Neuer Wettbewerb um die beste Gründeridee

1. Dezember 2009, 21:26
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Ein "Innovation Seed Camp" ist keine neue Dschungel-Fernsehshow mit Promis, die im Angesicht von Maden und anderer sympathischer Tiere um den Verbleib in der Sendung kämpfen. Es handelt sich zwar um einen Wettbewerb, seine Gestalter dürften aber weniger die Quote als Nachhaltigkeit durch Innovation im Auge gehabt haben. Sechzehn europäische und US-amerikanische Gründer aus dem Bereich semantische Technologien stellen im Rahmen der European Semantic Technology Conference (ESTC) am 2. 12. in Wien internationalen Investoren sowie Experten aus Wirtschaft und Technologieentwicklung ihre Geschäftsidee vor. Wer die Jury überzeugt, erhält ein nettes Preisgeld von 8000 Euro, gestiftet von der ESTC und von der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS). Die AWS ist im Besitz von Wirtschafts- und Infrastrukturministerium.

Neben dem Wettbewerb um die beste Unternehmensidee stehen Mentoring-Gespräche auf dem Programm dieses ersten Innovation Seed Camps. Die Gründer sollen sich Tipps für die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells, der genutzten Technologie und des Marketings holen. Die Mentorenrunde setzt sich aus Experten für semantische Webtechnologien, Investoren und erfahrenen Unternehmern zusammen.

Bei der dritten European Semantic Technology Conference am 2. und 3. Dezember soll über den Einsatz von semantischen Technologien diskutiert werden. Die Einsatzbereiche für semantische Technologien gelten als vielfältig. Allen gemeinsam scheint das Ziel, aus der wachsenden Datenflut relevante Informationen zu filtern und intelligent aufzubereiten. (pi/DER STANDARD, Printausgabe, 2.12.2009)

 

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