Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Großartig für Red Bull, ganz
wichtig für Österreich. Kompliment an meine Mannschaft, die unbedingt
gewinnen wollte - und es auch getan hat - gegen einen starken
Gegner."
Eddie Gustafsson (Salzburg-Goalie): "Es ist einfach unglaublich,
ich weiß nicht, was ich sagen soll, super."
Zum Tor von Somen Tchoyi: "Das ist Tchoyi. Wenn der ein bisschen
Raum bekommt, kann er alles machen."
Zum Gegentor: "Der erste Ball war schwierig zu halten,
unglücklicherweise ist der zweite (Nachschuss) gekommen."
Franz Schiemer (Verletzter Salzburg-Spieler): "Wir sind uns
durchaus bewusst, dass das eine überragende Leistung war. 15 Punkte
nach 5 Spielen, das hätten wir uns eigentlich auch selbst nicht
zugetraut. Ich habe das auf der Tribüne fast nicht ausgehalten. Ich
muss auch Barry Opdam gratulieren. Wir haben einen großen Kader, das
pusht uns zusätzlich."
Davide Ballardini (Lazio-Rom-Trainer): "Meine Mannschaft hat in
der ersten Hälfte stark gespielt, ist sehr kompakt gestanden und hat
keine Chancen zugelassen. Salzburg hat in dieser Phase mit neun Mann
verteidigt. In der zweiten Hälfte haben wir durch unsere Offensive
dem Gegner mehr Räume gelassen und diese hat er genützt. Allerdings
hätte es vor dem zweiten Tor einen Handelfmeter für uns geben müssen.
Das war fatal, im darauffolgenden Konter ist das 2:1 durch Tchoyi
gefallen."
Zum bevorstehenden Derby gegen die AS Roma in der Serie A: "Ich
gehe zuversichtlich ins Derby, weil ich meine Mannschaft heute sehr
aktiv und lebendig gesehen habe."
Marc Janko (Salzburg-Stürmer): "Der Sieg ist verdient, weil wir
dafür mehr investiert haben. Wir haben die Ruhe bewahrt und zum
richtigen Zeitpunkt zugeschlagen.
Zur Tätlichkeit von Gäste-Goalie Muslera: "Normal hätte er vom
Platz gehört, aber dafür hat er das Tor von Somen genießen können. In
solchen Spielen geht es nun einmal hart zur Sache, aber Lazio hat
nicht schmutzig agiert."
Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Wir sind überglücklich, denn ich
habe es nie zu träumen gewagt, dass wir Erster in dieser Gruppe sind.
In den ersten sieben Minuten waren wir sehr nervös, durch
Kombinationsspiel im Mittelfeld sind wir ins Spiel gekommen, wichtig
war das 1:0 durch Afolabi. Nach diesem Tor waren wir wieder zu weit
weg vom Gegner, dadurch auch das 1:1. Das Erfolgsgeheimnis ist, dass
wir von der Organisation heraus ein Team sind, das Wichtigste ist,
dass alle bereit sind alles zu geben. Jeder Spieler bringt, was er
bringen kann. Lazio hat hervorragende Einzelspieler, wir haben aber
als Mannschaft überzeugt.
Zur Tätlichkeit von Muslera: "Wenn sechs Schiedsrichter am Werk
sind, dann hätte dies einer sehen müssen. Aber das Gute daran war,
dass damit die Reaktion von den Fans gekommen ist."