Umstrittene Wahl am Sonntag

26. November 2009, 08:31

Oberstes Gericht gegen Wiedereinsetzung Zelayas - Gestürzter Staatschef kritisiert, dass USA Ergebnis anerkennen wollen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
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Ernst Guevara
10
26.11.2009, 19:14
klein-pinochet muss ja grosse angst vor den menschen in honduras haben,

na hoffentlich behält er auch recht. es wird echt zeit, dass klein-pinochet und sein faschistenpack durch einen breiten volksaufstand hinweggefegt werden.

drmukti
00
26.11.2009, 11:57
schlecht in geographie

Die Schule in Österreich ist sehr gut, aber was Geographie angeht.....: Honduras, Kuba, El Salvador oder Mexiko sind keine Südamerikanische Länder!

wider den rechten Kanaillen
04
26.11.2009, 03:00
"Umstrittene Wahl" - Einer der Koordinatoren gegen den Putsch nach Verhaftung ermordet aufgefunden

http://www.aporrea.org/internaci... 46058.html

Der Kadaver von Luis Gradis Espinal, Anführer der Oppositionsbewegung gegen den Putsch ("Frente Nacional contra el golpe de Estado") wurde am Mi. gefunden, nachdem er vorher von der Polizei verhaftet wurde.

So viel zu den "umstrittenen Wahlen" eines faschistoiden Regimes und denen, die auch hier im Forum, diesem faschistoiden Regime applaudieren.
Wie gerne würden die das alles auch in Ecuador, Venezuela und Bolivien machen.

wider den rechten Kanaillen
01
26.11.2009, 13:44

http://www.jungewelt.de/2009/11-26/015.php
http://www.escambray.cu/Eng/Speci... r091125209
http://larepublica.es/spip.php?... ticle17500

Ist natürlich keinen Artikel über die "Interimsregierung" wert.


Die USA üben mittlerweile Druck auf den Hinterhof aus, damit ihre Militärdiktatur als legitim anerkannt wird:
http://zas-correos.blogspot.com/

Horst Holger
50
26.11.2009, 00:35
Zelaya ist Geschichte, es gilt es einen Nachfolger zu finden

der demokratischere Absichten hat wie des Chavez Ziehsohn Zelaya. Interessant die STimmzettel für die Wahl- erinnern irgendwie an die Pannini Bilder vor der Fussball WM

Raptor Jesus
00
29.11.2009, 02:41
Zelaya wird Honduras noch Jahrhunderten in Erinnerung bleiben.

Ebenso wie die Putschisten, jedoch im negativerem Sinne.

GG22
14
25.11.2009, 22:31
Wie kann es faire Wahlen geben,

unter einer Militärdiktatur, die die legitime Regierung verschleppte, die bereits Oppositionelle zu Tode folterte.

Unter einem Regime, das sowohl von der regionalen Staatengemeinschaft (OAS), als auch von der Weltstaatengemeinschaft (UNO) als Gewaltherrschaft verurteilt wurde.

Wie kann es unter einer Gewaltherrschaft Wahlen geben, die von der Staatengemeinschaft anerkannt werden könne?

Das können nur die USA, die sich nun mehr und mehr offen sich hinter ihren Staatsstreich stellen.
Spätestens als bekannt wurde, daß der Präsident Zelaya auf dem US-Militärstützpunkt zwischenlandete war klar, wer dahinter steckt.

Shame on you Obama.

bernadine
00
25.11.2009, 23:28

Also die Regierung besteht nicht nur aus Präsident Zelaya. Da gibt es auch noch ein (vom Volk direkt)gewähltes Parlament. Das wurde nicht verschleppt. Dieses hat sich gegen Zelaya gestellt. In Kürze soll es darüber befinden, ob Zelaya wieder eingesetzt wird. So war die Abmachung (mit Zelaya).
Nur so der Ordnung halber.

Der Neue Mensch
31
25.11.2009, 22:42

Ich würde Ihnen Ihre Besorgnis über die Chancengleichheit Oppositioneller bei den Wahlen ja abnehmen, wenn Sie in Kuba und Venezuela die gleichen Maßstäbe ansetzen würden...

bernadine
32
25.11.2009, 18:57
Merkwürdig

Böse Grossgrundbesitzer gegen linke Regierung ...
Hmm. Das Klischee geht in Honduras irgendwie nicht. Zelaya ist selber Grossgrundbesitzer. Wurde als Liberaler gewählt.
Bei den Wahlen hat der linke Kandidat (gem. Meinungsumfragen) wenig Chancen eine Mehrheit zu bekommen und ein Rechtskonservativer ist klarer Favorit. Das (gewählte) Parlament will Zelaya auch nicht wieder im Amt bis zur Amtsübergabe.
Um was geht es eigentlich? Nur um die Person Zelaya? Eine starke Linke gibt es nicht, Zelaya hätte nicht nochmals Präsident werden können und einen "Nachfolger" scheint auch nicht in Sicht. Was spricht gegen faire Wahlen? Warum gab es einen Putsch?

Student der Magie
05
25.11.2009, 18:28
es ist sehr traurig

was auch nach dem "Change", der leider nicht stattgefunden hat, in der US-Regierung unter Demokratie verstanden und wo geht verbreitet wird.

Mich wundert nicht, dass Chavez und die anderen Südamerikanischen Länder rotieren, wenn die USA sich dort wieder "stärker einbringen" wollen. Bisher war dieses einbringen in Südamerika sehr blutig, genauso wie das Versprochene Kriege beenden mehr Militär, Krieg, Tot und Blut gebracht hat als Frieden.

Leider haben die EU-Politiker nicht den Schneid von den USA rechtsschaffende Politik zu verlangen (siehe Hinduras, Folter, Kolumbien, Afganistan, uvm), weil sie`s selbst nicht machen.

Leider hat sich unter dem Changer nichts geändert. In diesem Fall leiden darunter vor allem die Honduraner.

ositolindo
51
25.11.2009, 21:54

Also der einzige der in Suedamerika immer lauter mit dem Saebel rasselt ist ein etwas feisterer Herr, der
gerne rote Hemdchen traegt und seit neuestem auch nur mehr mit roter Tinte unterschreibt (im Ernst !),
wohnhaft in Venzuela, beliebtestes Urlaubsziel: Iran
(Atom sightseeing, Uranverkauf).
Sein Traum: Aufbau einer grossbolivarianischen Atommacht in Lateinamerika, und sein Land Plattform fuer isalmische Glaubenskrieger.

Ingrimm
00
26.11.2009, 00:09

Uuiuiui. Die Große Sozialistisch-islamistische Weltverschwörung der Freimaurer-Öko-Zionisten-Truppe. Muss ja richtig schwer sein, alles unter einen Hut zu bringen...

ositolindo
00
26.11.2009, 18:29

Ja, uuiuiui: lesen Sie dazu im "Standard": "Mahmud und die Caudillos" (Rubrik: ) "Kommentare der anderen").
Dass iranische Kaempfer (auf Seiten der FARC) in Kolombien festgenommen worden sind spricht auch fuer sich. Auch dass duerfen Sie in diversen lateinamerikanischen Zeitungen nachlesen.
Warum die europaeische Linke immer wieder auf Gewaltsysteme hereinfaellt: 1968, etc...
Philosophiert mit Euren Hochgeschwindikeits- Internetanschluessen wenn ihr wollt, aber verschont den Rest der Welt. Sozialismus hat versagt und versagt immer wieder: und irgendwann einmal wird er Geschichte sein. Soziale, gesellschaftliche Probleme lassen sich auch anders loesen als durch eine kranke gewalttriefende hetzerische Klassenkampfideologie.

pepitant
00
28.11.2009, 12:34
Ja, bitte gern.

Wenn Sie "anders lösen" nun noch näher ausführen möchten, hätten alle hier eine gute Diskussionsgrundlage.

bernadine
61
25.11.2009, 19:07
Wahlen sind traurig?

Also wen Micheletti abtritt und es freie Wahlen gibt, finde ich das eigentlich hoffnungsvoll und gut.

Student der Magie
07
25.11.2009, 19:20
bitte erklären Sie mir doch,

wie eine unrechtmäßige, auf Gewalt basierende Putsch-Militärregierung, die einen Volksnahen, rechtmäßigen, gewählten Präsidenten über einen US-Stützpunkt im Lande außer Landes bringt rechtmäßige, glaubwürdige Wahlen abhalten wird können, wenn schon ihr Dasein als Putschregierung in keiner Weise rechtmäßig ist?
Was sollen das für Wahlen sein, wenn von diesen Putschisten die Kandidaten ausgesucht werden?`
Scheinbar sind Verbesserungen für die Menschen dort nicht erwünscht, und so werden auch die Kandidaten sein;)
So etwas als freie Wahlen zu bezeichnen finde ich ein wenig beschämend. Wo haben Sie bisher gewählt? Im Iran?

hansito
110
25.11.2009, 19:02

Über die politischen Gefangenen in Venezuela und Kuba schreibens komischerweise nichts! Wissens warum? Weils nix wissen über SA, weils noch nie dort waren und weils keine Verwandten dort haben!

Student der Magie
04
25.11.2009, 20:01
2. Versuch: versuchens nicht untergriffig zu werden, wenn Sie mich nicht kennen und so automatisch in allem falsch liegen;)

ich war noch nie in Südamerika? Okay, dann verraten Sie mir bitte wo Brasilien liegt..., so weit ich weiß genau dort;)
Bin jeden Winter dort, aber macht nix;)

habe keine Verwandten dort? wenns so wäre, und? stimmt aber nicht: habe Verwandte in Brasilien...

Was soll ich hier über andere Länder schreiben? Hier geht es um Honduras und nicht um Venezuela oder einen anderen Staat.

Auch die letzte Unterstellung ist schlicht weg falsch: ich bin nirgends für politische Gefangene, weder in Österreich, noch in Venezuela, noch in den USA oder in Honduras, Irak, Iran, Israel, oder sonst wo.
Haben Sie`s nun endlich geschnallt?
Gewalt lehne ich ab. Da ist mit egal wo sie stattfindet. Bitte anderen zum Frust abladen suchen, hier passts nicht;)

sampa
00
28.11.2009, 18:53
sie moegen..

..meinetwegen das ganze jahr in brasilien leben und hunderte verwandte haben.sie haben aber keine ahnung wo in brasilien und suedamerika oben und unten ist.

Student der Magie
01
25.11.2009, 19:33
Lieber Hansito

Hier geht es um Honduras und nicht um andere Länder. Ich versuche meine Postings dem Artikel entsprechend zu gestalten. Was hätte ich für Reaktionen, wenn ich mich hier über politische Gefangene in anderen Ländern mokieren würde? In welchem Zusammenhang steht das zum Putsch in Honduras?
Lösen Sie mir diese Frage, dann werde ich mich hier auch darüber äußern, aber ohne irgendeinen Zusammenhang poste ich so etwas lieber unter entsprechende Artikel;)
Kritik ist ja schön und gut, aber unterstellen Sie mir bitte nicht, ich wäre in anderen Ländern für politische Gefangene. Im Gegensatz zu Ihnen, wie`s aussieht, bin ich der differenzierten Betrachtung und Analyse fähig, und kritisieren auch mal Leute, die ich sonst schätze(zB Lula)

wider den rechten Kanaillen
38
25.11.2009, 17:56
Obama und Clinton scheinen mit ihren Honduras-Putsch durchzukommen.

Die nächsten Putsche sind sicher schon in Vorbereitung.

Die USA werden die Militärjunta anerkennen, dann wird es auch die EU tun.

Wahrscheinlich wäre das Ganze unter G.W. Bush nicht so einfach verlaufen.

Horst Holger
40
26.11.2009, 00:38
wieder falsch, Kanaille!

weder Obama noch Clinton haben was mit dem verscheuchen des Hugo C. Pseudo-Nachfolgers was zu tun- entschieden haben honduranische Gerichte, die die Verfassung kennen und die sind anscheinend nicht halb so bestechlich wie die venezolanischen. Tut weh, nicht wahr!

GG22
00
26.11.2009, 12:48
Das versteht die Mordjunta in Honduras unter Wahlen und sie klatschen dazu.

http://derstandard.at/124654402... chenrechte

Das war der Stand der menschenrechtsverletzungen im August.

Student der Magie
01
25.11.2009, 19:26
Ansatzweise ist das eh schon passiert,

aber viele südamerikanische Staaten haben sich in vielen Dingen mit den Russen gut gestellt. Betrifft Ölabkommen, Gasabkommen, militärische Hilfe und Lieferungen.(zB kuba, Venezuela, Bolivien, Brasilien,...).
Könnte auch der einzige Weg sein, sich mit den Russen zu verbinden, um sich die USA vom Leib zu halten. Derartige Dinge wie in Honduras begünstigen das alles jedenfalls.
Es ist eine Schande, dass die Nation, die am lautesten Demokratie schreit selbige wo es geht untergräbt und versteckt oder offen gegen Demokratie vorgeht. Hoffen wir, dass der Rest Südamerikas vom Way of America verschont bleibt. Eigentlich haben sie ihn ja gerade erst halbwegs erfolgreich hinter sich gelassen...

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Posting 1 bis 25 von 33
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