Bush ist doch nicht so "relaxed"

1. April 2003, 12:27
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US-Präsident im Kriegsfieber

Washington - Das Geschehen auf den irakischen Kriegsschauplätzen wird von US-Präsident George W. Bush weniger entspannt verfolgt, als das Weiße Haus glauben machen möchte. Das kam durch Bushs langjährigen Freund Roland Betts ans Licht der Öffentlichkeit, der die Faszination des Präsidenten über die Kriegsberichterstattung ausplauderte. Am ersten Kriegswochenende sei der 43. Präsident der USA in Camp David "wie gebannt" vor dem Fernseher gehockt; er habe jede Einzelheit mit Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice durchgesprochen, erzählte der Immobilienmakler der "New York Times".

Damit brachte er Präsidentensprecher Ari Fleischer in Verlegenheit, der von Bush das Bild eines "gelassenen" Feldherrn gezeichnet hatte. Laut Betts bekam Bush einen Lachkrampf, als im Fernsehen die Erklärung des Weißen Hauses verlesen wurde, der Präsident benötige keinen Fernseher, um über das Kriegsgeschehen informiert zu sein. (APA)

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