FP-Bezirksobmann: Gegenkandidat zu Rosenkranz möglich

1. April 2003, 14:45
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Wenitsch fordert: Auch Stadler soll gehen

St. Pölten - Der Gänserndorfer Bezirksobmann der FPÖ, Robert Wenitsch, spricht sich dafür aus, dass Ewald Stadler seine Funktionen als stellvertretender Landeschef und als Volksanwalt zurücklegt. Er habe das am Montagabend auch im Vorstand der Landesgruppe gefordert, sagte Wenitsch am Dienstag. Ein Gegenkandidat zu Barbara Rosenkranz beim Landesparteitag sei "möglich"

Stadler komme insbesondere bei der Jugend nicht an, so Wenitsch. Die Partei hätte bei der NÖ Wahl am Sonntag "bei den Jungwählern den größten Einbruch erlebt, seit ich mit der FPÖ unterwegs bin". Stadler habe zwar nicht kandidiert, sei jedoch "präsenter und bekannter" als andere Funktionäre. Er werde vielfach als "die FPÖ schlechthin in Niederösterreich" gesehen. Weil Stadler aber nicht ankomme, sei er "aus dem Blickfeld der Leute zu nehmen".

Rosenkranz sei die Kandidatin für die Obmannschaft, "wenn es nach dem derzeitigen Vorstand geht", sagte Wenitsch weiter. Sollte sich jemand Geeigneter finden, sei eine Gegenkandidatur beim Landesparteitag nicht ausgeschlossen. Wenitsch wies aber auch darauf hin, dass die FP-NÖ "in der Zahl ihrer Mandatsträger so zusammengeschrumpft" - je zwei im Nationalrat und Landtag - sei, dass es derzeit kaum eine Alternative zu Rosenkranz gebe. (APA)

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