Mark Coleran sind die wahnwitzigen Software-Designs aus Filmen wie The Bourne Identity und Mission Impossible 3 zu verdanken
Dass in Filmen die Realität gerne so gebogen wird, um sie dramaturgisch besonders effektvoll in Szene zu setzen, ist eine Binsenweisheit. Das gilt für übermenschliche Kräfte von Geheimagenten ebenso wie für die utopischen Software-Interfaces. Was weniger bekannt ist: hinter zahlreichen dieser wahnwitzigen Designs steht ein Mann.
Visual Designer
Mark Coleran ist der Mann hinter den Interface-Designs von Filmen wie The Bourne Identity, Mission Impossible 3, Mr & Mrs Smith, Blade II oder die Insel. Gizmodo hat seinen Blog aufgespürt, in dem der Visual Designer zahlreiche Beispiele seiner Arbeiten veröffentlicht hat. Coleran designt nicht nur für Filme, sondern hat auch für existierende Programme Oberflächen entwickelt.
Herrlich surreal
Hätte reale Software derartige Interfaces würde sie vor allem eines tun: vom Arbeiten abhalten. Die Benutzeroberflächen sind heillos überladen, ganz zu schweigen von ergonomisch für die Augen äußerst bedenklichen Farbkombinationen. Touchscreens und Gestenkontrolle, Stimmerkennung und dreidimensionale Oberflächen - im Film schon längst die Norm. Hätten die Film-Systeme Oberflächen wie echte Antiviren- oder Textprogramme, das Kinoerlebnis wäre wesentlich eintöniger. In einem Demo-Video sind Colerans bekannteste Arbeiten zusammengeschnitten. (br)
»Analysierendaten«, »Sicherheit Proceß«, »Gemeinschaft Bank«, »Index«, und mein Favorit:
»Protokollieren Sie bitte heraus, wenn Sie an diesem Terminal beendet werden.«
der khg-typ im letzten bild ist übrigens die marketingdrone, für die, die UF nicht kennen.
die storyline geht in den cartoons der nächsten tage (außer an wochenenden) auch noch einiges weiter.
das ist der ton den das scannen einer datenbank macht.
zwiizwiizwiizwiizwiizwiizwii-srzwico ist hingegen die berechnung einer satellitenbahn fuer interkontinentalraketenkontrollehackerabwehr.
gottseidank machen computer im echten leben nicht so viel unnoetigen laerm. ich frag mich immer warum das als dramaturgisch unabdingbar angesehen wird, das computer immer irgendwelche depperte sounds machen muessen wie eine casio uhr in den 80ern.
... nervt eigentlich das ständige Gepiepse - ob beim Zoomen oder Übermitteln von Texten und Grafiken. Zudem bauen sich Bilder gern zeilenweise, wie zu Zeiten der 56k-Modems auf. Wahrscheinlich nur, um es dabei möglichst lange piepsen lassen zu können.
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