Zu alt für die Arschbombe

3. Dezember 2009, 13:04
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Erwachsen werden, wenn man es eigentlich gar nicht will: Die Berliner Autorin und Journalistin Elena Senft liest am 7. Dezember aus ihrem neuen Buch

Wien - "Früher war alles besser", hört man immer wieder. Wenn man jung ist, fragt man sich, wann später denn überhaupt sein wird und ob man dann genauso denkt. Doch was ist, wenn man merkt, dass später plötzlich jetzt ist? Genau in dieser Lebensphase befindet sich Autorin Elena Senft, die in Berlin wohnt und feststellen muss: "Und ehe man sich versieht, macht man keine Arschbombe mehr ins Schwimmbecken, sondern befeuchtet erstmal seine Arme."

In "Und plötzlich ist später jetzt" vermittelt sie das Lebensgefühl einer ganzen Generation zwischen All-around-the-world-Ticket und Wellnessurlaub, Dauerpraktikum und erstem Job. In ihrem Identifikationsbuch verrät Elena Senft wie das geht: Erwachsen werden, wenn man es eigentlich gar nicht will.

Nach der Lesung verwandelt sich das WUK Foyer zur Tanzfläche - gefeiert wird das Erwachsenwerden und nicht wollen. (red)

Zur Person

Elena Senft arbeitet als freie Journalistin für den Berliner Tagesspiegel. Wöchentlich erscheint ihre Kolumne "Wir müssen reden" mit Beiträgen zum Thema "Erwachsenwerden und nicht wollen".

Lesung

Montag, 7. Dezember
Beginn der Lesung: 21.00 Uhr
danach Tanz WUK
An den Plattentellern:
Markus Lindner (Stadtpark Musik),
Laminat (Schönbrunner Techno) und weise + raw:land (Bubble Club)
Ort: Währinger Straße 59, 1090 Wien

  • Artikelbild
    foto: privat
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