Mindestens 17 Tote bei Kämpfen in Kolumbien

1. April 2003, 22:50
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Militär: 35 Guerilleros desertiert

Bogota - Bei Kämpfen mit Rebellen hat das kolumbianische Militär nach eigenen Angaben vom Dienstag mindestens 17 Rebellen getötet. Weitere 35 Mitglieder der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und des an Kuba orientierten "Nationalen Befreiungsheeres" (ELN) seien in den vergangenen 12 Tagen im Nordwesten des Landes desertiert, hieß es weiter.

Die Provinz Antioquia ist seit Monaten Schauplatz schwerer Gefechte zwischen den Rebellen und der Armee. Kolumbien leidet bereits seit fast 40 Jahren unter bürgerkriegsartigen Zuständen. Linke Rebellen bekämpfen den Staat dabei unerbittlich, der es seinerseits nicht schafft, für gerechtere soziale Verhältnisse vor allem auf dem Land zu sorgen. Durch die Drogen-Dollar aus dem Kokainschmuggel sind die Rebellen zudem bestens ausgerüstet. (APA/dpa)

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