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Faymann und Ackerl verabschieden Haider. Er hat nun einen - eigens geschaffenen - Posten bei der Linz AG.
Linz - Der ehemalige oberösterreichische SPÖ-Landesparteivorsitzende, Verkehrsreferent und Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider wird Geschäftsführer der Linz Linien. Er übernimmt das neu geschaffene Amt mit 1. Dezember. Das gab die Linz AG Montag früh bekannt.
Bisher war Vorstand zuständig
Bisher lag die Leitung der Linz-Linien allein in den Händen von Linz-AG-Vorstand Walter Rathberger. Nun wurde ein zweiter Geschäftsführerposten geschaffen, den Haider bekommt. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die übrigen Geschäftsbereiche bereits seit längerem eine Doppelspitze hätten, die Linz Linien würden nun nachziehen. Da ein Spezialist für für das Management von Großprojekten demnächst in den Ruhestand trete, sei eine Nachbesetzung nötig geworden. Man habe entschieden, diese in Form eines Geschäftsführers vorzunehmen.
Posten öffentlich ausgeschrieben
Der Posten sei öffentlich ausgeschrieben worden, heißt es. Haider sei aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs zum Zug gekommen. Vor seinem Wechsel in die Politik war der studierte Informatiker bereits bei der Linz-Linien-Vorgängerin ESG beschäftigt. Er zeichnete damals für das "Linzer Beschleunigungsprogramm" (LIBE) verantwortlich, bei dem die softwaregesteuerten Prozesse im Unternehmen auf Vordermann gebracht wurden. Zu Haiders künftigen Hauptaufgaben zählt die Umsetzung der Straßenbahnverlängerung über Leonding nach Traun sowie die Planung einer zweiten Schienenachse, um künftig die drohende Überlastung im Stadtgebiet abzufangen.
Haider, der für seine politische Arbeit von der Linz AG karenziert wurde, war seit 1998 Landesvorsitzender der SPÖ Oberösterreich. Bei der Landtagswahl im Herbst musste die Partei einen Verlust von mehr als 13 Prozentpunkten und zwei Landesräten einstecken. Einige Tage trat Haider zurück und übergab an Josef Ackerl. Dieser wurde am Samstag beim SPÖ- Landesparteitag offiziell zum Parteivorsitzenden gekürt. (APA)
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Entweder wurde der Posten (für Haider) neu geschaffen, was der Artikel offenbar zum Ausdruck bringen will, oder es wurde ein schon vor einiger Zeit geschaffener neuer Posten öffentlich ausgeschrieben, wovon im Artikel wieder nicht zu lesen ist.
Egal, was und wie: so lange ists nicht seit der Wahl. Nach diesem Artikel war die Prüfung der Bewerber offensichtlich "sehr spärlich"; kann aber nicht eindeutig beurteilen, ob die vermutliche "Spärlichkeit" nicht in der APA-Recherche liegt.
Solche "Schreibereien" führen nur zu unnötigen Spekulationen - zum Nachteil des Einen oder Anderen; ich würde mir Genaueres wünschen.
Schließlich wurde er gewählt.
Oder reicht ihm das Gehalt nicht?
Oder ist ihm die Arbeit als Landtagsabgeordneter zu minder? Muss/will er irgendwo den großen Chef spielen, eine Sekretärin, ein Büro und einen Dienstwagen haben?
Äußerst peinlich, dieser oberösterreichische Versager.
Falls sich die SPÖ wieder einmal fragt, warum sie so schlechte Umfragedaten hat, dann würde ich einfach nur an den Namen "Erich Haider" denken: Hat nichts zustande gebracht, aber wird dafür mit einem extra geschaffenen Chef-Posten in einem städtischen Betrieb versorgt. Normalbürger müssen zum AMS gehen und unsinnige Kurse absolvieren...
und muss mich erschüttert noch eimal melden. Denn durch die Post verteidigen alle Genossenposter den Fall Haider damit, dass sie sagen: "Die anderen machen das ja auch". Bitte, hört auf damit, denn das Argument, "Die anderen machens auch" ist die wohl übelste und charakterloseste Verteidigung des in Österreich üblichen, für die Wirtschaft schädlichen politischen Postenschachers. Merkt Ihr denn nicht mehr, wie satt wir Bürger, Wähler und Steuerzahler das längst haben. Und wie hilflos zornig es macht, hören zu müssen, dass alle (Parteien) das machen. Und wie hart es ist, den Kindern sagen zu müssen, dass ein Parteibuch mehr wert ist als ein Gesellenbrief oder Uni-Diplom. Ihr Parteibonzen und deren Knechte habt uns den Staat gestohlen.
Stadtparteiobmann der ÖVP Stampfl - GF-Posten gefordert (!) und bekommen (!) in der Linz AG. Glorreicher FP-Parteiobmann von Linz Obermayr (nunmehriger noch glorreicherer EU-Abgeordneter !!!) GF-Posten in der Linz AG bekommen nach Wahlverlust.
Ex-Kranfahrer und FP-Politiker Amerstorfer GF-Posten bekommen in der Linz AG nach Wahlverlust.
no - von denen hat nie einer eine Minute vorher in der Linz AG gearbeitet
Erich Haider schon und hat sogar als Verantwortlicher im Verkehrsbereich ein sehr erfolgreiches Projekt vorzuweisen (Beschleunigungsprogramm), also finde ich, dass die Schimpftiraden über seine Bestellung nicht angebracht sind.
aber, vllt kann er das wirklich? Studierter Informatiker, einschlägige Berufserfahrung ....
Immerhin scheints mir plausibler, als z. B. ein studierter Furchengeher als Finanzminister. Das wäre wirklich eine schlimme Vorstellung.
da kann man geteilter Meinung sein.
die reichen Banker mit Milliarden stützen und dann ganz unten wieder eine Neiddebatte starten (soziale Hängematte - das ich nicht lache)
was soll da so toll sein dran?
An die ganzen Wahnsinnstaten seit 2000 möchte ich gar nicht denken - da wird mir schlecht.
ich verstehe euch poster leider nicht. ich bin sicher kein fan von herrn haider, aber:
- er war immerhin viele jahre von den oberösterreichern (indirekt) gewählter lh
- kommt aus der branche
- wenn politiker nach ihrem aussscheiden aus der politik keine qualifizierten jobs mehr bekommen dürfen, wird es schlicht und eifnach niemals qualifizierte politiker gebebn, weil sich das niemand antut, ausser:
- wir wollen nur noch monarchen, großgrundbesitzer und sonstige reiche leute in der politik, denen ist das egal
- die andauernde politkervehetzung stärkt nur den kapitalismus als einzige überlebende macht, schlag' nach im buch von siegmar gabriel (wer lesen kann).
für Finanzstadtrat Mayer.
Denn bereits heute wird gemunkelt, dass der Linzer Finanzstadtrat Mayer nächstes Jahr in den Linz AG-Vorstand wechseln soll.
http://blog.liberale.at/2009/11/v... als-farce/
um sage und schreibe 20 Prozent - und zwar nur für normale Haushalte (exklusive Netzkosten). Und schon immer gab es massive Quersubventionen von Stromzahlern zur Linzer Straßenbahn. Außerdem: Für Gewerbe und Industrie erhöht die Linz-AG die Strompreise natürlich nicht in diesem Ausmaß, und den billigeren Strom für die Wirtschaft muss auch die Linzer Bevölkerung mitzahlen. Wer also fördert den so genannten Kapitalismus? Und übrigens, der Herr Haider und sein Nachfolger Ackerl - der laut Parfteitagsrede die "Vermögenden" ein wenig enteignen will, um Geld für seine Projekte zu haben - sind Prediger und Akteure des überholten sozialistischen Staatskapitalismus. In seinem Landes-Ressort für Verkehr hat Haider einen Schuldenberg hinterlassen.
keinen qualifizierten Job?
Kein Mensch hätte nur leisest gemurmelt. wäre er Vorstand bei Miba, Greiner, KTM, Pöttinger, Fischer, ENGEL, .... oder selbst GF in einem VA Unternehmen geworden?
Aber zufällig in jenem Stadt-Unternehmen, in welchem schon der, selbstverständlich qualifizierte, frühere SPÖ Stadtrat Froschauer Vorstand ist?
Ist das die Antwort auf den schrecklichen Monopolkapitalismus uns seine Seilschaften?
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