
Den Abschluss fand der Tag der Dialog zumindest für die protestierenden Studierendne mit einer Lichterkette rund ums Parlament.
UPDATE 17.20: Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die deutsche Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben heute einen Aufruf zur Unterstützung der Protestierenden formuliert und die "Bildungsgewerkschaften in ganz Europa" eingeladen, diesen zu unterzeichnen.
UPDATE 16.50: Wien - Die Uni Wien hat bereits einen neuen Termin für die nächste Gesprächsrunde mit den Audimax-BesetzerInnen bekannt gegeben: Am 10. Dezember sollen die VertreterInnen von Rektorat, Senat, Unirat, Dekanen, ÖH und der Audimax-Besetzer Gespräche zu vier konkreten Themen führen, bei denen die Uni selbst handeln kann. Vorrangig besprochen werden sollen die Curricula und deren Gestaltung, Studienadministration, Barrierefreiheit sowie Anträge für die 34 Millionen Euro aus der Universitätsreserve von Wissenschaftsminister Johannes Hahn.
UPDATE 14.45: Bei einem neuerlichen Gespräch mit dem Rektorrat am Donnerstag wollen die Besetzer der Innsbrucker SOWI-Aula, dem größten Hörsaal der Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, eventuell das Angebot des Rektors annehmen. Falls das Angebot des Rektorats angenommen werde, könnte es zu einer "Verlagerung der Proteste" in andere Räumlichkeiten kommen, präzisierte Daniel Sailer von der "Gruppe Presse" Donnerstagnachmittag gegenüber der APA. Für eine komplette Auflösung sei ein Konsensbeschluss unter den Besetzern notwendig, welcher zu gegebenem Zeitpunkt "höchst unwahrscheinlich" sei, betonte der Sprecher. Falls der Beschluss gefasst werden soll, das Angebot anzunehmen, werde der Hörsaal aber dennoch mindestens eine Woche studentisches Hoheitsgebiet bleiben. Die Uni-Leitung hatte eine Fortsetzung der Debatte abseits der Besetzung vorgeschlagen. Dafür würden Räume für Veranstaltungen, Plena sowie eine Internetspräsenz von der Uni-Leitung zur Verfügung gestellt (der genaue Vorschlag ist hier zu finden).
UPDATE 13.45: Morgen findet im Sowimax der Uni Innsbruck ein Vernetzungstreffen aller besetzten österreichischen Universitäten statt. Laut der Homepage der Besetzungsbewegung sind derzeit weltweit mehr als 70 Universitäten besetzt oder mit Protestmaßnahmen anderer Form am Studierendenprotest beteiligt. Im Audimax finden heute Abend zwei Konzerte statt, davor spricht Doron Rabinovici über Widerstand.
UPDATE 13.00: An der Uni Wien findet heute ein zweites Dialogforum zwischen Studenten und Unileitung statt. Das Gespräch ist auch im Web-Stream nachzusehen.
UPDATE 12.00: Die Rektoren wollen sich in die beim Hochschuldialog beschlossenen Arbeitsgruppen einbringen und "aus dem Protest etwas Konstruktives machen", betonte der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Christoph Badelt, am Donnerstag. Themen wie die Uni-Finanzierung seien aber bereits lange genug beredet worden, "da braucht es nicht weitere Diskussionen, sondern Beschlüsse", fordern die Rektoren eine "gesetzliche Roadmap" für das Ziel, bis 2020 zwei Prozent des BIP für Hochschulen aufzuwenden, und damit die "Unterfinanzierung der Unis abzubauen". Bis 2015 würde dies eine Mrd. zusätzlich für die Unis bedeuten.
Um es der Politik zu erleichtern, haben die Rektoren bereits einen Entwurf für ein entsprechendes Gesetz vorbereitet, das eine jährliche Steigerung des Uni-Budgets von 2,772 Mrd. Euro im Jahr 2010 auf 3,634 Mrd. Euro im Jahr 2015 vorsieht. Ihren "Gesetzesentwurf" haben die Rektoren bereits beim Hochschuldialog am Mittwoch Wissenschaftsminister Johannes Hahn überreicht. Dieser habe aber gemeint, dass Österreich ohnehin auf gutem Weg sei - was die Rektoren ganz anders sehen. "Hätte man nicht so hohen Respekt vor Regierung und Parlament, könnte man sich gefrotzelt fühlen", sagte Bast unter Hinweis auf das bereits mehrfach beschlossene, aber nie konkret umgesetzte Zwei-Prozent-Ziel.
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Mit Torten, Clowns und Zirkus entgegneten am Mittwoch die Studierenden der Einladung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn zum "Dialog Hochschulpartnerschaft" (derStandard.at berichtete).
Bei dem dreistündigen Gespräch waren Vertreter aus Politik, Universitäten, Verbänden und Studierenden vertreten. Von Seiten des Ministeriums kam bei dem Gespräch der Vorschlag in fünf Arbeitsgruppen folgende Themen bis zum Juni 2010 zu behandeln:
- "Gesellschaftlicher Auftrag des tertiären Sektors"
- "Koordinierte Entwicklung des tertiären Sektors: Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen"
- "Bologna und Studienstruktur (Curricula) und Lehre"
- "Studienwahl und Hochschulzugang"
- "Ressourcen und Finanzierung von Lehre und Forschung".
Erste Gespräche im Dezember
Die Arbeitsgruppen sollen schon im Dezember zu ersten Gesprächen zusammentreffen. Unmut löste bei der ÖH jedoch deren Zusammensetzung aus. Sie fordern einen höheren Studierendenanteil in den Gremien und stellten Minister Hahn ein Ultimatum bis Ende dieser Woche. Bis dahin soll konkret abgeklärt werden in welcher Form an den Arbeitgruppen, die sich im Dezember ein erstes Mal treffen sollen, Studierende beteiligt sind, sonst werde man nicht verhandeln.
Lichterkette ums Parlament
Die Besetzer haben bei ihrem "Echten Bildungsdialog" im Kabelwerk am Donnerstag keinerlei Anzeichen gezeigt, das die Besetzungen ein rasches Ende haben könnte. Sie wollen bleiben. Am Donnerstagabend wurde der Tag der Dialoge mit einer Lichterkette ums Parlament beendet. Dabei wollten die Studierenden "Licht ums Dunkle" der Bildungspolitik bringen.
Eine Abfuhr erteilte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle gestern bei seinem Wien-Besuch der Forderung nach Ausgleichszahlungen für deutsche Studierende, die von österreichischen Politikern in letzter Zeit vermehrt gefordert wurden. (seb, derStandard.at, 26.11.2009, APA)
Ministerin teilt sich Podium mit Hörsaal-Besetzer und ÖH-Vertretern - Voraussichtlich an der Akademie der Bildenden Künste
Wissenschaftsministerin Karl erfreut über Aussage von Schavan - Kuntzl: "Export schwächerer Studierender nach Österreich"
Gerald Bast, Rektor der Angewandten, über das "neue" Selbstbewusstsein der Unis nach den Studenten-Protesten und "politische Kulturlosigkeit" in Österreich
Mehr Flexibilität bei Leistungsvereinbarungen nötig - Für "Tausch" Gesamtschule gegen Uni-Zugangsregeln
"Uni brennt!" steht für eine Bewegung, die aus dem neoliberalen Zeitgeist aussteigen will - Von Judith Schacherreiter
Derzeit "völlig unzureichende staatliche Finanzierung" der Unis - "Unzumutbare Studienbedingungen in vielen Fächern" - Bei freiem Zugang vollständige Finanzierung
Streik, Blockaden und Gegengipfel - 50 Personen mit Vorbereitung beschäftigt
Studierende bereiten neue Aktionen vor - Vergangenes Jahr schob die Exekutive wegen der Proteste 7.815 Überstunden
Partizipation im Internet - Arbeitsgruppe fordert Live-Schaltung
Dieser kritisiert das schlechte Betreuungsverhältnis an Unis, die Relationen zwischen Studierenden und Lehrenden seien "ungünstig"
Protest soll weitergehen - Fixpunkt wöchentliche Plena
Angespeiste Studierende, überfüllte Horsäle, leere Kassen: Die neue Ministerin braucht viel Durchsetzungskraft – und einiges Sitzfleisch
Hörsaal C1 wurde von Besetzern geräumt, Audimax wird geöffnet
IHS-Experte begrüßt Plan für Arbeitserlaubnis für ausländische Uni-Absolventen
Polizei war anwesend, musste aber nicht einschreiten - Aktivisten kritisieren Rektor scharf
Faulhammer: "Umfassende Lösung" angestrebt, nicht nur für Medizinstudium - Alte österreichische Lösung soll für alle gelten
Kosten für Renovierung noch nicht abschätzbar - Umfrage der Industriellenvereinigung: Nur acht Prozent für weitere Proteste
Online-Plattform zur Diskussion über Zukunft der Unis eingerichtet - Zwischenbericht im April, Empfehlungen bis Sommer
Rektor Winckler: Wegen "massiv verschärfter Sicherheitslage" wurden Besetzer und Obdachlose "herausgebeten" - Demonstration mit etwa 400 Teilnehmern
Großteil der Medizinuni-Plätze soll dauernd für Österreicher reserviert bleiben
BZÖ-Chef Bucher will, dass Numerus-Clausus-Flüchtlinge bei Studienbeginn Gebühr zahlen
Politikwissenschafterin Claudia von Werlhof über fehlende Demokratie, neoliberale Ideale und verschulte Universitäten als Grund für die Studierenden-Proteste
Politisieren und Party: Zwei Monate besetzten StudentInnen den größten Hörsaal der Uni Wien
Über 1000 Studierende protestieren gegen Bildungsabbau - Vizerektor setzt auf Verhandlungen mit den Studierenden: Audimax wird zunächst nicht geräumt
Studenten verbrachten auch die Nacht auf Samstag im Audimax - Sachschäden laut Rektorat in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro - Demo für Dienstag angekündigt - Besetzungen auch an Uni Graz
Auch Uni Graz bleibt bis Sonntag besetzt - Noch kein Gesprächstermin mit Wissenschaftsminister Hahn - 100.000 Euro geschätzer Schaden durch die Proteste
Auch Uni Graz bleibt bis auf weiteres besetzt - Demonstration für Mittwoch geplant - Noch kein Gesprächstermin mit Wissenschaftsminister Hahn
Felber, Menasse und Werner-Lobo besuchen besetzten Audimax - Großdemo für Mittwoch geplant
Uni-Sprecherin: Kostet 16.000 Euro pro Tag - Auch in Linz, Graz und Klagenfurt Besetzungen - Großdemo am Mittwoch
Laut Polizei demonstrierten 10.000 Menschen, laut Veranstaltern 50.000 - Der Protestzug mündete in einer Party im und vor dem Audimax - Demos auch in Klagenfurt und Salzburg
Polizei durchsuchte Hörsaal - Keine Einigung zwischen Hahn und ÖH - Positionen ausgetauscht, weiteres Treffen nicht geplant
Minister Hahn stellt 34 Millionen "aufgesparte" Euro mehr für die Universitäten zur Verfügung - Rektor Winckler will nicht Hahn-Nachfolger werden - Uni Graz stellt zusätzliche 1,5 Millionen Euro aus Umschichtungen zur Verfügung
Auch am Wochenende gehen die Proteste der Studierenden weiter - Im Epizentrum, dem Wiener Audimax, setzt man am Wochenende auf Kultur und Diskurs - derStandard.at berichtet
Trotz ungeheizter Säle bleiben die Unis weiter besetzt - Das Notfallszuckerl von Minister Hahn kann keine Abhilfe schaffen
Faymann erwägt neue Zugangsbeschränkungen - Hahn lädt Besetzer zu Dialog - Pröll rügt Studierende - "Aktionstag" am Donnerstag
Uni-Finanzierung Thema im Ministerrat - Pröll: FH-Studierende bald konkurrenzfähiger - Winckler: "Lücke ist erheblich"
SP-Pensionisten und Lehrende unterstützen Proteste - Aktionstag am Donnerstag - Besetzungen auch in Deutschland
Demos in allen österreichischen Universitätsstädten - Weniger Leute unterwegs als vergangene Woche
Minister setzt auf Hochschul-Dialog - Grüne beantragen Sondersitzung zu Uni: "Realitätsverweigerung" Hahns
Pröll attackiert Protestierende: "Nehmen Land in Geiselhaft" - Linzer Uni nicht mehr besetzt
Bildungs-Volksbegehren "überhaupt nicht fix"- Leitl für Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
100.000 Euro werden von ÖH aus Rücklagen zur Verfügung gestellt - Volksbegehren von Audimax-Besetzern "nicht fix", es wird nur in einer Arbeitsgruppe darüber nachgedacht
ÖH-Finanzhilfe nicht von allen Studierendenvertretern unterstützt
Leitung der Uni Wien lädt zu Gesprächen am 19. November - Mailath-Pokorny will Zinsen aus Bankenfinanzierung für Unis heranziehen
Insgesamt 34 Besetzungen - Parlaments-Sondersitzung zur Situation an den Unis brachte keine Ergebnisse
Audimax-BesetzerInnen wollen am Hochschuldialog teilnehmen
150 bis 200 Demonstranten warben mit Erlaubnis der Direktion für ihre Anliegen
Unis erhalten zwischen 70.000 und 9 Millionen Euro - Burgtheater will Studierenden ein Forum bieten
Uni Wien bekommt mit Abstand am meisten - Burgtheater lädt Hahn und Studenten zum Dialog - Internationaler Bildungsaktionstag am Dienstag
Kundgebung in Wien "gegen die Ökonomisierung der Bildung" - Ring bis 19 Uhr gesperrt
Am Donnerstag Gespräche an der Uni Wien vereinbart - Auch an der Uni Innsbruck verhandeln Besetzer und Rektor
Gesprächsrunde als Vorbereitung zum Hochschuldialog - Keine konkreten Einigungen
Besetzer beteiligen sich an KindergärtnerInnen-Demo und Protestzug gegen Burschenschafter-Festkommers
Wissenschaftsminister soll wegen Ausgleichs für Numerus-Clausus-Flüchtlinge mit Deutschland verhandeln - Hahn: "nicht zielführend" - ÖH lobt Faymann
Spontandemo vor Amerikanischer Botschaft in Wien - Ein-Monats-Feier im Wiener Audimax - SPÖ will Ausgleichszahlungen für deutsche Numerus-Clausus-Flüchtlinge
CDU-Politikerin will Bausparer für Bildung - Schmied drängt erneut auf Ausgleichszahlungen - Eigener Bildungsdialog im Kabelwerk - Studierende laden zur Parallelveranstaltung am Mittwoch - Hahn will "ideologiefreie" Diskussion
Wiener Hochschuldialog und das Casting für "die Drei" - Faymann pocht weiter auf Ausgleichszahlungen - Die Besetzungen in Deutschland und der Schweiz gehen weiter - Gespaltenes Echo zum deutschen Bildungs-Bausparmodell
Sollen Zukunft der Hochschulen thematisieren - Wie, darüber herrscht keine Einigkeit
Rektoren forderten Beschlüsse - Einigung auf Uni Innsbruck möglich
Schavan: "Vieles wird dem Bologna-Prozess zu Unrecht in die Schuhe geschoben" - "Handwerkliche Fehler"
Hochschulrektorenkonferenz-Präsidentin spricht von "Ressourcenproblem"
Studentenvertreter und Wissenschaftsministerium haben sich auf Themen geeinigt, Arbeitsmodus weiter Streitfrage - Demonstration am Samstag
Mitte Dezember erste Treffen - Räumung der Unis keine Bedingung für Teilnahme - Bei strittigen Themen unterschiedliche Konzepte
Besetzer hätten sich nicht "bewegt" - Rektor Winckler am Freitag im Audimax - Studierende appellieren an Stadt Wien in Obdachlosen-Frage
Generalsekretär Kaltenegger will, dass Wiener Rektor handelt, und unterstützt polizeiliche Maßnahmen - Rektorat setzt auf Verhandlungen
Uni-Wien Rektor traf auf Audimax-Plenum: Keine neuen Entwicklungen - Am Vormittag Stellungnahme vor Jus-Studierenden - mit Video
Slogans: "Bildung statt Banken", "PKK repräsentiert die KurdInnen" - Geänderte Demo-Route für ungestörtes Weihnachtsshopping
Vermeintliches BIG-Gebäude entpuppte sich als im Privatbesitz - Studierende zogen ab
Im März lädt Regierung zur Bologna-Jubiläumsfeier nach Wien - Neue Initiative besetzt falsches Gebäude
Nach Weihnachtsferien "gemeinsamer Nutzungsplan für Plenarsaal" möglich
Deutsche Kultusminister fordern Reform des Bachelor-Studiums - Wiener Studenten richten das Cafe "zum Winckler" ein
Besichtigung in nächster Zeit - Rektor drängt: "Wenn Sie das fortsetzen, schaden Sie sich selbst" - Bundespräsident Fischer spricht mit Besetzern an TU Graz
Uni Wien wartet auf Audimax-Freigabe - Kurzer Tumult im Nationalrat - Arbeitsgruppen von Hochschuldialog starten am Montag - Besetzer in Salzburg erklären "Weihnachtsfriede"
"Noch zu großer Diskussionsbedarf" - Nächstes Plenum am Montag - Für Hahn wäre Räumung Ultima Ratio
Aktion von Grazer Studenten am Einkaufs-Adventsamstag - Entscheidung über Freigabe des Audimax möglicherweise am Montag
Besetzer stellen Bedingungen für Wiederaufnahme des Lehrbetriebs - Rektorat reagiert zurückhaltend
Waren seit Mittwoch besetzt - Audimax nicht betroffen - Rektorat: "Einbruch"
Begründung: Audimax-Besetzer "wissen selber nicht, was sie wollen" - ÖH: "Verhandeln nur, wenn Plenum das auch will"
Wissenschaftliche Mitarbeiter fordern mehr Geld - Resolution an der Linzer Kepler Universität - Kritik an Ausgliederung der Universitäten und Bologna-Prozess
Studierende über Weihnachten in Ersatzräumen - Arbeitsgruppe eingerichtet
Eine der Bedingungen für den Abzug ist die Unterbringung der Obdachlosen
Solange die Rektoren da nicht aufscheinen, glaube ich garnichts.
Die spielen nur ein abgekartetes Spiel um ihre Forderunger erfüllt zu haben, die Studenten (ihre Klientell) ist denen warscheinlich doch recht egal.
wird um ihnen im rahmen von vorlesungen etwas beigebracht wird.... eh gehts noch dümmer. ich habe bis heute noch nicht verstanden wie es möglich ist dass ein bzw. mehre stundenten streiken. welchen sinn soll das haben. von miraus soll studieren oder nicht studieren der will. maximal wird das studieren anderer studenten verhindert. aber wenn man jetzt "die studenten" als eine einheit sieht, streiken? sinn? Logisch wäre wenns z.b. das parlament oder ministerium besetzen, aber einen höhrsaal bsetzten??? und warum sollen sich dadurch politiker unter druck gesetzt fühlen? tun sie eh nicht, wie man sieht.
Der wahre grund: studieren ist mühsam, daher pausenlos party feiern, das macht irren spass!! erklärt auch die vielen solidarischen.
1.) eben, der hörsaal ist - wie sie selber sagen - für die studierenden da.
2.) es wird sehr wohl was beigebracht. es findet ja nicht nur party statt, sondern z.b. auch vorträge.
3.) welchen sinn es haben soll? und wie soll man seine extreme unzufriedenheit sonst ausdrücken? (btw: zum wiederholten mal, es gibt bislang keinen streik, sondern besetzungen - die besetzerInnen gehen sehr wohl nach wie vor ihrem studium nach).
4.) das parlament besetzen? na, sie haben vielleicht ein demokratieverständnis. so was macht man im rahmen eines putsches (z.b. spanien 1981). wenn das ihr vorbild ist...?
conclusio: ich glaub, sie haben sich über den ablauf der proteste nicht im geringsten informiert und schreiben bloß irgendeine polemik daher.
Doch!
Tatsache ist, dass eine Gruppe von Diktatoren einen Hörsaal besetzt hält. Das im Namen von Studenten tut, ohne deren Zustimmugn zu haben. Oder gibt es eine studentenweite Abstimmung.
Die Besetzer wissen, dass ssie in de Minderheit sein würden! Das hat mit Demokratie nichts zu tun!
auch wenn die rektoren sich gegenüber den studierenden nicht immer unterstützend gezeigt haben, so find ich, daß sich die protestierenden hinter diese budget-aufstockungsforderung stellen sollten (bzw. deren umsetzung zu einer zentralen grundbedingung für die beendigung der proteste erklären sollten).
es geht darum, daß das ein punkt wäre, wo man (im unterschied zu anderen punkten) beinhart und kompromißlos auf dessen 100%iger erfüllung beharren könnte (und das zu einer ultimativen bedingung für die beendigung der proteste erklären könnte) - denn abgesehen davon, daß es ohnehin ein ganz zentraler punkt ist, ist es auch ein punkt, der auch unter vielen, die den besetzungen gegenüber skeptisch gegenüberstehen, zustimmung findet.
Danke liebe Studentinnen,
dass wir und viele hunderte (wenn nicht tausende) Menschen mitten in der kalten Nacht ewig auf Strassenbahnen warten mussten, die dann nicht dorthin fuhren, wohin sie sollten. Es macht viel Spass nach einem langen Arbeitstag, von dem die Steuern bezahlt werden, die die StudentInnen ausgeben wollen, sich müde im kalten die Beine in den Bauch stehen zu müssen. Danke! meine Unterstützung - und die vieler anderer, die wegen Eurer Mätzchen dauernd genötigt werden und deren Zeit von Euch gestohlen wird - habt ihr sicher nicht!
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