Weltraumschrott kreuzte Weg der Raumstation

3. Dezember 2009, 08:37
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Keine Gefahr: Überrest eines russischen Satelliten flog im Abstand von einem Kilometer vorbei

Washington - Ein kleines Stück Weltraumschrott hat am Mittwochabend (MEZ) den Weg der Internationalen Raumstation ISS gekreuzt. Der Überrest eines russischen Cosmos-Satelliten ist der Station nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA aber nicht so nahe gekommen, dass Gefahr für die Astronauten bestand. Das kleine Teil mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimetern rauschte im Abstand von einem Kilometer an der ISS vorbei.

Bei den Schrott-Teilchen handelt es sich meist um Überbleibsel von verlorenen oder "ausrangierten" Satelliten und Raketen. Erst vor wenigen Tagen hatte die NASA ein anderes Stück Weltraumschrott unter Beobachtung, das sich der Raumstation genähert hatte. Das Stück, das von einer 1999 gestarteten "Delta"-Rakete stammt, stellte aber ebenso keine Gefahr für die ISS dar.

Im September waren die Überreste einer europäischen Ariane-5-Rakete ebenfalls im Abstand von gut einem Kilometer an der ISS vorbeigesegelt. Es gab keinerlei Schäden. Anfang des Jahres mussten sich alle ISS-Astronauten angesichts nahender Schrottteile vorsichtshalber in eine angedockte "Sojus"-Kapsel begeben. Ein paar Wochen später musste die ISS samt angedocktem "Discovery"-Shuttle um 180 Grad gedreht werden - damals irrte chinesischer Weltraumschrott durchs All. (APA/red)

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