Richterin verhindert Lateinamerikas erste Homo-Ehe

01. Dezember 2009 09:17

Marta Gómez Alsina erklärte Genehmigung für nichtig

Buenos Aires - Eine argentinische Richterin hat am Montag die erste gleichgeschlechtliche Hochzeit Lateinamerikas zwischen zwei Männern im letzten Augenblick gestoppt. Alex Freyre und José María Di Bello wollten sich in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires an diesem Dienstag das Ja-Wort geben. Die Richterin Marta Gómez Alsina gab jedoch dem Antrag eines Bürgers statt, die Genehmigung eines anderen Gerichts für die Eheschließung für nichtig zu erklären. Gegen die Ehe waren vor allem die katholische Kirche und konservative Kreise Sturm gelaufen.

Freyre und di Bello hatten bereits im April versucht, ihr Aufgebot zu bestellen. Dies hatten die Behörden jedoch abgelehnt. Daraufhin riefen sie die Justiz an, die ihnen zunächst recht gab und entgegenstehende gesetzliche Regeln für verfassungswidrig erklärte. Nach Angaben der Präsidentin der Vereinigung der Schwulen und Lesben in Argentinien, María Rachid, wolle das Paar trotz der Aufhebung dieser Entscheidung zum Standesamt gehen und die Eheschließung einfordern. Sollte dies tatsächlich verweigert werden, werde es eine Protestaktion geben. (APA)

Kommentar posten
15 Postings
Tier40
01.12.2009 19:55
Eine mutige Entscheidung!

Also ich finde das super!

Nicolas Castillo
01.12.2009 19:48
pero que intolrantes ...

resultaron ahora los gauchos, y eso que hasta tienen un travesti chavista de presidente ...

Entropix
01.12.2009 16:09
bitte

kommt jetzt die Frau Rat einmal direkt in den Himmel oder verkürzt sich nur der Aufenthalt im Fegefeuer?

Londo Mollari
 
01.12.2009 11:25
immerhin konnten sie zum standesamt gehen, laut gesetz

das ist ja, so höre ich, nicht überall so.

Die dritte Seite der Medaille
01.12.2009 23:01

das muss aber ein furchtbar rückständiges Land sein, von dem sie da hörten.

Londo Mollari
 
02.12.2009 09:24
es dürfte überhaupt eine eigenartige region sein,

denn nebenan liegt ein land, das bestimmten kirchen das bauen von kirchtürmen verbietet. ich glaube aber, dass das eigentlich alles nur eine art seemannsgarn ist. wer würde heute noch so rückständig denken ?

Ernst Guevara
01.12.2009 10:21
naja,

anscheinend ist in argentinien die trennung zwischen kirche und staat nur ein mythos, so wie auch in österreich. auf seiten der kirche steckt leider auch ein wirtschaftlich potenter apparat dahinter, denn sonst könnten die homophoben katholiban nicht einfach eine richterin bestechen.

ravenna
01.12.2009 11:48
Interessante Schlußfolgerung

Außerdem widersprechen Sie sich selbst. Hätte "die Kirche" tatsächlich so viel Einfluss, bräuchte sie die Richterin nicht bestechen. Abgesehen davon ist der Vorwurf der Bestechung auf Basis dieses Artikels an sich schon nicht einmal ein schlechter Witz.

Aus Ihrem "anscheinend" entnehme ich, dass Sie zu diesem Thema nicht mehr als diesen einen Artikel kennen. Und daraus kann ich nur schließen, dass Sie offensichtlich nicht in der Lage sind, den Artikel wertfrei zu lesen.

PS: Ich bin selbst kein Kirchen-Freund und komme mit Homosexuellen sehr gut aus.

diamant
 
01.12.2009 11:41
'katholiban'?

Schreibfehler, oder unwuerdiger Vergleich?

Mir ist jedenfalls nichts ueber oeffentliche Steinigungen in Argentinien bekannt.....

pepitschek1
01.12.2009 10:08
meine güte...

die katholische kirche und konservative kreise...

ich bitte euch...

lasst die Menschheit doch bitte in Ruhe!!!

Little Willy
01.12.2009 10:13
Denken Sie doch an die Kinder!

Sellerie
22.04.2010 13:21

Ich denke an Kinder, die in Heimen hocken und sich wünschten in ein wohlbehütetes Zuhause zu kommen; an Kinder, die aus zerrütteten Familienverhältnissen stammen, Kinder die zur Adoption frei gegeben wurden und nie ihre wahre Eltern kennenlernten, aber gerne jemanden hätten, der sie in den Arm nimmt, ihnen sagt, dass sie es wert sind und ihnen die Liebe geben, die ein Mensch zum gesunden Aufwachsen braucht. Ich denke sehr wohl an die Kinder, denen es scheißegal wäre, ob sie Mama und Mama oder Papa und Papa hätten und sich einfach nur eine Familie wünschen!

Theatre of Tragedy
01.12.2009 13:44
Würde man tätsächlich mal an die Kinder denken, würde man keine mehr in die Welt setzen.

Die Welt ist gefühlskalt geworden, Kinder werden als Belastung empfunden. Und das liegt sicher net an den Homosexuellen.

Little Willy
01.12.2009 14:13
Na klar, wie, wie Homosexualität für alle ...

Pannonia Jack
01.12.2009 10:39
Kinder - katholische Priester

Was das Thema Kinder betrifft, sollte die Kirche lieber ruhig sein!

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