Schweiz verbietet Personal aus Fernost auf Uhrenmesse

1. April 2003, 18:20
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Auf eine generelle Einreisesperre wird verzichtet

Zürich - In der Schweiz wächst die Furcht vor der in Asien grassierenden Lungenkrankheit SARS: Auf der Uhrenmesse in Basel dürfen die Aussteller nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) in Bern kein Personal aus jenen Ländern beschäftigen, die von der aggressiven Lungenkrankheit besonders betroffenen sind.

Die Basler Uhrenmesse, die am Donnerstag ihre Tore öffnet, ist mit mehr als zweitausend Ausstellern aus über vierzig Ländern die größte Messe dieser Art. Allein aus Hongkong haben sich knapp 350 Aussteller angemeldet.

Keine generelle Einreisesperre

Da ein enger Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern nicht ausgeschlossen werden könne, habe die Schweizer Bundesregierung beschlossen, "Aussteller anzuweisen, kein Personal, das aus China, Hongkong, Singapur und Vietnam eingereist ist, zu beschäftigen", hieß es in einer Mitteilung des BAG. Auf eine generelle Einreisesperre werde aber verzichtet. (APA/Reuters)

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