Volksbanken kaufen Retailbanken der ÖVAG

4. Dezember 2009, 16:18
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Wie seit Monaten vereinbart kaufen die Volksbanken dem Sektor-Spitzeninstitut ÖVAG deren fünf Retailbanken ab

Wien - Wie seit Monaten vereinbart kaufen die Volksbanken dem Sektor-Spitzeninstitut ÖVAG deren fünf Retailbanken ab - und zwar zu einem Preis von 210 Mio. Euro. Dies haben die Volksbanken als Mehrheitseigentümer am Donnerstag beschlossen, teilte die Österreichische Volksbanken-AG am Freitag mit. Die Veräußerung von Volksbank Wien, Volksbank Linz-Mühlviertel, Ärztebank, Immo-Bank und VB Factoring ist Teil des Konzepts "Regio". Dessen Umsetzung erfordert aber noch ÖVAG-Aufsichtsratsbeschlüsse und eine Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht (FMA).

Anfang Juli hatte es geheißen, dass internen Bewertungen zufolge die ÖVAG für die fünf Retailbanken 210 bis 230 Mio. Euro erhalten könnte. Im Spitzeninstitut würde das zu rund 200 Mio. Euro Kapitalersparnis führen, wurde im Juli erklärt.

Mit diesem einstimmigen Beschluss der Volksbanken sei ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Turnaround 2010 gesetzt worden, um die ÖVAG wieder in die Gewinnzone zu führen, erklärte ÖVAG-Generaldirektor Gerald Wenzel am Freitag in einer Aussendung. Mit einer Eigenmittelquote von 11,4 Prozent zum 3. Quartal habe man eine solide Basis für eine erfolgreiche Zukunft.

58,2 Prozent der ÖVAG hält die Volksbanken Holding e.Gen., 25,0 Prozent die deutsche DZ-Gruppe, 10,0 Prozent die deutsche Victoria-Gruppe und 6,1 Prozent die RZB. (APA)

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