Die Top- und Flop-Gadgets des Jahres

1. Dezember 2009, 10:50
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BusinessWeek hat die 20 coolsten und fünf miesesten Gadgets des Jahres gewählt

Das Wetter mag hierzulande nur langsam spätherbstliche bzw. winterliche Züge annehmen, doch das Jahr nähert sich unaufhaltsam seinem Ende. Für Konsumenten bedeuten das, sich allmählich Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. In den Medien bricht dafür die Zeit der Jahresrückblicke an. BusinessWeek hat sich beidem gewidmet und die 20 besten und fünf schlechtesten Gadgets des Jahres 2009 in einem Rückblick zusammengefasst.

E-Book-Reader

Der Gewinner unter den besten Gadgets ist Amazons Kindle 2, der seit einigen Wochen auch in Österreich erhältlich ist. Der E-Book-Reader mit 6-Zoll-Display kann um rund 240 Euro aus den USA bestellt werden. Hierzulande sind derzeit etwa 300.000 Titel dafür erhältlich, die nach dem Kauf in 60 Sekunden auf dem Gerät zur Verfügung stehen sollen. Konkurrenz bekommt der Kindle im Dezember von der Buchkette Barnes & Noble, die mit dem Nook ebenfalls einen eigenen Reader mit E-Book-Angebot angekündigt haben. Für mehrere Tester ist der Nook mit Android als Betriebssystem das bessere Gerät, das vorerst jedoch nur in den USA auf den Markt kommt.

Windows 7

Auf Platz zwei der besten Gadgets landete Windows 7. Begründung: "Windows 7 behebt viele Probleme, die den Vorgänger Vista geplagt haben. Erhältlich auf den meisten neuen PCs, startet Windows 7 schneller als Vista und arbeitet flotter mit mehr intuitiven Features als je zuvor." Mit dem Betriebssystem können Weihnachtsmänner und -frauen gleich eine ganze Familie beschenken. Das Family Pack inkludiert drei Upgrade-Lizenzen und kostet rund 150 Euro.

Samsung LED-Fernseher

Platz drei belegt der Samsung 8500 Series LED-Fernseher. Der Hersteller habe mit dem ultradünnen HD-Fernseher mit energiesparender LED-Hintergrundbeleuchtung und Internet-Anbindung die Konkurrenz vorerst hinter sich gelassen, meint die BusinessWeek. Als Weihnachtsgeschenk ist der Samsung-Fernseher um saftige 3.700 US-Dollar allerdings nur bedingt geeignet. Zu den weiteren "Best of"-Gadgets wurden unter anderem Lenovos Ideapad S12-Netbook, Samsung Dual-View-Digicam TL220 mit zwei Displays, die mobile Spielekonsole Nintendo DSi, Logitechs Universalfernbedienung Harmony 900, das Motorola Droid und Microsofts US-exklusiver Player Zune HD gewählt.

Ärger mit Acer-Home-Server und Windows Mobile

Die Liste der fünf schlechtesten Gadgets des Jahres 2009 wird von Acers Aspire EasyStore H340 NAS Server mit Atom-Prozessor für Privatuser angeführt. Die Idee sei zwar clever für große Multimediasammlungen, meinen die Autoren, doch die vorinstallierte Antiviren-Software von McAfee könne nicht entfernt werden und verlangsame den Rechner teilweise. Die Wahl des zweitmiesesten Gadgets des Jahres fiel analog zur "Best of"-Liste auf ein Microsoft-Betriebssystem, in diesem Fall jedoch auf Windows Mobile 6.5. Microsoft habe zwar hart daran gearbeitet zu iPhone OS, Android und webOS aufzuschließen, es sei aber einfach nicht gelungen. Es sei zwar besser als sein Vorgänger 6.1 aber noch weit von der Konkurrenz entfernt. Auch die mobile Anwendung Twitter Peek und Polaroids PoGo Instant Digicam konnten nicht überzeugen. (red)

 

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    Platz eins der laut BusinessWeek besten Gadgets des Jahren 2009 belegt Amazons Kindle 2.

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    Windows 7 rangiert auf dem zweiten Platz.

  • Bronze geht an Samsungs LED-Fernseherserie 8500
    foto: samsung

    Bronze geht an Samsungs LED-Fernseherserie 8500

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