Lateinamerikanische Länder zweifeln Legitimität der Wahl von vornherein an

27. November 2009, 14:04

Brasilien und weitere lateinamerikanische Staaten verweigern Anerkennung - Brasilia: "Staatsstreich kann nicht legitimiert werden"

Tegucigalpa - Die Legitimität der Präsidentenwahl in Honduras am kommenden Sonntag wird nach der Nichteinhaltung einer von den USA vermittelten Vereinbarung durch die regierenden Putschisten schon im Vorfeld von einer Reihe lateinamerikanischer Staaten in Zweifel gezogen. Auch die US-Regierung hatte ursprünglich betont, sie werde der Wahl die Anerkennung verweigern, wenn der verfassungsmäßige Präsident Manuel Zelaya nicht zuvor wieder im Amt sei. Die politische Lage in dem mittelamerikanischen Land ist derzeit überaus instabil.

Das US-Außenministerium erklärte am Donnerstag (Ortszeit), die USA wollten die Wahl "mit großem Interesse" beobachten und danach in Abstimmung mit Wahlbeobachtern entscheiden, ob sie den Urnengang als "frei, fair und transparent" einstufen könnten. Die Außenminister von Brasilien und Venezuela, Celso Amorim und Nicolas Maduro, betonten hingegen am Rande eines Amazonas-Länder-Treffens in Manaus, dass sie die Wahl nicht anerkennen würden, da diese ausschließlich dazu diene, die Putschregierung zu legitimieren. Auch Argentinien nimmt diese Haltung ein. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hatte die Mitgliedschaft von Honduras wegen des Putsches gegen Zelaya ausgesetzt.

Die größten Chancen bei der Wahl werden Porfirio "Pepe" Lobo von der rechtsgerichteten Nationalpartei (PN) und Elvin Santos vom rechten Flügel der liberal-konservativen Liberalen Partei (PL) eingeräumt. Die drei anderen Bewerber von den Christdemokraten, den Sozialdemokraten und der linken Partei der Demokratischen Einheit sind laut Umfragen weit abgeschlagen.

Präsident Zelaya, dessen Mandat am 27. Jänner 2010 endet, wurde Ende Juni in einem militärisch-zivilen Staatsstreich gestürzt und von der Armee in einer Nacht-und-Nebel-Aktion außer Landes gebracht. Seit dem 21. September, als Zelaya die geheime Rückkehr gelang, hält er sich in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa auf. Von dort aus hat er seine Anhänger zum Boykott und zur späteren Anfechtung der Wahl aufgerufen. Der Oberste Gerichtshof hat die symbolische Wiedereinsetzung Zelayas abgelehnt und damit eine von den USA vermittelte Übereinkunft zwischen den Legalisten und den De-facto-Machthabern ignoriert. Der rechtmäßige Präsident sieht in der Abstimmung ein Manöver zur Legitimierung der Putschisten unter dem De-Facto-"Präsidenten" Roberto Micheletti.

Nach Angaben des Obersten Richters Jorge Rivera übermittelte das Höchstgericht dem Parlament am Donnerstag ein Gutachten, das Zelaya weiterhin "Machtmissbrauch und Missachtung der Justiz" zur Last legt. Die Entscheidung des Kongresses über Zelayas Wiedereinsetzung soll am kommenden Mittwoch fallen, drei Tage nach der Präsidentschaftswahl.

Aus Protest gegen die Wahl blockierten Studenten am Donnerstag die Universität in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die Demonstranten lehnen die Wahl als illegal ab. Nach Angaben der Polizei wurde eine Frau leicht verletzt, als in einem Bus eine Bombe von geringer Sprengkraft detonierte. Der Bus gehört einem Unternehmen, dessen Eigentümer Micheletti ist. (APA/AP/AFP)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2
arturowing
 
00
1.12.2009, 03:31
ligitimieren

da kann ich nur mit dem kopf schuetteln, wenn europaeische laender die legitimierung dieses urnenganges in frage stellen. dass es die trotzkistischen regierungen aus argentinien mit den korrupten kirchners oder aus venezuela mit chavez dieses ergebnis in frage stellen ist allerdings kein wunder. dieser wahlergebnis ist ein harter schlag fuer unsere lateinamerikanische achse des boesen. ich wuenschte mir aus vollem herzen in argentinien (auch in bolivien und venezuela) gaebe es einen MICHELETTI der die einhaltung unserer grundgesetzte ganauso unterstuetzen wuerde wie er es, und im allgemeinen, die mehrheit der honduraner es getan haben. dieses bol(chavistische) korruptes gesindel gehoert hinter gitter, wie der zelaya eben auch.

drmukti
21
29.11.2009, 22:15
mir ist es immer lieber

von den usa beeinflusst zu werden als vom antidemokratischen venezuela. Einfach so.

dr. kokos
 
00
4.12.2009, 11:07

"antidemokratisches venezuela". wo waren wir die letzten 10 jahre? haalloo!!! die springerpresse gut rezipiert, aber ansonsten nicht viel mitbekommen? oder ist es antidemokratisch, wenn heute in venezuela soviele menschen wie nie zuvor am demokratischen prozess teilnehmen? ist es besser, wenn die armen, also die mehrheit der bevölkerung, gar nicht wählen gehen können, weil sie mangels dokumenten keine identität haben, hauptsache eine den usa genehme regierung kommt dabei heraus? so ein "demokratieverständnis" spricht bände!

pepitant
00
30.11.2009, 20:14
Dagegen hat ja keiner was,

aber warum muss das, was Ihnen lieber ist, auch allen anderen lieber sein ?

drmukti
00
1.12.2009, 00:09
und

wer hat von müssen gesprochen? Ich war es nicht!

pepitant
00
7.12.2009, 23:33
Nun gut, anders rum.

Was rechtfertigt Ihren Vorwurf, die Wahlen in Venezuela seien antidemokratisch verlaufen, außer Ihrem persönlichen Weltbild ? Oder was meinen Sie sonst mit "antidemokratisch" ?
Ich schloss daraus, wenn Ihnen das Ergebnis nicht passt, verurteilen Sie es. Daraus wiederum folgt, zumindest die Mehrheit - schon gut, bevor sie mit Haarspaltereien anfangen, es sind wohl nie "alle" - habe gefälligst nach Ihren Wünschen zu entscheiden.

Fridolin der Große
00
28.11.2009, 13:27
Wurden die Stimmzettel tatsächlich durchnummeriert,

wie einige Poster schreiben?
Wer hat dazu Informationen?

Falls das tatsächlich so wäre, wäre dies natürlich ein weiterer Skandal, über den uns die Medien mit ihrem Interimspräsidenten nicht informieren.

Das würde diese Farce-Wahl ja lebensgefährlich machen für alle, die nicht für die Diktatur stimmen.

Ernst Guevara
01
28.11.2009, 14:24
die wahlen sind so oder so lebensgefährlich

denn laut el tiempo sind 12.000 soldaten, 14.000 polizisten und 5.000 reservisten im einsatz, um die wahlen zu kontrollieren. und klein-pinochet hat ja schon angekündigt, dass er nicht zögern wird, die auch auf die menschen zu hetzen, sollte es zu "unruhen" kommen. die typische rhetorik und verhaltensweise von faschistischen diktatoren, denen menschenleben völlig egal sind.

arturowing
 
01
1.12.2009, 03:45
typische rethorik..

ist, mein lieber guevara, in meinem suedamerika anno 2009 diejenige die auf konfrontation geht, die gegen das kapital hetzt, und mit umverteilungsparolen populismus treiben wobei die armut stetig zunimmt. trotz (oder wegen) (rueck)verstaatlichungen, enteignungen, zensur, gewalt und allg. rechtsunsicherheit. sich selber "che" nennen aus einem bequemen ikea sessel posten ist recht einfach. die wahrheit sieht hier vor ort grausam, bedrohlich und traegt elend im tau. diese pseudo-linken chaves kirchner zelaya und co. missachten und brechen jede rechtslage und mit list un tuecke versuchen sie sich an die macht zu klammer, egal wie. und das sind keine faschisten aber dafuer trotzkistische diktatoren. oder hast du von denen nie was gelesen?

Ernst Guevara
01
28.11.2009, 09:22
obama verlässt sich also auf die wahlbeobachter

darunter befinden sich jedoch sehr fragwürdige institutionen wie das IRI (international republican institute). das IRI beklatschte den putsch in venezuela und in haiti. und solche leute sollen obama beraten, ob die wahlen in honduras demokratisch sind? warum fragt er da nicht gleich klein-pinochet persönlich? das hätte genau den gleichen effekt, es käme aber wahrscheinlich billiger als rechtsextreme parteistiftungen zur wahlbeobachtung zu entsenden.

http://tinyurl.com/ybtn4tr

Prof. Wolf
10
27.11.2009, 20:56
Es gibt an Obama so manche Berechtige Kritik, aber das hier ist Bashing pur!

Kann mir jemand verraten warum hier alle Obama, für den Putsch verantwortlich machen? Er hat in der Situation getan was getan werden musste: er hat gemeinsam mit den anderen südamerikanischen Länder zwischen Puschisten und den Presidenten vermittelt. Was hätte er den tun sollen? Wirtwschaftssanktionen? Das hätte nur die US-Wirtschaft getroffen und damit alle. Einen Krieg anfangen und die Putschieden wieder stürtzen? Bushvergleiche, Vorwürfe den Einfluss in Südamerika wären auf den Fuss gefolgt.
Nebenbei haben die Putschieten auf Grund eines Urteil des Oberen Gerichthofs gehandelt, das den Presidenten schuldig befand die Verfassung nach Chavezvorbild ändern zu wollen: um länger im Amt zu bleiben.

pepitant
00
28.11.2009, 12:25
warum hier alle Obama für den Putsch verantwortlich machen?

Zwei Anmerkungen:
Erstens: Es sind nie alle.
Zweitens: Der Grund für das "Obama-Bashing", wie viele die m. E. durchaus übertriebene Kritik bezeichnen, wurzelt vielleicht in den übertriebenen Hoffnungen, die bei den Kritikern auf Grund seiner von den Medien als brillant bezeichneten Reden geweckt wurden. Diese Hoffnungen werden nun nach und nach begraben und man sucht verzweifelt nach einem Schuldigen. Bei wem wäre die Schuld nun leichter festzumachen als beim Präsidenten ? Die Berater stehen ja nicht im medialen Scheinwerferlicht. Ich bin davon überzeugt, dass der durchschnittliche Medienkonsument mit Namen wie Wolfowitz, Pearle oder ähnlichen Leuchten genau deshalb wenig anzufangen weiß.

Fridolin der Große
01
28.11.2009, 15:37

Entschuldigen Sie bitte,
es gibt genügend Gründe anzunehmen, daß dieser Putsch ohne Zustimmung der USA nicht stattgefunden hätte.

Die Tatsache, daß das Flugzeug mit dem verschleppten Präsidenten auf einen US-Militärstützpunkt zwischenlandete ist nur einer davon. Glauben Sie, da kann man so einfach zwischenlanden?

Daß die USA diese Wahlfarce anerkennen ist ein weiteres Argument dafür, daß die USA bis zu den Oberschenkeln in den Sumpf da unten stecken.

Mit pseudopsychologischen BlaBla (enttäusche Hoffnungen und nachfolgende Depressionen) machen Sie sich das zu einfach.

pepitant
00
29.11.2009, 18:04
Sie haben da was gründlich missverstanden.

Na klar steckt die US-Politik da mittendrin. Nur, warum zielen die meisten ausgerechnet auf den Präsidenten ? Weil er das Aushängeschild ist, aber doch nicht DER Entscheider. Der setzt einfach nur die traditionelle US-Politik fort.
Ich habe schon bei anderen Standard-Artikeln versucht, auf die ARTE Doku "Why we fight" zu verweisen, leider weiß ich nicht, ob ich mit dem Link darauf an der Zensur vorbeikam.
Die Hoffnungen, die Sie als Blabla bezeichnen, waren doch auf die Person Obama gerichtet und keineswegs auf die Politik der USA.
Meine Beiträge sind einsehbar. Sehen Sie nach, Sie werden mühelos erkennen, dass Sie offene Türen einrennen. :-)

giconda b.
01
27.11.2009, 14:43

es geht ueberhaupt nicht ob wahlen anerkennen oder nicht. diese wahl duerfte in dieser form so nie stattfinden. der demokratisch gewaehlte praesident wurde nach dem putsch nicht wieder in sein amt eingesezt, dh das ganze prozedere ist eine farce. hier geht es mir nicht um personen sondern um die nichteinhaltung von von grundrechten und gesetzen. es duerfte keine diskussion geben, ueber "schau ma mal " wie das ergebnis ist und dann vielleicht ja.
sondern man muss die wahl im vorhinein als nicht legitim und als absolut nicht gesetzeskonform bezeichnen.

NONE
22
27.11.2009, 14:21

Die USA sollen nicht so feig agieren.

Brasilien hat sich bereits entschieden, nun auf "abwarten" zu spielen zeigt doch das die USA eine andere Strategie verfolgen WOLLEN.

Putschisten entführen Zelaya, bringen ihn ausser Land, schliessen Radiosender, erschiessen Menschen, und erzwingen Neuwahlen, mit dem einzig zulässigen Endergebnis das getreue Putschisten die Wahlen gewinnen werden.

Die sollen doch den Rest der Welt nicht für deppert halten - besonders die USA nicht. Man kennt die Geschichte der USA in Südamerika zur Genüge.

Obama entwickelt sich noch zum Mann mit den meisten Toten an den Händen als "Friedensnobelpreisträger".

Sauerei diese Vergabe ohnehin.

arturowing
 
01
1.12.2009, 03:56
und nun?

willst du nur die USA die schuld in die schuhe schieben?

bist du der meinung das ein von chavez, ahmanenijad, unterstuetzen zelaya besser waere fuer mein kontinent?

das waere dann legitim?

welche legitimitaet haben den die regierungen von venezuela, argentinien, bolivien (und zelayas honduras) die mit machiavellischen methoden (und ohne USA) die voelker in den ruin treiben? hast du dich mal naeher informiert zu den geschehnissen vor ort?
und faellt kein kommentar zu den menschenrechtsverletzungen dieser kommunistischen diktatoren hier vor ort? ich bitte allen postern innig, die augen zu oeffnen und die bedrohung des chavismus in lateinamerika zu erkennen. oder goennt man uns nur elend?

Fridolin der Große
17
27.11.2009, 13:45
Brasilien versteht sich als Sprecher Lateinamerikas

und wird von vielen so wahrgenommen.

Die Stimme Brasiliens hat Gewicht.

Obama ist wirklich eine Schande.
Was hat man dem nicht alles zugeschrieben.

Er macht die gleiche Politik wie Bush, verkauft sie nur besser. Ganz egal ob nun Landminen oder imperiale Außenpolitik. Wer hätte gedacht, daß er Truppen aufstockt, wo jeder dachte, er würde sie abziehen oder reduzieren?

Alter Wein in neuen Schläuchen. Die USA sind anscheinend nicht reformierbar.

Vielleicht ist die Real-Politik von Obama der Grund, weshalb Obama noch lebt.

NONE
00
27.11.2009, 14:22

Das stimmt nicht ganz. Er hat auch zuvor gesagt das er mehr Truppen nach Afghanistan/Pakistan schicken wird, dafür aber die Truppen im Irak reduzieren wird.

Aber ich stimme ansonsten vollkommen zu - nur macht nicht unbedingt der "Präsident" die Politik sondern die Interessenssphären dahinter. Was soll man da auch gross machen wenn man gewaltige Schulden hat? Die zwingen einen ja die Interessen anderer zu bedienen.

pepitant
00
29.11.2009, 18:06
Ja, exakt. Der Sinn

von Schulden ist die Abhängigkeit des Schuldners.

wider den rechten Kanaillen
14
27.11.2009, 13:11
Obamas erster Putsch in Lateinamerika

Nebenbei stockt er Truppen in den besetzen Gebieten auf und in den weltweiten Folterlagern wird weiter gefoltert. Die IV Seekriegsflotte vor Südamerika schwimmt weiter und neue Stützpunkte in Südamerika werden aufgebaut, in denen die GI´s Immunität geniessen für geplante Straftaaten.

Dabei lächelt er so schön...

Schurkenstaat bleibt Schurkenstaat.
Folterregime bleibt Folterregime.

Die Ermordeten in Honduras (gestern wurde der Kadaver eines Anführers der Widerstandsbewegung gefunden, nachdem er verhaftet wurde) sind Obama und Clinton aufs Konto zu schlagen.

Friedensnobelpreisträger Obama ...

drmukti
10
27.11.2009, 12:57
schwarz oder weiss

man hat hier den Eindruck, dass fast alle Postings hier die Welt noch zwischen links und rechts teilen.... und links sind nur die, die ein mal links gennant wurden.... 20 Jahre danach....

NONE
00
27.11.2009, 14:23

links rechts schwarz weiss, alles Wurscht.

Putsch bleibt Putsch.
Und Worte sind gegenüber Taten bedeutungslos.

diamant
123
27.11.2009, 07:18
Verstehe nicht warum Lula da seine 'Muskeln' spielen laesst!

Brasilien koennte anders seinen Aufstieg sichtbar machen als fragwuerdige Demagogen in einer Bananenrepublik zu stuetzen.....

Student der Magie
20
27.11.2009, 17:33
wieso ist das unverständlich?

Im Gegensatz zur USA macht Brasilien Politik für die Menschen. Wenn man sich ansieht, was alles unter Lula positiv weitergegangen ist im sozialen Bereich, dann erkennt man das ganz deutlich.

In Honduras sitzen Putschisten an der Macht. Jeder, der in irgendeiner Form noch einen Funken Moral in sich hat kann die Putschregierung nicht legitimieren.

Viel interessanter ist doch und unverständlich, dass sich das Land, dass selbst immer laut Demokratie schreit und einen Friedensnobelpreisträger als Präsident hat sich auf Seite der Putschisten stellt, und sogar beim Putsch geholfen haben (Zelaya wurde über den US-Stützpunkt ausgeflogen)
Das ist die wirkliche Schande, nicht wenn sich Brasilien gegen Putsch und für Menschenrechte einsetzt;)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.