Hacker ziehen virtuelle DOAX-Spielerinnen aus

1. April 2003, 14:17
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Hersteller Tecmo droht mit der "vollen Härte des Gesetzes"

Der japanische Spielehersteller Tecmo warnt Xbox-Hacker vor der Veröffentlichung von Game-Patches zum Spiel "Dead or Alive: Xtreme Beach Volleyball" (DOAX) in Internet-Foren. Das Unternehmen ist verärgert über inoffizielle Patches (Spielerweiterungen bzw. Verbesserungen), die dafür sorgen, dass die ohnedies schon spärlich bekleideten virtuellen Spielerinnen nun gänzlich ohne Textilien Beachvolleyball spielen. Das Spiel für die Microsoft-Konsole Xbox ist eine Volleyball-Version des Kampfspiels "Dead or Alive", das sehr auf die erotische Komponente der Spielfiguren setzt. Der Nackt-Patch geht dem Unternehmen nun aber offenbar zu weit.

Warnung an Hacker

Auf der offiziellen Forumseite warnt Tecmo Hacker davor, Informationen zu Patches ins Netz zu stellen, die in irgendeiner Weise Copyright-Rechte verletzen. Dies sei durch das Ausziehen der Spielfiguren geschehen. Auf der Website wurde laut BBC darauf hingewiesen: "Posten Sie keine Nackt-Patches oder andere Hacker-Informationen oder sie werden mit der vollen Härte des Gesetzes dafür bestraft". Bereits kurz nach dem Start des Spiels in Japan und den USA zu Jahresbeginn waren verschiedene Patches im Web erhältlich.

Virtueller Kleiderraub

Die Community der Computer- und Konsolenspieler ist weltweit männlich dominiert. Nudistische Patches, die hauptsächlich weibliche Spielfiguren entkleiden, sind daher keine Seltenheit. So sind im Internet beispielsweise zahlreiche Patches zu haben, die der virtuellen Heroine Lara Croft die Kleider rauben. Einige Spielehersteller haben den diesen Umstand bereits aktiv genutzt und auf Erotik oder Sex als Absatzfaktor gesetzt. Einer der ersten Produzenten auf diesem Gebiet war Acclaim mit dem Spiel BMX XXX.(pte)

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