Gold- und Öl nehmen Kurs auf Jahreshochs

1. Dezember 2009, 14:25
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Goldpreis auf neuem Allzeithoch, nur mehr knapp unter 1.200 Dollar je Feinunze

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag etwas fester gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar 78,10 Dollar und damit 1,1 Prozent mehr als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 79,16 Dollar gehandelt. Das war knapp 0,9 Prozent mehr als am Vortag.

Die Ölpreise nehmen damit weiter Kurs auf ihre im Oktober markierten Jahreshochs bei gut 80 Dollar je Fass. Die Analysten der Commerzbank rechnen nach den jüngsten Anstiegen auf Grund der ausreichenden Versorgung mittelfristig wieder mit niedrigeren Ölpreisen. Derzeit dürfte der Ölpreis aber noch von der optimistischen Marktstimmung und der straken Nachfrage nach Öl-Investments getragen werden, schreiben die Analysten.

Der Goldpreis konnte ebenfalls zulegen und setzte damit seine Rekordjagd fort. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.193,50 Dollar und damit fester zum Mittwoch-Vormittags-Fixing von 1.172,00 Dollar. Im Verlauf war der Goldpreis in London bis auf 1.199,43 Dollar gestiegen und markierte damit neue Höchststände.

Als Hintergrund der steigenden Goldpreise sehen die Commerzbank-Analysten die Schwäche des US-Dollar, die Nähe zu psychologisch wichtigen Marke von 1,200 Dollar je Feinzunze und den allgemeinen Marktoptimismus. Unterstützend wirkten den Analysten zufolge auch Meldungen, denen zufolge China seine Goldreserven bis auf bis zu 10.000 Tonnen ausbauen will. (APA)

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