Catherine Deneuve als "Marie Bonaparte"

1. April 2003, 12:35
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TV-Film-Dreh zur Gänze in Österreich - Internationale Koproduktion über das Leben der Ur-Nichte von Napoleons

Der französische Filmstar Catherine Denevue weilt derzeit in Österreich, um den TV-Film "Marie Bonaparte" zu drehen. Die internationale Koproduktion mit Beteiligung des ORF wird seit Dienstag zur Gänze in Österreich gedreht. Der TV-Zweiteiler handelt von der Urnichte von Napoleon Bonaparte, der Psychoanalytikerin Marie Bonaparte (1882-1962), die 1925 Sigmund Freud kennen lernte und ihm die Flucht vor den Nazis aus Österreich ermöglichte.

Sigmund Freud wird von Heinz Bennent gespielt, der schon in "Le dernier metro" an der Seite Deneuves zu sehen war. Weiters mit dabei sind unter anderem Traudl Jesserer, Elisabeth Orth und Anne Bennent. Regie führt Benoit Jacquot, das Drehbuch, das im Jänner beim 16. Fernsehfilmfestival FIPA als "bestes Drehbuch" ausgezeichnet worden war, haben Louis Gardel und Francois-Olivier Rousseau verfasst. Deneuve werde bis Ende Mai in Österreich bleiben, hieß es aus dem ORF.

Drehorte des deutsch-französisch-österreichischen Streifens, in dessen Produktion der französische Sender France 2 federführend ist, sind in Wien und an mehreren Schauplätzen in Niederösterreich, darunter die Schlösser Eckartsau und Tannemühle in Neulengbach sowie das Südbahnhotel am Semmering. Das Land Niederösterreich stellt 170.000 Euro zur Verfügung, hieß es in einer Aussendung. (APA)

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    Catherine Denevue mimt Marie Bonaparte noch bis Ende Mai in Österreich

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