Make-up 2.0

9. Dezember 2009, 09:48
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Die Kosmetikindustrie entdeckt Handy-Applikationen für sich

New York - Allein in den USA ist das Geschäft mit der Schönheit etwa 43,2 Milliarden Dollar schwer: Dass die Kosmetikindustrie früher oder später auch das Handy als neue lukrative Plattform entdecken würde, war zu erwarten. Vor allem am iPhone sind Anwendungen, die einem beispielsweise erlauben virtuelles Make-up auszuprobieren, bereits sehr erfolgreich.

Sieben bis zehn Millionen iPhone-NutzerInnen sollen bereits so genannte Beauty-Programme nutzen oder sich zumindest sehr dafür interessieren, berichtet die New York Times. Die größte Zielgruppe sind demnach Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren, nach wie vor großes Wachstumspotenzial gebe es bei Frauen ab 18 Jahren.

Virtuelles Make-up

Zwischen 99 Cents und 9 Dollar kosten die meisten Beauty-Anwendungen - die Bandbreite reicht dabei vom virtuellen Make-up über Shopping-Guides bis hin zum Schönheitsfarm-Simulator. Es handle sich dabei um einen absoluten Wachstumsmarkt. Die großen Marken hätten die Handy-Software gerade erst für sich entdeckt und würden dem Markt neuen Schub verleihen. Neben dem Kosmetikbereich spiele vor allem die Gesundheit eine große Rolle. Der gesamte Bereich der Gesundheits- und Fitness-Applikationen habe gewaltiges Potenzial.

Neue Anwendungsgebiete

Während sich die ersten Programme darauf beschränkten, das eigene Gesicht mit denen von Berühmtheiten zu vergleichen oder Bewertungen von anderen UserInnen zu bekommen, eröffnen sich durch Neuerungen wie "Augmented Reality" (erweiterte Realität) neue Anwendungsgebiete, wie ein virtueller Rundgang in Kosmetikgeschäften vom eigenen Sofa aus. (pte/red)

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    Handy-Anwendungen mit denen etwa "virtuelles Make-up" ausprobiert werden kann, zeichnen sich als Wachstumsmarkt ab.

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