Punsch-Kochbuch vom Branntweiner

1. Dezember 2009, 18:06
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Die "besoffene Kalbsniere" ist eine besondere Kreation darin

Gut beleumundet ist sie im Allgemeinen ja nicht, die Institution des Branntweiners. Außer der Branntweiner residiert an einer Nobeladresse. Wie der Salzburger Sporer mit der Anschrift Getreidegasse 39. In der 1903 gegründeten Schenke kann sich auch der Salzburger Bürger sehen lassen, ohne dass hinterrücks gleich getuschelt wird. Der Sporer ist für die Salzburger jedenfalls wichtiger als die Mozartkugel. Das liegt neben dem legendären halbsüßen Kräuterbitter "Hausmischung" vor allem am hauseigenen Punsch.

Wie weit man beim Sporer vom Branntweiner-Image weg ist, zeigt das jüngste Produkt: In dem von der Salzburger Autorin Doris Maier zusammengestellten Punsch-Kochbuch (Colorama Verlag) finden sich unter anderem Beiträge der Haubenköche Klaus Fleischhaker (Pfefferschiff, Hallwang), Andreas Döllerer (Döllerer, Golling) oder Karl und Rudi Obauer (Obauer, Werfen), die eine mit Punsch "besoffene Kalbsniere" kreiert haben. (neu/Der Standard, Printausgabe 02.12.2009)

  • Die Haubenköche Fleischhaker und Döllerer beim Sporer.
    foto: der standard/vogl

    Die Haubenköche Fleischhaker und Döllerer beim Sporer.

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