12.000 Menschen verfolgten Rede online

2. Dezember 2009, 13:58
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Der Stream im Internet funktionierte nicht reibungslos - Webfreetv-Vorstand Merschitz erklärt, warum

1.500 geladene Gäste konnten direkt in der Hofburg den Worten Werner Faymanns lauschen, der Rest durfte mittels Livestream mithören und mitschauen, den das Kanzleramt zur Verfügung stellte. Und genau dieser Stream sorgte bei einem Teil der UserInnen auf derStandard.at oder Twitter für Unmut - "ruckelt dauernd" oder "holprig" war da etwa zu lesen. Auch bei einem Teil der derStandard.at-Redaktion funktionierte der Stream nur zeitweise reibungslos und hatte Aussetzer. Was hatte es damit auf sich?

Bei Webfreetv, die den Stream produziert haben, verweist man darauf, dass der Stream zur Faymann-Rede mit Abstand der am stärksten besuchte Livestream in Österreich 2009 war. Die Gesamtzahl der User lag bei rund 12.500. Bis zur Minute 25 habe der Stream gut funktioniert, danach sei es zu kurzen "Rucklern" gekommen. Das Ruckeln lag, so Webfreetv, "mit Sicherheit nicht in unserem Bereich, sondern bei unseren österreichischen und internationalen Leitungspartnern". Auch andere Streams, die über unseren Peeringknoten Frankfurt laufen, wären heute davon betroffen gewesen.

"Als Fazit können wir nur anführen, dass auch ein noch so intensives Testen nicht jede Variable berücksichtigen kann, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass wir acht verschiedene Player plus Barrierefrei im Einsatz hatten", meint Peter Merschitz, Vorstand des Unternehmens, der trotzdem insgesamt den Livestream als gelungen ansieht. (red, derStandard.at, 2.12.2009)

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