Heimische Importe und Exporte brechen ein

3. Dezember 2009, 10:40
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Das Außenhandelsdefizit bis September lag bei drei Milliarden Euro - nach 241 Millionen im Vorjahr

Wien - Das österreichische Außenhandelsdefizit hat sich heuer zwischen Jänner und September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als das Zwölffache drastisch ausgeweitet: Konkret lag das Minus bei 3,01 Mrd. Euro - nach nur 241,2 Mio. Euro in der Vergleichsperiode, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Im Neunmonatszeitraum bis September verringerten sich die Importe um 20,4 Prozent auf 71,97 Mrd. Euro. Die Exporte brachen um 23,5 Prozent auf 68,95 Mrd. Euro ein.

In den gesamten EU-Raum hat Österreich bis September Waren im Wert von 49,18 Mrd. Euro geliefert - das entspricht einem Rückgang von 24,9 Prozent. Die Lieferungen aus der EU lagen bei 52,52 Mrd. Euro (-21,6 Prozent). Die Exporte in Drittstaaten kamen in den ersten neun Monaten auf einen Wert von 19,78 Mrd. Euro (-19,9 Prozent), die Einfuhren lagen bei 19,44 Mrd. Euro (-16,9 Prozent).

Im September alleine verzeichneten die Statistiker ein Außenhandelspassivum von 490,3 Mio. Euro, nach 42,57 Mio. Euro im Vorjahresmonat. Der Wert der Importe lag bei 8,99 Mrd. Euro (-14,9 Prozent), die Exporte machten 8,5 Mrd. Euro (-19,8 Prozent) aus. (APA)

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