Javurek: "Zuwachsprämie für Werbeausgaben ab 2010 ist machbar"

2. Dezember 2009, 15:01
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Antrag zur Einführung einer Werbeausgabenzuwachsprämie eingebracht und einstimmig angenommen

Die Initiative der Fachgruppe Werbung Wien, eine Werbeausgabenzuwachsprämie einzuführen, stieß bei der werbetreibenden Wirtschaft auf positives Interesse. Karl Javurek, Obmann der Fachgruppe Werbung Wien, bauftragte die Steuerkanzlei HOUF mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Konzeptes und parlamentarischen Initiativantrages. Der nunmehrige Entwurf sieht eine Prämie nicht nur für Werbeausgaben, welche unter das Werbeabgabegesetz fallen vor, sondern umfasst auch sämtliche Kreativleistungen von Agenturen und Werbung in Online-Medien.

Der Vertreter der Werbewirtschaft im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien, Konrad Maric, brachte den vom Fachgruppenausschuss einstimmig angenommenen Entwurf als Dringlichkeitsantrag im Wirtschaftsparlament der WKO Wien ein. Das Konzept stieß dort auf positive Zustimmung und wurde einstimmig angenommen.

"Wir sind somit einen großen Schritt weiter. Ich bin davon überzeugt, dass es gerade in der derzeitigen wirtschaftlich angespannten Situation notwendig ist, einen Anreiz zu schaffen, damit mehr Geld in Werbemaßnahmen investiert wird. Die Werbeausgabenzuwachsprämie ist leicht realisierbar und sollte so rasch, wie möglich eingeführt werden", ist Fachgruppen-Obmann Javurek überzeugt.

Konkret sieht die Maßnahme vor, eine Prämie in Höhe von 10 Prozent für den Zuwachs an Ausgaben für werbliche Maßnahmen einzuführen. Weiterhin aufrecht bleibt für Javurek die seit Jahren geforderte Abschaffung der Werbeabgabe: "Die Werbeabgabe ist ein Relikt aus der Zwischenkriegszeit, stellt einen wesentlichen Wettbewerbsnachteil für den Wirtschaftsstandort Österreich dar und gehört endlich gestrichen. Aber so lange da nichts geschieht, müssen andere kurzfristige Maßnahmen getroffen werden, wie eben etwa die Werbeausgabenzuwachsprämie". (red)

  • Karl Javurek.
    foto: fachgruppe werbung

    Karl Javurek.

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