Der Muse reicht's

5. Dezember 2009, 07:00
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dieStandard.at verlost drei Katalog-Exemplare zum Kunstprojekt "Der Muse reicht's. The Muse has had it."

Frauen verfolgen ihre Karrieren mit ähnlichen Zielsetzungen wie ihre männlichen Kollegen. Über 50 Prozent der StudienanfängerInnen sind weiblich, die höchsten wissenschaftlichen Ämter jedoch bekleiden vorwiegend Männer. Die österreichische Künstlerin Iris Andraschek installierte eine riesige Schattenintarsie, eine Frauensilhouette, die ihre geballte Faust protestierend hochreckt, im geschichtsträchtigen Arkadenhof der Wiener Universität, wo bis dato - bis auf eine einzige Ausnahme - ausschließlich Männer Ehrungen zuteil wurden.

Zentrales Anliegen der Künstlerin war, die Wissenschaftlerinnen in das Projekt einzubinden, sowohl bei der Generierung des Schattens, aber auch als Ideengeberinnen für die Sockelinschrift. Das Kunstprojekt, das in dieser Publikation vorgestellt wird, hat Diskussionen über die Gleichstellung von Männern und Frauen an der Universität angeregt und zu einer Sensibilisierung für dieses Thema beigetragen.

In der zweisprachigen (deutsch und englisch) Dokumentation zum Kunstprojekt findet sich neben einer Zeittafel mit Fotomaterial aus dem Entstehensprozess auch ein ausführliches Interview mit Iris Andraschek sowie Beiträge der Kuratorinnen Cornelia Blum und Silvia Eiblmayr.

dieStandard.at verlost drei Katalog-Exemplare von "Der Muse reicht's. The Muse has had it."

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Auch Musen reicht es mal
Mit Iris Andrascheks Arbeit "Der Muse reicht's" stellt sich im Arkadenhof der Uni Wien nun eine Schattensilhouette gegen die männliche Hegemonie im Wissenschaftsbetrieb

Der Muse reicht's. The Muse has had it.
Iris Andraschek
Christian Brandstätter Verlag
2010, € 24,90
ISBN: 978-3-85033-404-4

  • Artikelbild
    foto: christian brandstätter verlag
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