Es muss nicht immer Staatsanwalt sein

2. April 2003, 02:08
posten

"Alternative Success": Berufsmesse präsentiert Jobperspektiven für angehende JuristInnen in Wien

Wien - An der juridischen Fakultät der Universität Wien findet am heutigen Mittwoch die vom Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) veranstaltete Berufsmesse "Alternative Success" statt. Während bei der der herkömmlichen jährlichen Berufsmesse "Success" der Fokus auf klassischen juristischen Berufen liegt und vor allem Wirtschaftskanzleien zur StudentInnen-Rekrutierung ausziehen, soll die Alternativveranstaltung Jobperspektiven abseits von Wirtschaft und hohem Gericht aufzeigen.

"Beim Jus-Studium wird der Schwerpunkt allzu oft auf wirtschaftliche Thematiken gesetzt", erklärt Marion Guerrero, Spitzenkandidatin des VSStÖ am Wiener Juridicum. "Wir wollen mit der 'Alternative Success'-Messe zeigen, dass es ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten für Jus-Studierende gibt, das oft gar nicht wahrgenommen wird."

Karriere und Selbstverwirklichung

Den Studierenden bietet sich die Möglichkeit, mit erfahrenen JuristInnen aus den verschiedensten Bereichen zu diskutieren. "Die TeilnehmerInnen leisten Arbeit im Sozialbereich oder zeigen gesellschaftspolitisches Engagement. Denn Erfolg und Karriere haben mindestens genauso viel mit Selbstverwirklichung und eigenem Interesse wie mit Geld zu tun", so Guerrero.

Das Spektrum reicht vom Generalsekretär von amnesty international Österreich, Heinz Patzelt über ExpertInnen aus atypischen juristischen Bereichen von Greenpeace, dem UNO-Flüchtlings-Hochkommissariat UNHCR, der IG Kultur und der Wiener Stadtzeitung "Falter" bis hin zur Mediatorin und Vizepräsidentin der Wiener Rechtsanwaltskammer, Brigitte Birnbaum. Das genaue Programm ist im Internet unter www.alternativesuccess.at abrufbar. (vos)

  • Geht es um die Berufsperspektiven von JuristInnen, ist der Blick allzu oft auf klassische juristische Berufe und die großen Wirtschaftskanzleien verengt
    foto: alternative success

    Geht es um die Berufsperspektiven von JuristInnen, ist der Blick allzu oft auf klassische juristische Berufe und die großen Wirtschaftskanzleien verengt

Share if you care.