menschen klarzumachen, bei denen der Platz tatsächlich knapp ist.

    Viel Erfolg!

    Major Nelson
     
    06.12.2009 13:45
    Einige Zahlen zum Thema CO2:

    Anteil des CO2 an der Atmosphäre: 0,04%.

    Davon anthropogenes, also vom Menschen erzeugtes CO2: 36,3 Gt von insgesamt 550 Gt pro Jahr = 6,6%.

    Der gesamte Verkehr (Pkw, Lkw, Schiene, Flug und Schiff) hat an diesen 6,6% anthropogen erzeugtem CO2 einen Anteil von 20 bis 25%.
    Der Pkw-Verkehr allein 8 bis 10% = Anteil an den Gesamt-CO2-Emissionen also 0,53 bis 0,66%.

    93,4% des CO2 entstehen aus natürlichen Quellen (durch Verbrennung, Verwesung, Verwitterung, Atmung und Oxidation).

    Anteil des CO2 am Treibhauseffekt: 9 bis 26%.

    Jede Maßnahme zur Reduktion des menschlich erzeugten CO2 beeinflusst die Klimaerwärmung also zu 0,00024 bis 0,00069 Prozent.

    Die übrigen 99,99931 bis 99,99976 Prozent sind vom Menschen nicht beeinflussbar.

    universaldilettant aka iq007
     
    09.12.2009 10:46

    ja, aber was Sie nicht bedenken. Aus den verwesenden Bäumen entstehen z.B. Neue.
    So hat sich der Anteil des CO2s von 280 auf 380ppm geändert, also wie sie richtig sagen auf "0,04%".
    Bitte Nicht Flußgrößen (Aufnahme und Abgabe von CO2) und Bestandsgrößen verwechseln.

    Stern von Brokot
    06.12.2009 22:13
    P R I M I T I V !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    dritter mann
     
    07.12.2009 23:52
    SELBER!!!

    yomellamo
    06.12.2009 20:57

    probieren sie es aus:
    nehmen sie eine pille abführmittel ein (1 g).

    Ihr gewicht ist 80 kg, .. da kann ihnen doch das 1 g abführmittel überhaupt gar nichts anhaben oder?

    (wenn ihnen abführmittel zu banal erscheint, dann probieren sie es mit irgendeinem gift ihrer wahl)

    planck
    06.12.2009 18:08
    welche Kraft wird benötigt


    um einen tonnenschweren Stein, der im labilen Gleichgewicht ist, umzustoßen?

    Einen Bruchteil des Gewichtes.

    Kleine Ursache, große Wirkung. Man soll sich nicht täuschen.

    amused8
    06.12.2009 15:12
    Der gesamte Treibhauseffekt betraegt ungefaehr 33 Grad Celsius.Davon ist fuer 3,3 Grad (10%) das CO2 verantwoertlich. Eine 30% Erhoehung des CO2 Anteils ergibt eine Tmperaturerhoehung von rund 1 Grad, wie beobachtet

    Ihre Zahlen moegen stimmen. Ihrer Praesentation mangelt es aber an oekologischer Einsicht. Die Wirtschaftsweise der Natur ist reine Kreislaufwirtschaft. Das im Herbst in die Atmosphaere abgegebene CO2 reichert sich nicht an, sondern wird mit Beginn der Wachstumasphase im Fruehling wieder zur Gaenze vom neuen Pflanzenwachstum aufgenommen. Ganz anders verhaelt es sich mit dem durch den Menschen in die Atmosphaere abgegebenen CO2. Ein Teil reichert sich in der Atmosphaere an, ein Teil versauert die Ozeane. Deshalb ist in den lezten 100 Jahren der atmosphaerische CO2 Anteil um 30% gestiegen, von 280ppm auf 387ppm. Daraus kann man die im Titel zu sehende linerare Ueberschlagsrechnung ableiten, die eine Temperaturerhoehung von rund 1 Grad ergibt

    Al Borland
    06.12.2009 14:46

    Sinnlose Zahlenspielereien.

    Das richtige Maß Treibhauseffekt ist für das Leben auf der Erde notwendig - was für eine Überraschung!

    Fairerweise sollten Sie zur natürlichen Entstehung von CO2 vielleicht auch die natürliche "Vernichtung" erwähnen, denn nur die Differenz zwischen diesen beiden Prozessen verändert die Atmosphäre (Stichwort CO2-Bilanz).

    Aber dann wäre es natürlich nicht mehr ganz so einfach, solche Prozentangaben zu "berechnen".

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