Zwei Atemzentren im Gehirn

1. April 2003, 21:36
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Washington - Das Gehirn verfügt nicht wie angenommen über ein einziges, sondern über zwei kooperierende Atemzentren, berichtet das Fachblatt Neuron. Diese Erkenntnis könne von Bedeutung sein bei Vorsorge gegen plötzlichen Kindstod, Therapie von Atemstörungen im Schlaf (Schlafapnoe) und neurologischen Erkrankungen, die sich auf das Atmen auswirken (Schlaganfall, Multiple Sklerose). Eines der Zentren sei für grundlegende Stabilität des Atmens verantwortlich, das andere für rasches Anpassen des Atemrhythmus an steigenden Sauerstoffbedarf. (red, DER STANDARD, Print, 02.04.2003)

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