Wiener Börse schließt am Donnerstag knapp behauptet

3. Dezember 2009, 19:10

Ruhiger und umsatzschwacher Handelstag - Bankwerte fester - OMV und voestalpine mit Abschlägen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 4,56 Punkte oder 0,18 Prozent auf 2.551,91 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 38 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.590 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York +0,04 Prozent, DAX/Frankfurt -0,19 Prozent, FTSE/London -0,27 Prozent und CAC-40/Paris +0,08 Prozent.

Der ATX beendete einen neuerlich ruhigen und umsatzschwachen Handelstag mit einem kleinen Minus. Nach weitgehend freundlichem Verlauf drehte der Leitindex am Nachmittag im Sog der Wall Street ins Minus ab. Das europäische Umfeld zeigte kein klares Bild.

Einige Marktteilnehmer dürften den anstehenden Feiertag am Dienstag für ein verlängertes Wochenende nützen, vermutete ein Händler. Generell dürften die Handelsaktivitäten bis zum Jahresende nun kontinuierlich zurück gehen, hieß es weiter. Kursrelevante Unternehmensnachrichten blieben am Donnerstag Mangelware.

Die heimischen Bankwerte fanden sich auf der Gewinnerseite. Raiffeisen International zogen um 1,24 Prozent 42,52 Euro an. Erste Group konnten einen Kursanstieg um 0,82 Prozent auf 28,40 Euro verbuchen.

Unter den übrigen Indexschwergewichten mussten OMV einen Abschlag in Höhe von 2,66 Prozent auf 28,86 Euro hinnehmen. Telekom Austria schwächten sich um 0,34 Prozent auf 11,75 Euro ab und voestalpine schlossen 1,55 Prozent schwächer bei 24,77 Euro.

Strabag verbesserten sich leicht um 0,14 Prozent auf 20,86 Euro. Die UniCredit hat ihre Kaufempfehlung sowie das Kursziel von 26 Euro für die Titel des Baukonzerns bestätigt.

Semperit konnten sich um 4,35 Prozent auf 28,30 Euro steigern. Intercell knüpften mit einem Anstieg um 2,69 Prozent auf 25,98 Euro an die deutlichen Vortagesgewinne an. AUA schlossen nach volatilem Verlauf 3,53 Prozent höher bei 1,76 Euro. (APA)
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