Uni-Zugang

Studierende sollen Risiko bei falscher Studienwahl selbst tragen

9. Dezember 2009, 12:33

Forschungsrat fordert Berufsneigungstests für Schüler - Wirtschaftspsychologe: "Wer keine Analyse macht, soll Drop-Out-Versicherung zahlen"

Rezepte gegen überfüllte Unis gibt es viele: Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren oder Knock-Out-Prüfungen. Da diese Maßnahmen bisher in Österreich keine uneingeschränkte Zustimmung erfahren, versucht man mit neuen Ideen der Lage Herr zu werden. Letzte Woche ließ der Rat für Forschung und Technologieentwicklung mit einer Empfehlung aufhorchen, die möglicherweise wirklich umgesetzt werden könnte. Anstatt auf Universitätsebene die Studierendenzahl durch Knock-out-Prüfungen zu verkleinern, soll den Jugendlichen schon wesentlich früher klar gemacht werden, welche Berufsbilder und Studienrichtungen für sie in Frage kommen. Eine verpflichtende "wirtschaftspsychologische Berufsberatung" schon in der AHS-Oberstufe, würden laut Knut Consemüller, Vorsitzender des Forschungsrates, einen Teil der Uni-Misere lösen.

"Schule in Leistungsgedanken verbohrt"

Othmar Hill, Wirtschaftspsychologe und Gründer von Hill International, sieht die Situation ähnlich: "Mit der Hälfte der 34 Millionen, die Hahn jetzt bereitgestellt hat, könnte man die Misere beseitigen, wenn man sie in professionelle Berufs- und Schullaufbahnberatung investiert." Derzeit arbeitet er für den Forschungsrat am Konzept der "Neigungs- und Kompetenzanalysen", das dann auch dem Unterrichtsministerium vorgelegt werden sollen.

Berufliche Eignung wird vor allem durch Neigungen und weniger durch Leistungsfähigkeit definiert. "Man soll in der Schule die Berufsneigung und nicht die Eignung feststellen. Hier offenbart sich schon ein grundlegendes Problem: Die Schule ist offensichtlich so in den Leistungsgedanken verbohrt, dass man die Neigungen nicht sieht."

Verpatztes Semester kostet 20.000 Euro

Durchgeführt werden sollen die angedachten Analysen und darauf aufbauenden Beratungen in der AHS-Oberstufe bei Jugendlichen ab 16 Jahren. "Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Lebensinteressen eines Menschens zwischen dem 15 und 16 Lebensjahr ausgereift sind. Sie bleiben stabil bis an das Lebensende. Ab diesem Zeitpunkt kann man Berufsberatung machen. Die findet allerdings nicht statt. Es gibt nur eine Fülle an Informationen, die Jugendlichen laufen durch die Berufsmessen und sammeln Prospekte, die sie später in den Papierkorb schmeißen, weil sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen", sagt Hill.

Die flächendeckende Einführung solcher Tests und Beratungen würde sich vor allem im Hinblick auf die hohen Drop-Out-Raten während des Studiums für viele Jugendliche und auch für den Staat rechnen. Circa 200 Euro pro Person muss man dafür bezahlen. "Ein verpatztes Semester kostet 20.000 Euro. 6.400 Euro kostet es den Staat, und 12.000 bis 14.000 Euro verliert man selbst, weil man später zu arbeiten anfängt. Das ist eine irre Verschwendung", argumentiert Hill. "Das Durchimpfen der Bevölkerung mit so einem Beratungssystem steht in keinem Verhältnis zu dem Zugangswirrwarr, das wir jetzt an den Universitäten haben."

Drop-Out-Versicherung für diejenigen, die sich weigern

Hill geht noch einen Schritt weiter und nimmt die Jugendlichen und ihre Eltern in die Pflicht: "Wer diese Kompetenzanalysen nicht macht, soll eine Drop-Out-Versicherung von 3.000 Euro im Jahr zahlen und das Risiko selbst tragen. Wer sich hingegen daran orientiert, studiert gratis, weil er das Richtige studiert."

Mit den herkömmlichen Knock-Out-Prüfungen an den Universitäten hätten solche Analysen nichts gemeinsam. "Wissenstests sind ein Blödsinn, weil das Wissen soll ich ja während des Studiums erwerben. Es geht um die Interessen der Menschen", so Hill. Mithilfe von Interessens- und Kompetenz-Analysen soll das geeignete Berufsbild gefunden werden. Wirtschaftliche Faktoren dürften bei der Berufswahl nicht im Vordergrund stehen: "Es geht nur um den Menschen. Wenn sich alle für Philosophie interessieren, dann sollen alle Philosophie studieren." Die derzeit eingeschlagene Richtung, sei die falsche: "Zugangsbeschränkungen sind Blödsinn. Man braucht Zugangsförderungen"

"Auswegsszenario" aus Uni-Misere

Dass sich 60 Prozent der Studienanfänger derzeit hauptsächlich für 10 von 400 Studienrichtungen entscheiden würden, hätte eben auch einen Grund. "Das liegt in hohem Maß an der Unwissenheit", glaubt Consemüller. Familien wüssten zwar oft über die Interessen ihrer Kinder Bescheid, aber nur aus einer sehr subjektiven Sicht. "Das erleichtert den Entscheidungsnotstand nicht. Es gehört eine flächendeckende wirtschaftspsychologische Beratung für die ganze junge Bevölkerung vorgeschrieben. Die meisten Menschen kennen den Arbeitsmarkt nicht. Deshalb gehen sie auf Nummer sicher und studieren Jus, Medizin oder Wirtschaft", sagt Hill.

Bisher gibt es in Finnland und Kanada flächendeckende Überprüfungen der Berufsneigung. In Österreich ist man noch nicht so weit. "Offensichtlich sind die Politiker sehr schlecht beraten. Es wird sehr viel herumgeeiert, obwohl diese Sache doch eigentlich so klar ist", wundert sich Hill. "Es ist wirklich ein Auswegsszenario, das man gerade jetzt dringend brauchen würde." (Teresa Eder/derStandard.at, 04.12.2009)

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dasseigesagt
 
00
14.1.2010, 10:51

"Ein verpatztes Semester kostet 20.000 Euro. 6.400 Euro kostet es den Staat, und 12.000 bis 14.000 Euro verliert man selbst, weil man später zu arbeiten anfängt."

Das wäre aber ein bescheidenes Einstiegsgehalt, ist wohl in der Wirtschaftspsychologie üblich?!? Das beweist, dass hier mal wieder nur heiße Luft geblasen wird und sich jemand wichtig macht. Ist es das, was man in Wirtschaftspsychologie lehrt und lernt? Am besten auch gleich noch ne medizinische Eignungsuntersuchung für 300 Euro pro Absolvent, damit die Ärzte auch was verdienen, und zu jeder Schule noch ein Kompetenzzentrum gebaut, die Bauwirtschaft braucht auch Aufträge...

eva lindt
 
01
14.1.2010, 00:39
wirtschaftspsychologen fordern

eine flächendeckende wirtschaftspsychologische beratung jugendlicher. das würde sich finanziell rentieren. ja, für wen wohl vor allem? für wirtschaftspsychologen, nicht wahr?

als absoluten hammer empfinde ich den vorschlag studienabbrecher eine dropout-strafe zahlen zu lassen. wer definiert denn, was das "richtige" studium ist? ich weiss schon, wirtschaftspsychologen. fuer ein geringes entgelt natürlich.
wie ist das? zahlen studenten dann auch, wenn sie keinen prüfungsplatz kriegen (wegen notorischer überfüllung) und somit ihr semesterpensum nicht erfüllen konnten?

hübsche arbeitsbeschaffungsidee der wirtschaftspsychologen. wirklich sehr kreativ. ein glück, dass die damals noch in gähnend leeren lehrsälen studieren durften.

Aracni Santini
01
Ausgrenzen ist in...

anstatt Bildung zu fördern, wird der Zugang zu Wissen limitiert... denn sonst hätte man ja keine Rechtfertigung, warum man selbst mehr verdient als "Ottonormalverbraucher" - muss es "Ottonormalverbraucher" noch geben, oder könnte via Internetlernen das kollektive Wissen um ein Vielfaches gehoben werden? Es gibt doch bereits Anfänge einer Internetuni, sind wir unter Umständen zu langsam - und andere Länder hängen uns um Längen ab? Was wäre wenn wir viel mehr technologisches High-Tech Personal hätten... ? Oder die Landbevölkerung für Bildung nicht mehr in die Städte pilgern müssten (dort leben), nur mehr zu Prüfungen kommen müssten etc...? Das würde doch auch Familien entlasten, die viel für das Wohnen ihrer Kinder bezahlen müssen...

Aracni Santini
00
Man kann Lehrgänge auf Video aufzeichnen

und im Internet zugänglich machen. So müsste man nicht an einer Schule sein und jeder könnte zu Prüfungen gehen in bestimmten Instituten. Jeder könnte selbst entscheiden wieviel und was er lernt bzw. wenn jemand schon einen Beruf hat, dass man etwas nachmachen kann ohne finanziell ausgegrenzt zu sein (extrem zahlen muss an diversen Instituten) bzw. für Nachhilfe. Man könnte sich gewisse Sequenzen, wo man etwas nicht richtig verstanden hat nocheinmal anhören.. Wozu soll ich an die Uni gehen, wenn ich mir zu Hause am Computer einen Lehrgang anschauen könnte, zu einer Zeit, wo ich Zeit hätte... es könnte viel mehr Uni-Absolventen geben...

Aracni Santini
00
Flexibilität fehlt in unserem Schulsystem

Es müsste mehr ein Baukastensystem sein, dass von jeder Entscheidung noch ein Studium möglich ist, bzw. eine höherwertige Ausbildung. Eine Entscheidung mit 15 darf keine Ausgrenzung darstellen. Denn oft entscheiden die Eltern... Bildung neben dem Beruf ist zu teuer, da gehört einiges getan. Warum soll die Uni gratis sein und für einen Wifi Kurs zahlt man Unmengen - obwohl das Wifi steuerbefreit ist? Das Wifi ist schon ein Selbstbereicherungsstadel geworden. Die Mehrwertsteuerbefreiung kann man da kaum noch nachvollziehen. Warum soll ein Studium gratis sein, wenn man für das Wifi bezahlte? Es ist beides für Erwachsene Menschen... die neben der Ausbildung arbeiten können...

Aracni Santini
00
Man sollte auch nach einer Lehre studieren können bzw. nach Meisterprüfung

Facharbeiter werden zu gering entlohnt. Für viele wäre vielleicht eine manuelle Tätigkeit eine bessere Wahl als ein Studium. Viele werden von den Eltern eingeschüchtert indem eine Lehre als brotlos etc. eingestuft wird. Es sollte der Weg nach einer Facharbeiterausbildung an die Uni offen bleiben. Das wären dann überhaupt sehr qualifizierte Personen mit Praxis für die Wirtschaft. Im ganzen Schulsystem sollte ein Punktesystem eingeführt werden. In unserem Schulsystem wird viel zu viel alter Ballast herum geschleppt. Wir müssen unser Schulsystem auf moderne Technologien und die Anforderungen unserer Zeit umstellen. Man muss nicht alles lernen, man könnte Fächer zur Wahl, bieten, Neigungslernen...Stunden kürzen etc.

little tiny farts
 
00
man kann aber bitte in diesem fall nette dinge auch sagen, zb:


- dass es dem hill um die *neigungen* der personen geht, um das was sie studieren *wollen*, und nicht um das füllen von personallücken im arbeitsmarkt; nicht um die bedürfnisse der wirtschaft.

- kompetenzanalysen bei 15,16-jährigen halte ich deswegen ebenfalls für sinnvoll, weil sie sich dann auf für sie persönlich wichtige schwachstellen konzentrieren könnten.

mmn wäre es wichtig, ein gesamtbild der möglichen berufslaufbahnen zu erstellen, denn der betreffende schüler wird wahrscheinlich nicht bei einer wahl bleiben (man ändert sich) oder gleich verschied- enes nebeneinander anpacken wollen und selbstständig werden. das könnte mit solchen tests gelingen.

ebenfalls müßten aber mmn die wege zum beruf flexibler werden, damit sie auch

lady lala
00
17.1.2010, 12:44
ja, wirklich nett...

...dass der mr. hill in einem mehr oder weniger gekonnt platzierten satz das leistungsprinzip in frage stellt. und dann rechnet er vor, wieviel ein "verpatztes" semester kostet. ein "verpatztes" semester ist eines, das man sich nicht für ein anderes, vollständig absolviertes studium anrechnen kann, aber auch eines, in dem man einblicke in eine neue materie gewonnen und seinen horizont erweitert hat (nicht nur zum selbstzweck, sondern auch was die beruflichen fähigkeiten angeht). da ist dann schon wieder schluss mit lieben, netten kommentaren gegen die in zahlen gegossene leistungsfixierung.

torch
 
01
29.12.2009, 00:30
"Eine verpflichtende "wirtschaftspsychologische Berufsberatung" schon in der AHS-Oberstufe, würden laut Knut Consemüller, Vorsitzender des Forschungsrates, einen Teil der Uni-Misere lösen."

.
Die Test etc. lösen primär wohl mehr Beschäftigungsprobleme der Psychologen und Konsorten wie Schwurbelnixe ...

Aus purem Jux hatte ich so etwas mal vor Studienbeginn gemacht ... inzwischen bin ich längst selbständig und problemlos in meinem Berufsfeld unterwegs, obwohl mir die "Beratung" seinerzeit nur geringe "Eignung" in Aussicht stellte. Die Ergebnisse meiner werten Kollegen und Kolleginnen waren ähnlich.

Darüber hinaus, viele tun sich schwer beim Umstieg des Lernens von einer AHS zu einer Universität in Bezug auf eigenverantwortliches Agieren bzw. studieren überhaupt aus Mangel an Perspektive bzw. wollen noch mal für einige Zeit der realen Arbeitswelt entsagen.

monarchin
02
20.12.2009, 12:31

Ich glaube nicht, daß "Lebensinteressen eines Menschen zw. 15 u. 16 Jahren ausgereift sind" und "bis ans Lebensende stabil bleiben". Wie und womit wurde das "erwiesen"?

Ich studiere Psychologie und habe mich dazu 1 bis 2 Jahre vor der Matura mit 19 entschieden. Der Test beim BIZ hat mir allerdings empfohlen Gärtnerin zu werden, weil das meine Neigung sei. Gott-sei-Dank hab ich das nicht gemacht.

Jeder Test hat seine Grenze. Wenn ein Test so flächendeckend der Bevölkerung ihren Werdegang vorschreiben soll, dann erwarte ich mir, daß er sämtliche möglichen Lebensphasen mitberücksichtigt.

Was es da nicht alles zu hinterfragen gäbe.

Allerdings: Aufklärung wäre sinnvoll und hilfreich, um sich selbst zu orientieren. Aber ohne Zwang bitteschön.

Regis 1
02
18.12.2009, 10:20
Es ist wissenschaftlich erwiesen ...

von dem selben herrn hill, der das hill-institut gegründet hat? rofl ...

monarchin
00
20.12.2009, 12:16

"wissenschaftlich erwiesen" stört mich.

Regis 1
12
18.12.2009, 10:18
Wirtschaftspsychologe: "Wer keine Analyse macht, soll Drop-Out-Versicherung zahlen"

ein "wirtschaftspsychologe" - aha.
Frage: Wie psychologisiert man "die Wirtschaft"? legt sich der dax jetzt auf die couch? schluckt der dow-jones prozac, wenn er wieder mal unten ist? Und auf welche art begeht der nikkei-index harakiri?

schuster, bleib bei deinen leisten ...

skyrock
00
17.12.2009, 09:47
das Risiko tragen sie ja ohnehin

da ihre aufgewandte Zeit verloren ist. Und die LEHRE-Kosten im ersten Studienjahr sind begrenzt da noch nicht so häufig Übungen und Praktika besucht werden.

MiaSuela
00
15.12.2009, 15:00
uiuiui

wenn man demnach geht, dann durfte ich die zwei geeignetste studien für mich nicht studieren. und die zwei die danachkamen - eines abgebrochen, das zweite am hinbiegen - ich weiss ja nicht wie verlässlich diese test wirklich sind bei mir sind sie schief gega
ngen.

tarte tatin
02
14.12.2009, 18:03
gehts noch?

was kommt als nächstes? gen-analysen und die daraus errechnete karriere(zwangs)laufbahn, ähnlich wie in "gattaca" ?

ich hab nichts gegen eine ordentliche studienberatung in der oberstufe, gern auch als wahlfach mit mehreren stunden in der woche - hätte mir auch geholfen! aber daraus gleich wieder ein verpflichtendes zwangssystem zu machen, pseudowissenschaftlich begründet und mit geldstrafen, ist absolut indiskutabel und menschenverachtend.

kapieren diese ganzen wirtschaftsberater und lobbyisten eigentlich noch, was sie für einen stuss absondern? egal, solang es ein paar medien gibt, die das auch noch verbreiten...

torch
 
00
29.12.2009, 00:36

Und nichts hat uns gehindert in der 7ten und 8ten gelegentlich in einer Universität (bzw. damals einer TH) eine Vorlesung zu besuchen und einfach mal dort zuzuhören ...

"kapieren diese ganzen wirtschaftsberater und lobbyisten eigentlich noch, was sie für einen stuss absondern? egal, solang es ein paar medien gibt, die das auch noch verbreiten..."

Irgendwie müssen die aus PR-Gründen gelegentlich auch ihre Sicht der Dinge und "psychologischen Müll" absondern ...

Franz Freiherr von Sommaruga
 
00
14.12.2009, 08:25
Ich bin für eine gescheite und flächendeckende Beratung

Jede_r Schüler_in lernt Sprachen, Literatur, Mathematik, Geographie, Chemie etc. auf höchstem Niveau an unseren österreichischen Schulen. Aber die Bildungs- und Berufsberatung wird seit Jahrzehnten auf das Elternhaus delegiert, welches mit den ständig wechselnden Anforderungen allerdings überfordert ist, in den meisten Fällen keinen kompletten Durchblick hat.
Hier bleiben die jungen Menschen allein mit sich gelassen. Es gibt für Bildungsberatung nur eine Stunde (im Jahr!) für die 4. und 8. Klassen AHS. Das ist zu wenig. Auch die scheinheiligen Studienchecker werden nicht viel ausrichten, wenn das Ergebnis des Explorix-Inventars nicht ausreichend besprochen wird. Für was gescheites fehlt der politische Wille! Sonst wäre mein Projekt unterstü

We all went down to new orleans For Bales, For...
01
13.12.2009, 13:38
Ja, Ja

die Experten, sie sind viele, doch sie taugen wenig, wie schon Aischylos zu sagen pflegte.

per verser
00
13.12.2009, 08:55

jetzt wirds langsam wirklich grauslich.

Hugo von Schattenwelt
25
12.12.2009, 14:24
ein weiterer Experte

ich finds immer lustig wenn man Experten befragt anstatt die betreffenden Personen...

"Ein verpatztes Semester kostet 20.000 Euro. 6.400 Euro kostet es den Staat, und 12.000 bis 14.000 Euro verliert man selbst, weil man später zu arbeiten anfängt"

wir leben ja auch alle nur mehr für unser tolles Wirtschaftssystem...

somit verbleiben wir...
02
14.12.2009, 13:08

auch wenn es viele einfach nicht wahrhaben wollen: wir bilden uns, damit wir danach mit dieser bildung etwas arbeiten können. schlicht und ergreifend.

wer das verleugnet hat eben ein problem mit der realität.

jus_studentin
00
20.12.2009, 11:18

wir bilden uns, um zu erkennen, dass es nicht die EINE und AUSSCHLIESSLICHE wahrheit gibt.

skyrock
11
12.12.2009, 10:29
keine schlechte Idee

nur sollte das Geld an den Schulen landen und nicht bei Beratungsfirmen.
An knock-out Prüfungen wird man trotzdem nicht vorbeikommen, da gewisse härtere Studien bereits im Anfangsstadium richtig eingeschätzt werden sollen.

Veronika Lenz
10
13.12.2009, 14:44

quAK

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