Red-Bull-Junior Ricciardo beeindruckte

4. Dezember 2009, 14:15
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Schnellster Junior bei Jerez-Tests wurde von RBR für mehrere Jahre verpflichtet - Austro-Spanier Soucek "verdient" ein Cockpit

Jerez/Spanien - Der 20-jährige australische Red-Bull-Junior Daniel Ricciardo hat am Donnerstag zum Abschluss der dreitägigen Formel-1-Tests für GP-Neulinge in Jerez eine klare Bestzeit aufgestellt. Der Meister der britischen Formel-3-Serie fixierte mit seiner Rundenzeit von 1:17,418 Minuten auf dem 4,4 km Jerez-Circuit die Gesamtbestzeit dieser erstmals durchgeführten Testfahrten für kommende Formel-1-Fahrer.

Bereits am Dienstag und Mittwoch hatte der 20-jährige Australier einen so positiven Eindruck hinterlassen, dass Red Bull ihn für mehrere Jahre verpflichtete. Ebenfalls einen Mehrjahresvertrag erhielt der 20-jährige Franzose Jules Bianchi bei Ferrari. Bianchis Manager ist Nicolas Todt, der Sohn des früheren Ferrari-Generals und neuen FIA-Präsidenten Jean Todt.

Für BMW-Sauber fuhr ein junger, kaum bekannter Belgier die allerletzten Runden im weißblauen Boliden. Bertrand Baguette (1,938 zurück) schrieb gewissermaßen etwas GP-Geschichte. Der noch kaum bekannte 23-jährige Belgier, seines Zeichens Renault-World-Series-Champion, war nämlich der letzte Fahrer, der an einem offiziellen Formel-1-Testtag den BMW-Sauber pilotieren durfte. Peter Sauber fährt ab 2010 mit Sauber-Ferraris, sein Team dürfte dann wegen des malaysischen Partners und Sponsors Sauber-Petronas heißen.

Für Williams war wie am Mittwoch der Deutsche Niko Huldenberg unterwegs, am Dienstag hatte ja der Austro-Spanier Andy Soucek Bestzeit erzielt. "Ich kann es noch immer nicht glauben, meinen ersten Formel-1-Test absolviert zu haben", meinte der 24-Jährige. "Das war ein beeindruckendes Jahr für mich und ich glaube, ich verdiene für nächstes Jahr ein Formel-1-Cockpit", wird Soucek in einer Williams-Aussendung zitiert. (APA/Si)

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