Pilotprojekt in Vorarlberg

ÖBB testen Alkoholverbot in Regionalzügen

30. November 2009, 14:36
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    foto: dpa/hildenbrand

    Nach einer Evaluierung in einigen Monaten wird aich zeigen, ob das Alkoholverbot, das in Vorarlberger Regionalzügen anläuft, auf andere Bundesländer und Züge ausgeweitet wird.

Grobe Missachtung kann den Ausschluss von der Fahrt zufolge haben

Bregenz - In den Vorarlberger Regionalzügen der ÖBB soll ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 probeweise ein Alkoholverbot gelten. Das Pilotprojekt werde vorerst nur in Vorarlberg gestartet, weil das Bundesland einen überschaubaren Rahmen für den Test biete, so ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel am Montag. Nach einer Evaluierung in einigen Monaten werde man sehen, ob das Alkoholverbot auf andere Bundesländer und Züge ausgeweitet wird.

In den 176 täglich verkehrenden Regional- und Regionalexpresszügen Vorarlbergs soll mit Plakaten auf das neue Verbot aufmerksam gemacht werden. Zudem können das ÖBB-Personal, das sporadisch in den Zügen Fahrkarten kontrolliert, sowie ab 20.00 Uhr die mitfahrenden Sicherheitsleute die Einschränkung exekutieren. Das könne vom bloßen Hinweis auf das Verbot bis hin zu einem Ausschluss von der Fahrt gehen. In erster Linie werde man aber "mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl" vorgehen, so Zumtobel.

Positive Reaktionen

Man habe im Oktober auf die Ankündigung, ein solches Projekt zu beginnen, durchwegs positive Reaktionen erhalten, erklärte Zumtobel. "Die Kunden sollen angenehme Fahrten haben", so der Sprecher. Die ÖBB wollten mit dem Verbot das "soziale Problem" eindämmen, dass vor allem abends Fahrgäste von z. B. betrunkenen Jugendlichen belästigt würden. Es gehe dabei um Prävention und um einen Beitrag zur Verbesserung der Situation.

Einen Zeitrahmen für das Projekt gebe es aber noch nicht. In einigen Monaten werde man überprüfen, wie sich das Verbot in der Praxis von den Mitarbeitern umsetzen lasse und wie die Kunden darauf reagierten. Für die ÖBB-Bahnhöfe gibt es übrigens bisher kein Alkoholverbot. Hier gelte aber eine Hausordnung, deren Bestimmungen sich ebenfalls gegen übermäßigen Alkoholkonsum wenden, so Zumtobel. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 96
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Peter W1
 
00
22.2.2010, 20:56

Momenterl, da heissts immer Menschen sollen alkoholisiert Autos nicht lenken. Und jetzt dürfens auch nimmer in die Bahn ;) ?

Also nur mit übermässigen Alkoholgenuss kannst dir dermassen vertr*****e Entscheidungen echt nicht mehr erklären!

der_kleine_pariser
 
00
1.12.2009, 22:33
also vor jahren...

habe ich meine damalige freundin nach einem theaterbesuch im zug mit brötchen, einer flasche vom bründlmeier, kerzen!!! (letzteres war damals schon verboten, der schaffner meinet aber lakonisch >lossz es hoit ned aloan!<) schampus etc. überrascht.

das dürfte ich jetzt nicht mehr?

ah nein...

das war ja in einem IC...

clown bobo
02
1.12.2009, 20:03
dann darf das zugspersonal wohl nicht mehr mitfahren.

Mirstetta Toni
00
1.12.2009, 14:51
Warum fahren die Menschen alkoholisiert

mit dem zug? um in dem zustand nicht mit dem auto zu fahren?

mehr schaffner sollten für ruhe sorgen!

need a brake
00
2.12.2009, 15:47
nicht schaffner ... türsteher

andere frage: warum wollen manche menschen nicht mit alkoholisierten autofahrenden und manchmal dabei sogar trinkenden menschen die straßen teilen? warum müssen sie dann mit ihnen die abteile/waggone teilen?

außerdem könnte man die alten rauchabteile in saufabteile umwidmen oder generell saufwaggons einführen. war nicht eigentlich gedacht, die speisewaggons fürs trinken zu reservieren?

Kreuzquerer Quintenzirkel
01
1.12.2009, 13:46
Eigenartig

Es kommt schon vor, dass alkoholisierte Fahrgäste lästig werden. Aber meistens weil sie zu laut sind. Das gilt aber auch für Seniorengruppen, Schülerfahrten etc.

Sollen sie dann auch ausgeschlossen werden.

Eigenartig auch, dass das Thema überhaupt auf der Tagesordnung kommt. Entweder nehme ich die falsche Züge oder die ÖBB versucht irgendwas anderes mit der Debatte zu vertuschen. Zumindest kann ich mich kaum an Fälle erinnern wo alkoholisierte ein Problem waren. Seniorengruppen sind zumindest viel häufiger ein Problem (lautstärke).

--: SID :--
00
1.12.2009, 13:39
Dann kann man ja gleich mit dem Auto fahren !

Das Auto ist (zumindest manchmal) billiger, ich habe meine Ruhe, komme überall hin und bin an keine Fahrpläne gebunden.
Warum gibt es keine Zug- Security die für Ruhe sorgt, egal ob Alkohol im Spiel ist oder nicht ?
Ist ja lächerlich !
Die ÖBB wird sich so lange blöd spielen, bis es endgültig keine Fahrgäste mehr gibt.

coolio
01
1.12.2009, 13:38
na hoffentlich

sind sie dann wenigsten pünktlicher wenn sie nüchtern fahren.

abstract
13
1.12.2009, 12:59

Wie wird kontrolliert, ob nicht zB. ein Pensionist (es müssen ja nicht immer nur Jugendliche sein) einer Softdrink-Flasche auch Alkohol hinzugefügt hat?
Werden die Schaffner mit Alkomaten ausgestattet?
Sollen alkoholisierte Personen künftig doch lieber mit dem Auto fahren?
Und vor allem: STÖREN DIE LÄSTIGEN PASSAGIERE, DIE MEINEN, DIE ANDEREN FAHRGÄSTE MIT DEREN STUNDENLANGEN TELEFONGESPRÄCHEN ZU NERVEN NICHT WESENTLICH MEHR? DURCH DIESE WIRD NÄMLICH DIE "ANGENEHME FAHRT" EHER GESTÖRT!

coolio
51
1.12.2009, 13:51
wem telefonieren in öffis stört

sollte sich fragen, ob er nicht etwas an seiner frustrationstoleranz ändern will. schließlich müsste man bei einen handyverbot in öffis konsequenterweise dann auch gespräche unter fahrgästen verbieten. diese sind ja in der regel lauter, da ja mindestens 2 personen dabei sprechen. da jedoch handyverbot und sprechverbot jenseitig sind, wird es uns nicht schaden mal auch mit höflicher rücksicht und höherer frustrationstoleranz das auskommen zu finden. wir können ja auch keine lärmenden babys und kleinkinder aus den zügen verbannen.

Naschgul
03
1.12.2009, 15:07

Das stimmt zwar, aber wenn Sie regelmäßig mit den Öffis unterwegs sind und jeden Tag dieses belanglose Gelaber mitkriegen, ob Sie wollen oder nicht, dann werden Sie Ihre persönliche Schmerzgrenze auch irgendwann erreicht haben. Meiner Erfahrung nach reden Leute am Telefon außerdem um einiges lauter als im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht - keine Ahnung warum, aber manche brüllen schon fast rein. Und das kann mitunter schon lästig sein. Handys deswegen zu verbieten finde ich auch blöd, aber man könnte ja an die Leute appellieren, auch mal ein bissl Rücksicht auf ihre Umwelt zu nehmen. Das tun nämlich mittlerweile die wenigsten, wurscht ob es ums Telefonieren geht oder ein beliebiges Thema.

baroli
01
1.12.2009, 14:58

...dann sind sie aber noch nie eine Stunde lang neben einer Person gesessen, die ihr Beziehungsdrama einseitig vor ihnen ausgebreitet hat...
Da braucht man schon mehr als eine normale Toleranzschwelle.

coolio
00
1.12.2009, 16:05
keine frage

, dass man es als störend empfindet. immerhin sind die meisten so konditioniert, dass wenn jemand am telefon spricht, man sich höflicherweise leise zu verhalten hat. dies gilt natürlich nicht für irgendeine person, die irgendwo telefoniert sondern eher im privateren kreisen. das vergessen die meisten und fühlen sich zum schweigen und zuhören verdammt. verlangt aber keiner. man kann lesen, musik mit ohrstöpsel hören, sich selber mit jemanden unterhalten, sich einfach auf etwas anderes konzentrieren etc.

Naschgul
01
4.12.2009, 13:03

Das stimmt schon, aber es ist gar nicht so leicht, sich auf ein gutes Buch zu konzentrieren, wenn neben einem jemand ins Handy brüllt "Ja Schatzi, ich hol noch Karotten.. nein, heute gibt's keinen Fisch... ja.. den Kindern geht's gut?" Das kriegt man zwangsläufig mit. Das Einzige, was wirklich hilft, um dem zu entgehen: Kopfhörer aufsetzen bzw. einstöpseln, mp3-Player aufdrehen und seine Ruhe haben :)

Kreuzquerer Quintenzirkel
01
1.12.2009, 13:46
nicht nur telefonieren

sondern einfach laut quatschen ist das problem ...

immofuchs
02
1.12.2009, 12:58
3 Fragen an den besten Dienstleister Österreichs:

gilt das für Lokführer oder Reisende?:-)
gilt das aktive Trinken als verboten oder wird ein Alkomat neben der Türe montiert?
Fahren die Betrunken dann wieder mit dem eigenen KFZ ?

Extrabreit
00
1.12.2009, 11:44
D.h. ja dann

sich im Bahnhofscafe deppert saufen und die Gäste nachher anpöbeln ist damit nicht wirklich erfasst...

Priscillah
12
1.12.2009, 11:30
als...

..ob man die öbb nüchtern aushalten tät!

seahawk
00
1.12.2009, 10:52
absurd

ein wenig absurd den alkohol in regionalzügen zu verbieten, aber ihn auf EC's und IC's zu verkaufen ...

ja aber
00
1.12.2009, 10:49
"abends Fahrgäste von z. B. betrunkenen Jugendlichen belästigt würden"

die koennen ja vorher am bahnhof saufen und weiterhin anpoeblen.

schaffner die tickets kontrollieren gibts kaum mehr, aber dafuer security? hilft die gegen schwarzfahrer?

was heisst grobe missachtung des alkoholverbotes. 1 bier ist ist ok, 1 liter schnaps nicht?

captain future
01
1.12.2009, 10:29
Einer der Gruende

warum ich dann doch hin und wieder den Zug nehme ist, dass ich eben nicht fahren muss und mir ein zwei Bierchen goennen kann.

Na dann: Pfiat Gott OEBB!

need a brake
00
2.12.2009, 15:58
könnens dann ja immer noch

alkoholfreies

K.H. Aunitz
00
23.2.2010, 14:53

alkoholfreies bier ist wie ein porno im radio...

Florian Prischl
04
1.12.2009, 10:19
Absurde Personalpolitik

Für "Sicherheitsleute" haben sie Geld, aber für normale Zugbegleiter (Schaffner) nicht? Es erscheint mir widersinnig, dass man jemanden bezahlt, den Zug zu betreuen, diese Person jedoch nicht mal Tickets kontrollieren darf (= Umsatz für die ÖBB erzeugen).

donaldinho
01
1.12.2009, 10:13
dann werden die betrunkenen eben mit dem auto fahren...

aber mal ernsthaft: hat es nicht schon bisher die möglichkeit gegeben, passagiere rauszuwerfen, die andere fahrgäste belästigen?

die öbb hat viele probleme, das hier ist nur beschäftigungstherapie

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