Erbitterte Kämpfe an den Nachschublinien der US-Truppen

1. April 2003, 19:14
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USA: 75 irakische Soldaten bei Diwaniya getötet

Bagdad/Washington - Der Vormarsch der US-Truppen auf Bagdad wird offenbar weiter von heftigen Kämpfen entlang der Nachschublinien verzögert. Dabei seien 130 Kilometer südöstlich von Bagdad, nahe der Stadt Diwaniya 75 irakische Soldaten ums Leben gekommen, teilte am Dienstag US-Militärsprecher B.P. McCoy mit. In Diwaniya hätten sich mehrere hundert irakische Kämpfer aufgehalten, so McCoy. 44 Soldaten seien gefangen genommen worden, darunter auch zwei Offiziere der Republikanischen Garde, der Elite-Einheit von Saddam Hussein.

Bei Nadschaf bemühten sich die US-Truppen weiter darum, die Stadt vollständig zu isolieren, um so die wiederholten Angriffe auf den Nachschub zu stoppen, so der Offizier. In Basra dauerten die Kämpfe weiter an, ohne dass sich eine Änderung der Fronten abzeichnete. In der Hafenstadt Umm Kasr ergaben sich nach Angaben des britischen Militärsprechers Steve Cox zwei irakische Soldaten, die nach eigenen Angaben einen Auftrag für einen Selbstmordeinsatz erhalten haben sollen. (APA/AP)

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