Airbus denkt an Auslagerung

30. November 2009, 11:53

20 Prozent der Airbus-Arbeit soll bis 2020 von globalen Subunternehmern erledigt werden

Mumbai - Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im Oktober einen Medienbericht über das Outsourcing von Aktivitäten in den kommenden drei Jahren zurückgewiesen. Es sei nicht geplant, 20 Prozent der Ingenieurs-Aktivitäten nach Indien oder anderswo bis 2012 zu verlagern, teilte das Unternehmen im Oktober mit. Allerdings bestätigte der Boeing-Konkurrent damals, auf längere Sicht an der Ausgliederung von Geschäftsbereichen interessiert zu sein. Zuvor hatte die indische Zeitung "Mint" berichtet, dass ein Fünftel des Ingenieurs-Geschäfts nach Indien und andere Billiglohn-Länder ausgelagert wird.

Ein EADS-Zukunftsprogramm sehe vor, so Airbus-Sprecher Justin Dubon, dass 20 Prozent der Airbus-Arbeit bis 2020 von globalen Subunternehmern erledigt werde. Damit will der Konzern weniger abhängig von Flugzeug-Verkäufen werden und zudem Kosten bei der Entwicklung und Produktion einsparen. Bisher ist Airbus hauptsächlich in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Spanien tätig. (Reuters)

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