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Der Appetit auf salzige und saure Speisen erklärt sich aus dem Mineralstoffverlust.
Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit und unbändiger Durst - Wer nachts exzessiv dem Alkohol frönt, bezahlt morgens dafür mit einem kräftigen Kater. Klar gilt: Kein Alkohol, kein Katzenjammer. Aber Tatsache ist, dass nicht jeder diese Möglichkeit auch als lebbare Alternative betrachtet. Darum erörtern wir hier lieber die Frage: Wie lässt sich der Körper auf feuchtfröhliche Feste vorbereiten und wie wird man ein Alkoholisches Post-Intoxikations-Syndrom möglichst rasch wieder los?
„Der Kater ist im wesentlichen eine Frage der Dehydrierung", weiß Reinhard Haller, Leiter des KH Maria Ebene und Drogenbeauftragter der Vorarlberger Landesregierung, eine plausible Antwort auf die Frage woher der Kater eigentlich rührt. Je mehr Alkohol, umso mehr trocknet der menschliche Organismus in der Folge auch aus. Verantwortlich dafür ist Vasopressin. Das hypothalamische Hormon reguliert den Wasserhaushalt über die Nieren und sorgt im nüchternen Zustand dafür, dass Austrocknung kein Thema ist. Alkohol verhindert die Ausschüttung des antidiuretischen Hormons. Die Konsequenz daraus: Wer Alkohol in rauen Mengen konsumiert, uriniert viel und verliert außer dem kostbaren Nass noch eine Reihe wichtiger Elektrolyte.
Acetaldehyd und Fuselöle
Damit erklärt sich das Verlangen nach viel Flüssigkeit, der Gusto auf Matjes oder Pizza und zum Teil auch der schmerzhafte Brummschädel am Morgen danach. Für drittes hat der Psychiater aus dem Ländle noch andere Ursachen anzubieten: „Verschiedene Abbauprodukte des Alkohols bereiten dem Kopf ebenfalls Schmerzen". In moderater Dosierung wird Ethanol, der Stoff den alle Welt Alkohol nennt, von zwei Leberenzymen zu Acetaldehyd und in einem weiteren Schritt zu Essigsäure abgebaut. Größeren Alkoholmengen ist die Leber nicht mehr gewachsen. Das giftige Acetaldehyd akkummuliert und macht dem zentralen Nervensystem spürbar zu schaffen.
Nebenbei enthalten die meisten alkoholischen Getränke außer Ethanol auch noch minderwertiges Methanol. Diese Fuselöle werden in der Leber zu Formaldehyd und Ameisensäure abgebaut und verstärken das postalkoholische Drama dann noch. „Als Faustregel gilt: Je gefärbter der Alkohol, desto mehr Farb- und Zusatzstoffe enthält er und umso größer ist auch die Gefahr eines Katers", weiß Haller. Ersatzweises Konsumieren von Wodka oder Weißwein ist allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Genauso wenig wie sich die Volksweisheit: „Bier auf Wein lasse sein, Wein auf Bier rat ich dir", wissenschaftlich belegen lässt. Das Problem ist das Individuum Mensch, dessen Stoffwechsel immer auch eine ganz persönliche Angelegenheit ist.
Deftiges Essen und Aspirin
Mit einem deftigen Essen davor hat jedoch jeder die Chance auf ein halbwegs fittes Erwachen. „Der Alkohol wird an den Mageninhalt gebunden und geht daher nach einer üppigen Mahlzeit wesentlich langsamer ins Blut über", so der Vorarlberger Experte. Wasser zwischendurch mildert ebenfalls die Symptome, jedoch: „Auf den Promillegehalt im Blut hat das keinen Einfluss", ergänzt Haller. Wer aus Erfahrung bereits weiß, was ihn am nächsten morgen erwartet, darf sich laut Haller prophylaktisch beim Zubettgehen mit einem Aspirin behelfen. Das angeblich beste Mittel gegen den Schwindel: Ein Bein aus dem Bett herauszulegen und auf dem Boden „verankern".
Reparaturseidel oder Kaffee
Wer keine Vorsorge trifft, der sucht sich am nächsten Morgen ein passendes Antikatermittel. „Das Reparaturseidel hilft nur dem der bereits süchtig nach Alkohol ist", weiß der Drogenexperte. Der Gelegenheitstrinker bringt daher besser mit Kaffee den Blutdruck wieder in die Höhe, füllt das Flüssigkeitsdefizit mit Wasser auf und bekämpft Kopfschmerzen mit einem Schmerzmittel. Rollmops und saure Gurken bringen den Elektrolythaushalt wieder auf gleich. Der Verzehr von Süßspeisen ist eher kontraproduktiv, denn der Zucker kann durch Vergärungsprozesse den Kater eventuell noch verschlimmern.
Alles in allem erweist sich der Kater als verzichtbarer Zustand, Haller kann ihm jedoch auch positives abgewinnen: „Es gibt Untersuchungen die besagen, dass Menschen, die mit einem starken Kater reagieren, weniger Gefahr laufen süchtig zu werden". (Regina Philipp, derStandard.at, 31.12.2009)
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... also als DJ isses echt tough nicht regelmässig einen über den durst zu trinken. dank der Pratersauna kenne ich allerdings seit fast 2 Jahren D.E.R. DRINK.hat sich zum szene drink hochgemausert.wer sich auskennt schwört darauf. normale nrg drinks machen auflegen nach ein paar stunden zum albtraum und den tag danach zur hölle.DD schützt schon vorbeugend.es ist ECHT geil, clubs bei sonnenaufgang auf easy und erstaunlich fit zu verlassen.testen und lieben lernen.UND: ich kann sogar mehr trinken,glchztg länger feiern und am nächsten tag hackln! die pr-ladies in der agentur schwören drauf. gemischt mit prosecco oder sogar anstatt! die drinken allerdings vor allem wg der wirkung geg freie radikale und gegen faltenbildung :) www.derdrink.com
ein Aspirin oder Thomapyrin (oder ähnliches) und ein Sackerl Magnosolv mit einem halben Liter Wasser.
Nach dem Aufstehen einen Tomatensaft mit Salz und Pfeffer. Evtl. ein Dr. Böhm Leistungselexier oder die Hälfte eines Normhydral-Sackerls mit ausreichend Wasser. Grapefruitsaft ist auch gut. Und beim Drangeln nicht zu viel durcheinander. Genießerbiere wie ein Schlägl Kristall, Hofstettner Granit oder Weizen wie das Weihenstephaner haben leider einen etwas größeren Impact wegen diverser Histaminika, sind aber nicht nur zur Alkoholzufuhr gut im Gegensatz zu den leerer schmeckenden Teile wie Zipfer oder Gösser. Werde mal ein Buch 'Zum erfolgreichen Alkoholiker' rausbringen.
umfangreichen Forschungen (Selbstversuch) über gut 20 Jahre empfehle ich "Gatorade Thirst Quencher" (verschiedene Geschmackssorten, erhältlich bei fast jeder Tankstelle).
Stoppt zumindest den Brand, das aber effetkiv :)!
stimmt - diese methode habe ich während meiner zeit in russland zwar nicht täglich aber doch recht häufig praktiziert :-D
in russland habe ich auch gelernt, dass man niemals trinken sollte ohne irgendetwas dazu zu essen - das mindert die üblen postalkoholischen zustände am nächsten tag auch sehr dramatisch
als dritte und wahrscheinlich essenziellste weisheit gilt natürlich: niemals unterschiedliche alkoholische getränke durcheinand trinken
wenn man sich bei einem thema offensichtlich nicht auskennt, kann eine überprüfung mit wikipedia sehr nützlich sein.
methanol ist kein füselöl (längerkettige alkohole, zb propanol, butanol etc). methanol ist hoch giftig u führt schon bei geringen mengen zur blindheit bzw tod. ist in österreich in kommerziell erhältlichen alkoholgetränken kaum enthalten.
aber standard, qualitätszeitung und so...
Bei der alkoholischen Gärung haben Sie als länger oder kürzerkettige Alkanole, wobei eigentlich alle, außer Ethanol, unerwünscht ist.
Es kommen praktisch alle Alkanole vor, nämlich Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol usw, und landläufig werden diese kürzer- oder längerkettigen Alkohole als Fuselöl bezeichnet.
viel trinken und versuchen zu erbrechen!
wenn nur "säure" rauskommt kanns auch helfen bissi was zu essen und dann finger in den Hals.....
Früher hab ich auch ab und zu Paspertin Tropfen genommen. ABer da würd ich besser einen Arzt oder zumindest Apotheker fragen ob da nicht was passieren kann wenns blöd lauft.
sauer? eher gelb-grün. :-p
erbrechen geht dann ja oft eh von selber. ;-)
paspertin hab ich schon mal probiert. leider erfolglos. am ehesten noch coca cola. (ich hab mal gelesen, das ist genau für solche sachen erfunden worden - als arznei. weiß aber nicht, ob das stimmt.)
ist kein 'Magenschutz' sondern ein Magensäureproduktionshemmer. Das nimmt man, wenn man chronisches Sodbrennen wegen Übersäuerung hat. Es kann natürlich bei Übersäuerung im Zusammenhang mit säurelastigen Getränken wie Wein (speziell Weißwein) oder Most angewandt werden (man ich manchmal bei Weinverkostungen). Es einfach als Wunder-Zauber-Magenschutz anzuwenden ist nicht sehr intelligent, vor allem wenn man viel gegessen hat und der Magen nicht ausreichend Säure produziert um die Speisen verdauen zu können. Wenn man nur temporär Sodbrennen wegen einer Sauferei hat, kann ich Talcid-Lutschtabletten empfehlen, diese basischen Tabletten neutralisieren die Magensäure teilweise. Ansonsten eher viel Gemüsesuppe!!
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