Ein echter Wiener geht nicht unter

2. Dezember 2009, 14:52
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    foto: cover ballesterer

    Inhalte des ballesterer Nr. 48 (Dezember 2009/Jänner 2010) - ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel:

    SCHWERPUNKT: DAS WUNDERTEAM

    Das Wunder aus Wien
    Als aus Fußballern erstmals Popstars wurden

    Im Wohnzimmer der Legende
    Hugo Meisls Enkel und Biografen Wolfgang und Andreas Hafer im Interview

    Von Blum bis Zischek
    Die Wonder Boys im Überblick

    Fotostrecke
    Auf Spurensuche nach dem Wunderteam im heutigen Wien

    Fußball unterm Hakenkreuz
    Teil 23: Karl Sesta, der Bäcker

    Gezeichnete Geschichte
    Graphic-Novel-Autor Sascha Dreier über tanzende Strichmännchen

    Starreporter Willy Schmieger
    Zwischen Wunderteam-Euphorie und Zweitem Weltkrieg

    Außerdem im neuen ballesterer:

    Integrative bosnische Großfamilie
    Samir Muratovic über die Bedeutung des Teams und das WM-Quali-Scheitern

    Die Kurve brennt
    Das Pyroverbot ist beschlossen, die Fans wollen weiter zündeln

    Ganz in Weiß
    Neuseeland entdeckt den Fußball und fährt zur WM

    Beim Kultklub der Anderen
    Der Wiener Sargon Duran stellt sich bei TeBe Berlin in die Auslage

    Barometer
    Das Entscheidungsspiel Frankreich - Irland im Minutentakt

    Venezias Hochsicherheitstrakt
    Beeindruckende Aussichten im Stadio Pierluigi Penzo

    Sinnreich
    Beim Wettskandal überrascht nur die Aufregung

    Das große Stadionmenü
    Kabarettist Günther Lainer und Verleger Dietmar Ehrenreich im Interview

    Stuart Clarkes English Football Classics
    Greenock Morton zurück in der Realität

    Treueschwur an eine alte Liebe
    Hammarbys Abstieg aus der Allsvenskan

    Groundhopping
    Verkleiden in Hongkong, verlieren in London, verstecken in Nazareth

    Kump
    Rainer Maria Rilkes verschollenes Fußballgedicht

  • Artikelbild
    foto: onb bildarchiv

    Karl Sesta beim Brotberuf in der arisierten Bäckerei.

Wunderteam-Mitglied Karl Sesta gilt als Verkörperung des schlag­fertigen Originals, das sich auch von Nazis nicht den Mund ver­bieten ließ. Doch auch Sesta passte sich an

Schon als Wunderteam-Spieler wurde Karl Sesta (eigentlich Sesztak), genannt »der Blade«, als Inbegriff des »goscherten Wieners« betrachtet. Der gelernte Schmied trat neben dem Fußballjob auch als Amateurringer und Wienerlied-Sänger auf und brillierte »beim Heurigen und am Wirtshaustisch ebenso wie am Fußballfeld« (Matthias Marschik). Das wussten auch die Nationalsozialisten. Als es kurz nach dem »Anschluss« galt, Ängste der Fußballanhänger über einen Umbau des Wiener Fußballs zu zerstreuen, beschwichtigte der Völkische Beobachter: »Ist es notwendig, denen, die von einem Verschwinden der ›liebenswürdigsten Sportnation der Welt‹ reden, zu beweisen, dass die Wiener ihren Sindelar, den ›Papierenen‹, ihren Karli­ Schäfer (bekannter Eiskunstläufer, Anm.), ihren ›bladen‹ Sesta behalten werden. Oder dass der Wiener Fußball ebensowenig aussterben wird wie der Wiener Walzer?«

Subversiver Charakter?

Der Mitropacup-Sieger 1936 wurde von den Nazis für die Propaganda eingespannt, war in den Zeitungen bei der Volksabstimmung und als Erntehelfer zu sehen. In der Erinnerung nach 1945 wurden solche Bilder aber von kolportierten Akten der Renitenz überlagert. So erzählte der Austria-Geschäftsführer Egon Ulbrich später, Sesta habe in den Märztagen 1938 »wegmüssen«, da er dem neuen Regime nicht genehm gewesen sei. Das Neue Wiener Abendblatt berichtete allerdings am 19. März 1938, dass Sesta gemeinsam mit Walter Nausch, Sindelar und den beiden Nationalsozialisten Hermann Haldenwang und Johann Mock interimistisch die Mannschaftsaufstellung der Austria übernommen hätte. Als Beleg für Sestas Widerständigkeit wird neben seinem Torjubel im »Versöhnungsspiel« vor allem eine Sperre herangezogen, die ihm im Jänner 1939 aufgebrummt wurde. Bei einem Gastspiel der Austria Ende Dezember 1938 gegen Hertha Berlin war es zu einer Rauferei gekommen. In den Zeitungen wurde von »aufsehenerregenden Umständen« und »Rummelboxkämpfen« berichtet. Ex-Ringer Sesta wurde zunächst für sechs Wochen gesperrt. Doch dann »prüfte« Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten persönlich das Urteil und sprach scheinbar eine Verdoppelung der Strafe aus. Die näheren Umstände bleiben im Dunkeln. Im Nachhinein wurde die Sperre oft mit einem angeblichen »Götzzitat« Sestas gegenüber Reichstrainer Herberger oder dem »Sportführer« selbst in Verbindung gebracht, das aber manchmal auch ins Vorfeld der WM 1938 verlegt wird.

Sesta kriegt's gebacken

Bereits am 22. April 1938 war das Ende des Profifußballs in der »Ostmark« beschlossen worden. Damit stand auch Sesta per Saisonende am 30. Juni 1938 ohne Brotberuf da. Fußballbegeisterte Nazi-Funktionäre sorgten jedoch bei vielen Fußballern für neue Anstellungen. »Schasti« Sesta wurde wie sein Freund »Sindi«, der im August ein Kaffeehaus »arisiert« hatte, zum Gewerbetreibenden: Am 13. September 1938 richtete er ein Ansuchen an die sogenannte Vermögensverkehrsstelle, eine Filiale der Hammerbrot-Bäckerei im neunten Wiener Gemeindebezirk zu »arisieren«. Der Fußballstar gab dabei Folgendes an: »Betätigte mich als Ringkämpfer mit Erfolg und wurde dann Fußballspieler. Durch meine besondere Begabung zu diesem Sport wurde ich Berufsfußballer. In dieser Zeit konnte ich sehr große Erfolge auf mein Konto buchen. Ich konnte es auf die unerhört hohe Zahl von 53 internationalen Spielen bringen und spielte in dem sogenannten Wunderteam, wie gewünscht wurde als rechter oder linker Verteidiger. Durch die Einstellung des Profi­fußballs bin ich seit 1. Juli 1938 ohne Stellung. Ich habe Mutter und eine Braut zu erhalten. Politisch habe ich mich bei keiner Partei betätigt, bei den Wahlen am 10. April habe ich mich mit einem eigenen kleinen Auto, das ich inzwischen verkauft habe, als Wahlhelfer beteiligt.«
Das Geschäft gehörte dem Wiener Juden Josef Brand, der sein Gewerbe bereits Ende April 1938 zurücklegen musste. Zunächst hatten die Hammerbrot-Werke versucht, die Filiale mitsamt Mietrechten, Einrichtung und Lager um 4.000 Reichsmark anzukaufen. Brand erhielt vom Mutterkonzern 370 RM auf die Hand. Doch die »Arisierungsbehörde« segnete den Deal nicht ab, und so machte der geflohene Josef Brand, vertreten durch seinen Bruder Fritz, am 23. September 1938 einen »Kaufwerber« namhaft: Karl Sesta. Am selben Tag wurde in der Kanzlei des Rechtsanwalts Bruno Eckerl der Kaufvertrag zwischen »Herrn Josef Brand, jüdischblütig, Kaufmann, derzeit im Ausland« und »Herrn Karl Seszta, deutschblütig, Wien 11.« abgeschlossen. Der Kaufpreis für die Bäckerei, die 1937 einen Umsatz von 52.000 RM aufgewiesen hatte, wurde inklusive Inventar und Warenlager auf 2.300 RM gedrückt. Interessantes Detail: Eckerl war für den Austrianer kein Unbekannter, denn am 11. Oktober 1938 wurde der ­Jurist »Vereinsführer«, das heißt Präsident der Violetten. Daneben blieb er als Rechtsanwalt tätig und vertrat beispielsweise den »arischen« Portier des israelitischen Tempel- und Schulvereins in Favoriten gegen dessen ehemaligen Arbeitgeber.

Keine Bedenken gegen den »Indifferenten«


Sesta bekam am 18. November 1938 die Genehmigung zur »Arisierung« der Bäckerei. Von seinem angegebenen Barvermögen in Höhe von 800 Reichsmark bezahlte er 500 RM »Arisierungsauflage« an die Vermögensverkehrsstelle. Bei der Einzahlung des Kaufpreises auf das Sperrkonto von Josef Brand sprangen die Hammerbrot-Werke hilfreich ein - vielleicht, weil der Wunderteam-Verteidiger einen guten Werbeträger für den ehemaligen Musterbetrieb des Roten Wien abgab. Sesta konnte den Kaufpreis in Teilbeträgen abstottern.
Für die »Arisierung« war neben einem »Abstammungsnachweis«, den der prominente Fußballer aber nicht liefern konnte, eine Einschätzung seiner politischen Einstellung notwendig. In den Stellungnahmen der NSDAP-Kreisleitung von 31. Oktober und 14. November 1938 hieß es, es lägen »keine Bedenken« vor, und es sei »nichts Nachteiliges« über Sesta bekannt. Die Gauleitung Wien befürwortete am 16. November 1938 sein Ansuchen. Im Akt der Vermögensverkehrsstelle findet sich allerdings noch eine letzte politische Beurteilung des Gaupersonalamts vom 16. Jänner 1939, kurz nach dem Skandalspiel von Berlin. Darin hieß es nun: »Genannter hat sich im früheren System indifferent verhalten.«
Sestas fußballerische Karriere endete nicht mit seinem neuen Bäckereibetrieb. Nach der Einberufung zur Wehrmacht blieb er im Team des Luftwaffensport­vereins Markersdorf aktiv, der mit einer Reihe ehemaliger Profis 1943/44 in der Oberklasse spielte. Im großdeutschen Nationalteam kam Sesta ab 1941 noch zu insgesamt drei Länderspielen.

Nach 1945

Österreichs erste Länderspiele nach der Befreiung sollten die letzten des beinahe 40-jährigen Sesta werden: Im August 1945 lief der nunmehrige Vienna-Spieler zweimal gegen Ungarn ein und beendete mit 44 Einsätzen seine Karriere im A-Team. Auch auf Vereinsebene klang die lange Laufbahn des »Bladen« aus. Im Dezember 1946 wechselte der Spielertrainer von Helfort zu Hochstädt, zur selben Zeit musste er der Stadt Wien eine Meldung über das von ihm entzogene Vermögen erstatten. Die Restitution der Bäckerei zog sich bis 1953 hin. Am 6. Oktober einigten sich Josef Brand als Rückstellungswerber sowie Karl Sesta und die Hammerbrot-Werke als Rückstellungsgegner vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien mittels eines Vergleichs: Brand, mittlerweile Angestellter in Boston, erhielt sein Geschäft zurück und verzichtete auf die Auszahlung der nach der »Betriebsentjudung« erwirtschafteten Erträge. Sesta und Hammerbrot sahen dafür von einem Ersatz ihrer Aufwendungen und einer Rückzahlung des Kaufpreises ab.
Die Abschaffung des Berufsspielertums 1938 bedeutet in moralischer Hinsicht keine Entschuldigung für die »Arisierung« jüdischer Betriebe durch Sindelar, Sesta und mutmaßlich eine Reihe weiterer Profikicker, sie liefert aber einen strukturellen Erklärungsansatz. Und der österreichische Hang zur Heldenverehrung und zum ­Anekdotischen ist wohl die Ursache dafür, dass die Schattenseiten ausgeblendet blieben und der 1974 verstorbene Sesta lieber als »ein Wiener Original und auch durch Nazi-Methoden nicht zum Schweigen zu bringendes Urviech« (Johann Skocek, Wolfgang Weisgram: »Das Spiel ist das Ernste«)­ in Erinnerung behalten wurde.
(David Forster & Georg Spitaler, Mitarbeit: Alexander Nebel)

Die Autoren danken Peter Eppel, Matthias Marschik, Martin Niklas, Berthold Unfried und Manuel Swatek für Material und Hinweise.

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Kommentar posten
20 Postings
Bolschewik
84
4.12.2009, 16:45

soweit mir bekannt stimmten renner und otto bauer mit ja und das sagten sie noch dazu öffentlich, also was soll der schmarren von vor siebzig jahren, es gibt genug in der heutigen zeit aufzuklären wo sich niemand darüber traut, auf tote hinzuhacken ist halt immer leicht

Fritz Wunderlich
00
28.1.2010, 12:54

bauer ist eine luege, innitzer für seine schwarzen aber auch ja

X Reburg
00
7.12.2009, 14:22
Bezüglich Otto Bauer eindeutig falsch

Bezüglich Otto Bauer liegen Sie absolut falsch. Otto Bauer befand sich seit 1934 im Exil und konnte damit 1938 gar nicht für den Anschluss stimmen. Womit Sie das möglicherweise verwechseln ist das Bekenntnis der Sozialdemokratie und damit auch von Otto Bauer, nach dem 1. Weltkrieg, zu einem Anschluss an ein demokratisches Deutschland. Dieser Wunsch bestand aber nur bis 1933, der Machtübernahme der Na*is in Deutschland. Es gibt keinerlei Belege, dass Otto Bauer mit den Na*zis irgendwie sympathisiert hätte.

isidor vom billa
13
4.12.2009, 18:44
"soweit mir bekannt.."

Naja, dann! Wieder einer mit der gewissen österreichischen Unschärfe in Bezug auf Geschichte! Ihnen ist Falsches bekannt!

zkk
 
11
7.12.2009, 13:49
im bezug auf otto bauer vielleicht

aber das herr renner offensiv für ein ja zum anschluß warb ist fakt. ebenso seine begeisterung betreffend der "lösung der sudetendeutschen frage" im sinne deutschlands.

dass nach diesem anschlußbefürworter ein grosser teil des rings benannt ist, ist nicht wenig verwerflich, auch nicht durch seinen ringnachbarn herrn lueger relativierbar.

dass die sp-parteiakademien nach diesem na*i-mitläufer benannt ist (aber aufgrund seiner historie eine echte verkörperung des typ herr karl, von 1. bis 2. republik inkl. na*izeit immer wie eine fettschicht oben dabei), ist ja nur noch ein hohn, wenn man bedenkt, welch hohe moralische maßstäbe sonst von sp-seite an nicht-sp-lern heute angelegt werden.

mayall
10
4.12.2009, 16:29
Halt leider

ein Opportunist.

Murmilo
412
4.12.2009, 17:50
Aha...und Sie hätten Ihre Existenz aufs Spiel gesetzt?

Nachher plauschen ist leicht.
Sehen Sie es so-Heute laufen Punks mit Hahnenkamm ungewaschen u grosser Schnauze den Staat an sich ablehnend durchs Land.Glauben Sie wirklich die hätten sich das 1938 getraut???
Wie gesagt nachher reden ist leicht..........
Ach ja......das Hemd ist einem immer näher als der Mantel.

Nick Tameer
12
6.12.2009, 17:07

Eine an sich sinnlose, aber recht aufschlussreiche rhetorische Volte.

Emil i Lönneberga (advocatus diaboli)
13
4.12.2009, 12:16

Was mir bisher in der Artikel des Ballesterers zum Thema Wunderteamspieler und 3.Reich abgeht, ist eine echte Analyse der späteren Rezeption.
Im Zusammenhang mit Sindelar wurde in den letzten Jahren darauf verwiesen, dass er in Wirklichkeit Arisierungsprofiteur war, sein heutiger legendärer Ruf mit mangelnder Vergangenheitsbewältigung in Zusammenhang gebracht.
Es wurde aber nicht angesprochen, dass der Grossteil der Österreicher Sindelar gar nicht als aktiven Fussballer erlebt hat und ihr Wissen von ihm fast ausschliesslich auf der Ballade von Friedrich Torberg beruht.
Wie wäre es, einen Artikel darüber zu schreiben, warum der Sportfan Torberg Sindelar so zum "Guten" und zum "Opfer" machte ?

djgoodnews
 
12
5.12.2009, 08:34

peter menasses behauptungen stellten sich ja als falsch heraus. sindi war nie parteimitglied und seine familie bestehend aus stolzen nationaltschechen war eine von den nazis verfolgte.

Fritz Wunderlich
10
28.1.2010, 12:56

wo?

Michael Holzermayr2
37
4.12.2009, 11:22
Eigenartiger "Artikel"

Kiembeni
41
4.12.2009, 11:44
Inwiefern?

Weil Sie ihn nicht verstehen (wollen)?

Michael Holzermayr2
50
4.12.2009, 12:38
Sie verstehen offenbar wirklich nicht.

Allmächtiger Fürst F.U.T.
00
4.12.2009, 23:12

Na komm, erklär's uns bitte!

hamflo
00
4.12.2009, 10:36
sehr interessant

danke für diesen artikel

gastrosoph
11
4.12.2009, 10:31
Endlich!

Endlich mal wieder ein interessanter Beitrag aus der Geschichte, die aber noch lange nicht vorbei ist! Sie wird andauern, solang es den Menschen gibt.

Die Ente Lippens
11
4.12.2009, 13:48
Das war doch alles schon seit Jahrzehnten bekannt, in regelmäßigen Abständen werden solche "Sensationserkenntnisse"

wieder serviert. Nächste Sensation: der Kapitän der Nationalmannschaft Mock war nach dem 13.3.1938 ein begeisterter Nazi, und der Alt-Kapitän ging trotz Druck mit seiner Frau ins Schweizerische Exil

djgoodnews
 
01
5.12.2009, 08:32

im gegensatz zu anderen lies sich walter nausch nicht scheiden. er ging nicht trotz sondern wegen des drucks in die schweiz. mock war mitläufer schon vor dem einmarsch trotzdem mit sindelar befreundet. die dinge sind halt nicht immer schwarz-weiss.

Christian Oberndorfer
02
4.12.2009, 15:13

Mock war nicht erst seit 13.3.1938 ein Nazi und Nausch ging nicht trotz Drucks, sondern WEGEN des Drucks ins Exil.

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