Geschenkguide

Die richtige Digitalkamera finden

1. Dezember 2009, 10:57
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    foto: der standadr/helmut spudich

    Die Qual der Wahl. Die Übersicht im riesigen Portfolio an Digitalkameras zu behalten, ist nicht einfach.

Die Auswahl an unterschiedlichen Kameramodellen ist riesig groß - Einen Überblick zu bekommen, sehr schwer - Worauf kommt es an?

Das Angebot an Digitalkameras am Markt ist in den letzten Jahren kontinuierlich angewachsen. Für die KonsumentInnen ergibt sich daraus nicht nur mehr Auswahl, sondern auch die Qual der Wahl. Welches Modell bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Wie viele Megapixel machen Sinn? Brauche ich eine digitale Spiegelreflexkamera oder reicht eine Kompaktkamera für die eigenen Anforderungen? Einfach im Vorbeigehen eine Kamera zu kaufen empfiehlt sich nicht, stattdessen heißt es seine eigenen Anforderungen zu kennen und auf dieser Basis seine Kaufentscheidung zu treffen.

Die zwei wichtigsten Fragen

Das US-Magazin Wired hat einen hilfreichen Shopping-Guide veröffentlicht, der helfen soll einen Überblick über den Markt zu erhalten und die richtige Kamera zu finden. Zwei zentrale Fragen haben sich die KundInnen im Vorfeld einer Kaufentscheidung zu stellen: Wie viel Geld will man ausgeben? und Was will man mit der Kamera eigentlich machen?

Passagier oder Fahrer?

Als nächster wichtiger Punkt ist zu klären, ob man "Passagier oder Fahrer" sein möchte. Dies bedeutet, ob man als BenutzerInnen den vordefinierten Einstellungen der Kamera vertrauen oder doch selbst Einstellungsmöglichkeiten nutzen will. Je mehr man selbst in die Hand nehmen will, desto eher landet man im Segment der höherpreisigen Spiegelreflexkameras. Für schnelle Schnappschüsse, die keinen künstlerischen Ansprüchen genügen sollen, reicht eine Kompaktkamera.

Unterschiedliche Kameratypen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kameratypen: so genannte Subkompakt-Kameras, Kompakt-Kameras, Super-Zoom-Modelle, "Enthusiast cameras", wie Wired entsprechende Modelle bezeichnet und schlussendlich Spiegelreflexkameras. In jeder einzelnen Kategorie wird zu unterschiedlichen Preispunkten ein Produkt zu finden sein.

Subkompakt-Kameras

In die Kategorie der "Subkompakt-Kameras" fallen laut Wired Kameramodelle, die leicht und klein sind, somit in jede Jackentasche passen. Meist sind diese Modelle kleiner als gängige Kompaktkameras, kosten aber dennoch meist ein bisschen mehr. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten und ein Viewfinder fehlen den meisten Geräten dieser Kategorie.

 

 

Die AnwenderInnen müssen zudem mit kleineren Displays und geringerer Akkulaufzeit auskommen. Für FotografInnen mit größeren Händen kann sich bei der Benutzung schon einmal Frustration breit machen, meint Wired. Als Kaufempfehlung in dieser Kategorie wird Sonys CyberShot DSC-TX1 genannt.

Kompaktkameras

Die Kompaktkameras sind etwas größer als die subkompakten Modelle, passen aber immer noch problemlos in die Jacken- oder Handtasche. Neben größeren LCD-Displays bieten diese Geräte auch einen Sucher, größeren Zoom und einige einfache manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Wired empfiehlt in dieser Klasse die Olympus Stylus 1050 SW.

 

Super-Zoom-Kameras

In den letzten Jahren hat sich eine eigene Kategorie von Kameras etabliert, die in ein Kompaktkamera-Gehäuse einen leistungsfähigen und größeren Zoom integriert haben. Diese "Super-Zoom-Kameras" haben mittlerweile zumindest einen 10-fach optischen Zoom integriert, bieten daher auch einige spezielle Aufnahmefunktionen, sind dafür aber etwas schwerer und größer. Vor allem bei Natur- und Sportaufnahmen zeigen diese Modelle ihre Stärken. Viele Super-Zooms bieten manuelle Kontrollmöglichkeiten und vorinstallierte Scenes. Wired empfiehlt hierbei die Panasonic Lumix DMC-TZ50. Die Wahl von Wired überrascht hier doch etwas, da die Kamera schon vor geraumer Zeit erschienen ist. In Österreich ist dieses Modell allerdings nicht erhältlich.

 


"Enthusiast cameras"

In der Wired-Kategorie "Enthusiast cameras" finden sich Modelle, die im Größenvergleich zwischen Kompakt- und Super-Zoom-Kameras liegen und eine deutlich reichere Auswahl an manuellen Einstellungsmöglichkeiten bieten, die auch anspruchsvollere HobbyfotografInnen erfreuen soll. Allerdings fehlen die leistungsfähigeren Linsen von Super-Zoom-Modellen. Als Empfehlung spricht sich Wired in dieser Kategorie für die Canon S90 aus.

 

Digitale Spiegelreflexkameras

Am Ende der Nahrungskette stehen die digitalen Spiegelreflexkameras. Diese sind deutlich schwerer, größer, aber auch robuster als die bisher genannten Modelle. Die Objektive lassen sich auswechseln und bieten so zu jeder Gelegenheit die bestmögliche Auswahl. AnwenderInnen können zwar auch vollautomatisch Bilder schießen, doch lassen sich sämtliche Einstellungen auf Wunsch auch manuell vornehmen.

 

 

Das Preisspektrum reicht von EinsteigerInnen-freundlich bis hin zu sauteuer. Ein Trend der sich in fast allen Klassen abzeichnet beziehungsweise schon Einzug gehalten hat, ist die Integration von Video-Funktionalitäten. Mittlerweile können auch einige Profi-Spiegelreflexkameras Videos in HD-Qualität aufnehmen.

 

 

Wireds Empfehlungen in dieser Kategorie richten sich nach den verfügbaren Barmitteln der KäuferInnen: Canon 5D Mark II, Pentax K-7 oder die Olympus E-620.

 

 

Die wichtigsten Features

Als Checkliste für den Kamerakauf lassen sich folgende wesentlichen Merkmale hervorheben:

Sensorgröße: Je größer der Sensor, desto weniger Rauschen und umso besser ist die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen. Dies ist einer der wesentlichen Punkte warum Spiegelreflexkameras bessere Aufnahmen liefern als Modelle anderer Klassen. Für Profis sollte es daher schon eine "full-frame sensor" - also eine Vollformat-Kamera sein.

Brennweite und Zoom: Nicht der Zoom-Faktor, egal ob 3- oder 5-fach, sondern die Brennweite ist entscheidend. Hier zeigen sich große Unterschiede vor allem beim Landschaftsaufnahmen oder Gruppenbildern.

Optischer und digitaler Zoom: Diese Unterscheidung ist schnell erklärt - ein optischer Zoom verfügt über entsprechende Hardware ergo Linsen, die ein Objekt näher heranholen. Beim digitalen Zoom vergrößert eine Software das Bild um es größer erscheinen zu lassen. Dies bringt deutliche Qualitätsunterschiede mit sich.

Videofunktionalität: Viele neue Digitalkameras bringen Videoaufnahmemöglichkeiten mit sich. Auch FullHD-Videos lassen sich so mittlerweile kostengünstig erstellen. Allerdings reichen 720p HD und HDMI-Ausgang durchaus aus, um den Ansprüchen der DurchschnittsanwenderInnen bestmöglich gerecht zu werden, meint Wired.

Blitz: Wer professionelle Bilder schießen will, wird um einen externen Blitz nicht herumkommen. Eingebaute Blitze liefern nicht mehr als ein bisschen Extralicht, das zwar manchmal hilfreich, selten aber wirklich ausreichend ist.(red)

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Posting 1 bis 25 von 30
1 2
systemfehler1
00
2.12.2009, 05:51
full-frame und Vollformat sind zwei verschiedene Dinge.

Es gibt auch APS-C full-frame Sensoren.
Sonst paßt´s.

default-user
00
3.12.2009, 16:50
ehm..

nein, das ist (zumindest im gängigen sprachgebrauch) absolut dasselbe. Ansonsten - beispiel bitte?

systemfehler1
00
4.12.2009, 05:28
APS-C full-frame CCD der D1x.

z.B....

Bis zum Hirnstamm und nicht weiter
00
1.12.2009, 20:28

erstaunlich, dass da keine micro four thirds kamera vorkommt.

systemfehler1
00
2.12.2009, 06:33
Warum auch.

Das ist ein Format, ein Seitenverhältnis, und wird in Bridge-Kameras ebenso eingesetzt wie in SLRs.

Und davon ist hier die Rede.

Volkmar Bauchinger
 
00
1.12.2009, 17:48
Da hat wohl der Fehlerteufel zugeschlagen

Mit der TZ-50 ist die Panasonic Lumix TZ-5 gemeint, die auch abgebildet ist.

Grantscherben
00
1.12.2009, 16:53
TZ 50

Wer den Zoom nicht braucht sollte besser zur Panasonic Lumix LX3 greifen.

Baumi85
 
00
1.12.2009, 16:02
TZ-50?

noch nie gehört, überhaupt ein europäisches Modell mit Wlan?

Die TZ-Serie von Panasonic ist echt nett, besitze ein TZ-4 und würde sie nicht missen wollen. Mittlerweile gibts auch schon die Nachfolger-Modelle, TZ-6 und TZ-7.

Josef Höllwerth
00
1.12.2009, 15:44

"Wired empfiehlt hierbei die Panasonic Lumix DMC-TZ50. Die Wahl von Wired überrascht hier doch etwas [...]"

Mich überrascht das nicht. Die Lumix TZ-Serie von Panasonic ist einfach gelungen. Super optische Qualität, für ein kompakte passable Einstellungsmöglichkeiten und die neueren auch brauchbare Video-Qualität.

ghandi2000
00
1.12.2009, 21:58

jupp, meine mutter hat vor kurzem den einstieg in die digitalfotographie gewagt un nach lämgerer recherge habe ich ihr eine tz5 empfohlen. preis/leistung sind da einfach der hammer.

was ich a bissi vermisse, sind mehr manuelle einstellungsmöglichkeiten, wie zb bei der canon sx200.

slackerli
00
1.12.2009, 22:45

nachdem meine freundin auch vor der wahl steht: mir blutet das herz ohne manuelle korrekturmöglichkeit, sie will einfach fotos schiessen ohne lange nachzudenken, und dazu noch möglichst weitwinkel und tele...

also wirds wohl die lumix, und ich bleib bei meiner dslr ;-)

ghandi2000
00
3.12.2009, 19:12

jupp, wobei die tz7 jetzt schon günstiger zu haben ist, als die tz5. die hat dann sogar 12xzoom *sabber*

viel spaß. du wirst dann sicher auch das eine oder andere mal deine slr zuhause lassen ;)

kein nick will mir mehr einfallen
00
1.12.2009, 14:56
stromversorgung

nicht zu vergessen als kriterium: die stromversorgung: kann ich handelsübliche AA-akkus oder notfalls auch batterien verwenden oder bin ich auf einen teuren, proprietären akku angewiesen; wenn der nach einem jahr zu schwächeln beginnt ist der neue akku gerne so teuer wie die ganze kamera.

PjotrV
00
4.12.2009, 11:38
AA - Nein Danke

Ich war auch mal Ihrer Meinung, allerdings haben die properitären LiIonen-Akkus auch ihre Vorteile:

Kurze Ladezeiten kombiniert mit hohen Kapazitäten

und das Wichtigste: die Akkus sind meist kalibrierbar, d.h. man weiss jederzeit über den Zustand d. Akkus Bescheid.

Außerdem kann man sie jederzeit nachladen.

Ich habe auch 20 Jahre lang mit NiCd AA Akkus fotografiert und geblitzt und möchte nicht mehr tauschen!

Meist mit 4 Sets mit je 4 Akkus unterwegs = hohes Gewicht und kompliziertes Handling, denn wehe wenn man nicht mehr weiß zu welchem Satz der Akku gehört den man gerade in der Hand hält.

Dann noch 14h Ladezeit pro Set ....

lumbricus
00
1.12.2009, 22:32

Teuer und properitär ist schlecht, geb ich dir recht. Aber die Kameras mit den AA-Baterien halten nicht lang durch war bisher meine Erfahrung. Hab schon 2 Ixus gehabt und so mit einem nachbau (um unter 20 Euro) schon 3 Akkus (für eine alte und eine neue Ixus). Bin sehr zufrieden damit. Vom Handy wär ichs ja schon gewöhnt dass sich jedes Mal Akku und Ladegerät wechselt... (hrmfp!)

NoComment
10
1.12.2009, 17:37

a) welche kameras kaufen sie?
b) wo kaufen sie ihre akkus??????

bin Ausgewandert
 
00
1.12.2009, 16:58

Also Akkuprobleme hatte ich noch bei keiner Kamera. Meine Canon 30D is scho ein richtiger Opa und meine beiden Akkus funktionieren noch immer perfekt.

GottSeiDank WeitWeg
00
1.12.2009, 12:29
Canon 5D Mark II

wird hier wieder angeführt.
Hat jemand Erfahrungen (positiv/negativ) mit der neuen 7d ? vor allem im Vergleich zur 5D Mark II?

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
3.12.2009, 18:31
Wenn ich schon die 5DMarkII empfehle...

... müsste ich auch die D700 empfehlen!
(C:

TekTix
01
2.12.2009, 05:23
sehr guter und ausführlicher Vergleichstest

http://www.traumflieger.de/desktop/7... m_Test.php

bob langer
00
1.12.2009, 20:33
eine frage

die sich gar nicht stellt,

wer nicht den willen hat, eine 5dmk2 zu kaufen, sollte gar nicht weiter drüber nachzudenken

die systemfrage mit dem full format chip versus aps-c und den damit verbundenen verscheidenen objektiv linien macht im endeffekt preisfaktor 2,x aus.

und wer nicht gewillt ist, eine 5dmk2 und alle möglichkeiten auszureizen, ist auch mit einer 7d falsch....denn eine solche cam mit automatikmodus laufen zu lassen ist sinnlos.

simple anleitung
machen sie mal in einem fachgeschäft (blödmannmarkt ist keines!) testbilder innen,außen und ohne automatik
ist es das wie sie fotografieren wollen?
objektivwechsel alle 2-3 min? wenn sie das entscheiden ist der fall gegessen.
wer automatik fotografieren will ohne linsenwechsel=bridge

Der schöne Burggraben
 
00
1.12.2009, 17:34
Wie den dass die 7D und 5DII Modelle primär

auf deutlich entgegengesetzten Einsatz/Anwendungen gedacht sind?

nukularteilchen
21
1.12.2009, 11:59

Die beste Technik bringt nicht wenn man nicht fotografieren kann und alles auf Automatik hat.
Da hilft auch keine Vollformatkamera mit Objektiven
für tausende von Euro nur weil man es sich leiste kann.
Wird aber eh keiner begreifen und fleissig Fotos mit zweistelligen Millionenpixelwerten machen und schön mit dem interenen Blitz blizen wenns dunkel wird.

PjotrV
00
4.12.2009, 12:12
Die beste Technik bringt nichts

Täuschen Sie sich da nicht!

Bei einer 5DMkII, D700 u. ähnl. Kalibern geht es primär um die Qualität des verbauten Sensors, die exzellente Abdichtung und der Sucherkonstruktion - und nicht um die Standard-Automatikfunktionen die Sie meinen.

Abgesehen davon, was spricht gegen die Verwendung einer ausgereiften Automatik in Standardsituationen?

Die hohe Farbtreue u. Lichtempfindlichkeit eines guten Sensors, welcher unter Verwendung hochreinen Siliziums gefertigt ist, kommt auch einem "faulen Knipser" zu Gute. Ebenso z.B. die Möglichkeit bei hochwertigen Optiken d. großen Blenden verwenden zu können - egal ob manuell oder per Zeitautomatik. Und bei guten Sensoren bleibt der Blitz ohnedies zu Hause.

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
3.12.2009, 18:36
Ist doch egal, oder?

Wenn sich jemand eine Kameraausrüstung um ein Schweinegeld kauft obwohl er kein Talent für die Fotografie hat, was soll's? Ist doch nicht Ihr Problem. Außerdem sollten Sie froh sein, wenn mehr Leute teure Ausrüstungen kaufen, denn dann wird diese auch für Sie billiger! (C:

Sie sollten sich wohl eher über die künstlich hoch gehaltenen Preise einiger Cams beschweren! (C;

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