Nachlese Tag 35

Konflikt Hahn versus ÖH um "Arbeitsgruppen"

25. November 2009 19:39
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    Rummel vor der Aula der Wissenschaften: Die Studierenden "Die Drei" wussten sich zu inszenieren.

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    "Die Drei" beim Hochschuldialog in der Akademie der Wissenschaften.

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    Ein Transparent vor dem Kabelwerk.

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    Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny spricht beim "echten Bildungsdialog" im Kabelwerk. Er will sich politisch zurückhalten.

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    Sie werden von anderen Studierenden jubelnd empfangen.

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    apa-Foto: roland schlager

    "Echter Bildungsdialog" im Kabelwerk.

Sollen Zukunft der Hochschulen thematisieren - Wie, darüber herrscht keine Einigkeit

Zwei Bildungsdialoge und kein Ergebnis - es sieht so aus, als würden die Studenten das Audimax weiter besetzen. Denn konkrete Lösungen oder Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des tertiären Sektors wird man erst haben, wenn die Arbeitsgruppen, die im Hochschuldialog von Minister Hahn eingesetzt wurden, fertig garbeitet haben. Das belibt zumindest zu hoffen. Die Gegenveranstaltung, organisiert von Studierenden, war eine Zusammenschau dessen, was bisher geschehen war. Die SPÖ-Politiker wussten sich auf beiden Veranstaltungen auf die Seite der Studierenden zu schlagen. Und die Studierenden selbst wussten sich in Szene zu setzen. derStandard.at hält Sie über die weiteren Geschehnisse auf dem Laufenden.

***

UPDATE 19.45: Auch mehr als einen Monat nach Beginn der Proteste denken die Besetzer von mehreren Hörsälen an Universitäten in ganz Österreich nicht ans Aufgeben. Die Bewegung sei noch lange nicht am Ende, betonten sie am Mittwoch nach dem sechsstündigen "Echten Bildungsdialog" im Palais Kabelwerk. Der stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), Thomas Wallerberger übte scharfe Kritik am Hochschuldialog und sprach von "drei Stunden Selbstbeweihräucherung" der Anwesenden. Die Zusammensetzung der Runde, in der die Studierenden deutlich unterrepräsentiert seien, hätte die Veranstaltung zur Farce verkommen lassen. Dasselbe Problem ortet er bei den geplanten Arbeitsgruppen. "Wenn es weiter so ist, dass die Studierenden in den Arbeitsgruppen niedergestimmt werden können, dann war's das für uns", so Wallerberger.

UPDATE 17.00: Im Kabelwerk sind mittlerweile VertreterInnen des hahnschen Hochschuldialogs eingetroffen. Der ÖGB-Vertreter Alexander Prischl und "die Drei"-Studierendenvertreter schildern auf der Gegenveranstaltung die Ergebnisse und ihre Sicht der Abläufe, sie werden heftig beklatscht. "Die Drei" kritisieren die Veranstaltung den Hochschuldialog in mehreren Punkten, sehen aber die Medien größtenteils auf ihrer Seite.

UPDATE 16.10: Beim Bildungsdialog im Kabelwerk haben Studierende die Situation der Proteste und Besetzungen aus den Bundesländern geschildert. Während in Graz und Linz die Perspektiven längerfristig angelegt sind, so werden schon Christbaumkäufe und Neujahrsfeierlichkeiten geplant, hadern die Studierenden aus Innsbruck mit einem Angebot aus dem Rektorat. Sie sind unschlüssig, ob sie das Angebot, autonom verwaltete Räume, regelmäßige Plena und Geldmittel, annehmen wollen und dafür die Besetzung beenden. Den von Hahn initiiereten Hochschuldialog lehnen die Studierenden als "Monolog" ab. Im Publikum sitzt auch Robert Menasse.

UPDATE 16.00: Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) setzt Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) ein Ultimatum: Bis Ende der Woche solle vereinbart werden, wie die von Hahn angekündigten Arbeitsgruppen aussehen sollen, so ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer zur APA. "Wenn wir damit nicht leben können, werden wir nicht teilnehmen." Maurer kritisierte dabei die "völlige Intransparenz der Einladungspolitik". Außerdem solle nach Hahns beim Dialog geäußerten Vorstellungen in den Arbeitsgruppen über deren Position abgestimmt werden. Kampfabstimmungen seien aber "extrem sinnlos", weil dies erst recht wieder bedeute, dass es keinen Konsens gebe. Ergebnisse könnten nur gemeinsam umgesetzt werden, meinte Maurer - "natürlich wird es Differenzen geben, aber über die müssen wir diskutieren".

UPDATE 15.45: Für Wissenschaftsminister Hahn war die heutige Diskussionsrunde ein "Auftakt", in fünf "Arbeitsforen" sollen bis zum Sommer 2010 konkrete Vorschläge und Maßnahme besprochen werden. In den Arbeitsforen sollen diesselben Gruppen wie beim heutige Hochschul-Dialog vertreten sein, wenngleich Hahn auch Unisenate und Uniräte einbinden möchten. "Eine möglichst breite gesellschaftliche Basis" solle dabei einen "breiten Konsens" finden, der jedoch keine Verbindlichkeit für die Politik haben wird.

Konkret solle sich je ein "Arbeitsforum" mit dem "Gesellschaftlichen Auftrag des tertiären Sektors", deren "Koordinierte Entwicklung" zwischen Fachhochschulen, Universitäten und Hochschulen, dem Bologna-Prozess, dem Studienzugang und der Frage nach Ressourcen und Finanzierung von Forschung und Lehre beschäftigen. Schon im Dezember sollen die ersten Treffen stattfinden, im ersten Quartal 2010 soll erneut in größerer Runde ein "Zwischenbericht" präsentiert werden. Ein politische Umsetzung muss im Anschluss der Arbeitsforen in der Form eines neuen Hochschulplans erfolgen. Auch zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich Hahn. Er rechne damit bis Ende Jänner als Wissenschaftsminister im Amt zu bleiben. Er werde aber dafür sorgen, dass eine "Staffelübergabe wie beim 400-Meter-Lauf" erfolgen wird.

UPDATE 15.30: "Die Drei", die Vertreter des Audimax, haben beim Verlassen des Hochschuldialogs die Veranstaltung kritisiert: "Das ist kein Dialog, dass ist ein Zirkus. Die Leute tun so als ob es keine Proteste gebe", so einer der Besetzungsvertreter. Eine Stunde lang habe es Impulsreferate gegeben, in den geplanten Arbeitsgruppen seien Studierende unterrepräsentiert. Auch Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam befürchtete in einer Stellungnahme, dass Aufgrund der Zusammensetzung der Arbeitsgruppen die Studierendeninteressen zu wenig Gehör finden oder überstimmt werden.

UPDATE 15.15: Aula der Wissenschaften - Für eine "offensive Hochschulpolitik" plädierte Unterrichtsministerin Claudia Schmied im Anschluss an den Hochschuldialog. Besonderes Lob gab es für die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH), die "sehr konkrete Themenstellungen" vorgelegt habe. Der "breite, offene Dialog" müsse weitergehen, betonte Schmied. Sie sei dafür, die Diskussion nun in Arbeitsgruppen fortzuführen. Keinesfalls will sie aber über Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren reden - es müsse nun um einen Ausbau des Hochschulsektors gehen.

UPDATE 14.40: Akademie der Wissenschaften - Rektor Winckler hat soeben die Veranstaltung verlassen. "Das Themenspektrum scheint klar, wobei es unterschiedliche Gewichtungen gibt", so Winckler. Bis Ende Juni wolle man zu Ergebnissen kommen, das nächste Gespräch in größerer Runde soll im ersten Quartal 2010 stattfinden.

UPDATE 13.30: Kabelwerk - Kultur- und Wissenschaftsstadtrat Mailath-Pokorny spricht außerplanmäßig beim "echten Bildungsdialog" vor rund 200 Menschen im Kabelwerk. Er ist vom Hahn-Bildungsdialog gekommen und freut sich über den "freundlichen Applaus", weil er die Veranstaltung nicht von der Politik vereinnahmen und sich bewusst zurückhalten wollte. Er lobt die Bewegung und erklärt sich solidarisch.

UPDATE 13.10: Akademie der Wissenschaften - Soeben hat die Klubobfrau der Grünen Eva Glawischnig vorzeitig die Veranstaltung in der Wiener Innenstadt verlassen, aus organisatorischen Gründen. Der Dialog habe sich nicht "gelohnt". Vor allem die Eingangs-Wortmeldung von Wissenschaftsminister Hahn habe Glawischnig enttäuscht, da keine Lösungsvorschläge präsentiert wurden. Hahns Auftreten als Moderator zeige, dass Hahn über keine „Handlungsfähigkeit" und „Lösungskompetenz" mehr verfüge, kritisierte Glawischnig im Gespräch mit derStandard.at. Es sei vielmehr ein "Hochschul-Monolog" gewesen, bei dem reihum Wortspenden gesammelt werden. Eine "konzentrierte Debatte über die jetzt akuten Probleme" vermisste Glawischnig. Sie ortete in der Hochschulpolitik kein geschlossenes Auftreten der Regierung. Über Baustellen werde geredet, aber keine Lösungen in Angriff genommen, sagte sie.

UPDATE 13.00: Auch das Parlament wurde von den Studierenden heute kurz "besetzt". Im Eingangsbereich haben sich die protestierenden Studierenden zu einem Flashmob versammelt, aber nach kurzer Zeit das Gebäude wieder verlassen.

UPDATE 12.45: Im Kabelwerk hat der Bildungsdialog der Studierenden begonnen. Platz (Stühle) gibt es für rund 250 Menschen, derzeit ist aber etwa die hälfte besetzt. Nach der Begrüßung beginnt der Dialog mit einer kurzen Rede "Warum sind wir hier?" von einem Studenten der Uni Wien. Kritisiert wird, dass der Bildungsdialog von Minister Hahn nicht öffentlich ist. Die KindergartenpädagogInnen sind entschuldigt.  Sie können am Dialog nicht teilnehmen, weil sie alle arbeiten müssen.

UPDATE 11.55: Akademie der Wissenschaften - Der Hochschuldialog hat begonnen: Eine Jazzcombo der Studierenden empfängt die Teilnehmer des Hochschuldialogs in der Wollzeile. Die protestierenden Studierenden haben sich als Clowns verkleidet und führen aufblasbare Schafe an der Hand. Es wird getanzt, geschrien, die Wollzeile zur "Bildungs-Einbahnstraße" erklärt.

Für die ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer ist es im Vorfeld der Gespräche wichtig, dass es zu keiner erneuten "Road-Show" wie beim Universitätsgesetz kommt. Drei Stunden seien "zu kurz", es sollen heute aber Arbeitsgruppen gebildet werden, die in den nächsten Monaten einzelne Punkte im Detail thematisieren sollen, so Maurer zu derStandard.at. Der stellvertretende ÖH-Vorsitzende Thomas Wallerberger bringt es auf den Punkt: "50 Personen, drei Stunden, die Erwartungen halten sich in Grenzen."

Die Vertreter der Besetzer fahren in einer Limousine vor und zeigen in ihrem Auftreten deutlich was sie von diesem Hochschuldialog halten. Die vom Plenum ernannten Vertreter werden von den Clowns, bejubelt, beklatscht und ziehen in einer Traube zum Eingang. Auf ihren T-Shirts steht "Eine/r von Vielen". Drei Vertreter der Besetzerinnen wurden zum Hochschul-Dialog geladen, für die Studierenden ist ihr Anteil zu gering. 

Auf Minister Johannes Hahn warten die Protestierenden jedoch vor dem Gebäude vergeblich, denn der Minister betritt das Gebäude über einen Nebeneingang. Hahn sieht dieses Gespräch als "Auftakt" einer Reihe von Gesprächen. In den nächsten Monaten soll - so Hahn - ein "Weißbuch" zur Bildungspolitik erarbeitet werden.

Der Rektor der Uni Wien hofft im Gespräch mit derStandard.at, dass das heutige Treffen der "Beginn eines konstruktiven Gesprächs, das schließlich zu einer nachhaltigen Hochschulpolitik führt" ist. Die erste studentische Senatsvorsitzende Österreichs, Martina Pfingstl von der Akademie der bildenden Künste, fordert einen demokratischen Diskurs über die Bildungsprobleme. Wenn dieser gegeben ist, sei sie auch bereit, eine mitgebrachte Torte mit den anderen Teilnehmern zu teilen. Auf dieser aufgedruckt: das Parlament. Der eigentliche Hochschul-Dialog findet hinter verschlossenen Türen statt, Studierendenvertreter wie Minister haben danach zu Pressekonferenzen geladen. Um 12 Uhr startet im Wiener Kabelwerk die Gegenveranstaltung, der "Echte Hochschuldialog", der Besetzer.

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Tag des Dialogs für die österreichische Hochschulpolitik: Heute, Mittwoch, finden der von Wissenschaftsminister Johannes Hahn initiierte "Dialog Hochschulpartnerschaft" sowie der von den Besetzern des Audimax der Uni Wien als Gegenveranstaltung organisierte "Echte Bildungsdialog" statt. Um 11 Uhr startet Hahns Veranstaltung in der Innenstadt, eine Stunde später das Pendant im Palais Kabelwerk in Wien-Meidling.

Zu Hahns Veranstaltung sind neben Unterrichtsministerin Claudia Schmied Vertreter der Sozialpartner, die Klubobleute und Wissenschaftssprecher der Parlamentsparteien, das Präsidium der Universitätenkonferenz, die Exekutive der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), die Vorsitzenden der einzelnen Studentenfraktionen, drei Vertreter der protestierenden Studenten sowie Vertreter anderer akademischer Einrichtungen, die zuständigen Landesräte sowie Experten geladen.

Der "Echte Bildungsdialog" hinngegen steht allen Interessierten offen. Um 20.00 Uhr wollen die Studierenden unter dem Motto "Licht ums Dunkle" eine Lichterkette um das Parlament bilden. Die Dialoge sind die Reaktion auf die nunmehr rund ein Monat anhaltenden Hörsaalbesetzungen an vielen Unis.

Volles Audimax mit Jean Ziegler

Unterdessen hat sich der Schweizer Globalisierungskritiker und frühere UNO-Sonderberichterstatter gegen Hunger, Jean Ziegler (75), am Dienstag mit den protestierenden Studenten in Wien solidarisiert. Wie die "ZiB2" in der Nacht auf Mittwoch berichtete, trat Ziegler am Dienstag im besetzten Audimax der Universität Wien auf. Nach langer Zeit sei der seit über einem Monat besetzte Vorlesungssaal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen.

Der emeritierte Genfer Universitätsprofessor für Soziologie sagte vor den jubelnden Studenten, dass die "ganz große Bewegung, die jetzt über Europa hinweggeht, hier ihren Ursprung nimmt". In seinem Vortrag schlug der sozialdemokratische Schweizer Politiker den Bogen von den Studentenprotesten zur Globalisierungskritik und betonte, dass die Organisationen des globalisierten Finanzkapitals, die den Planeten beherrschten, "keine kritische Universität dulden können". (Sebastian Pumberger, Michael Kremmel, APA, derStandard.at, 25.11.2009)

Info

Studentenvertreter Wisiak twittert live vom Hochschuldialog

Live-Stream zum "Echten Bildungsdialog" im Kabelwerk

Photoblog: Die Drei vom Audimax

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rae spiegel
 
27.11.2009 10:35
absolut genial!

Monokausalweltverbesserergutmenschsimplifizierer
26.11.2009 16:52
ÖVP und ORF verarschen Studenten

Link zu Telepolis Bericht

http://www.heise.de/tp/blogs/8/146624

Monokausalweltverbesserergutmenschsimplifizierer
26.11.2009 17:19
oh

hab den bereits geposteten link weiter unten übersehen, sry.

lieber nicht1
26.11.2009 13:36
wer hat was verbockt?

die "drei" sind zu allen nächsten treffen eingeladen worden und die besetzer sollen nun in den arbeitsgruppen fixe plätze bekommen.
im grunde war nichts an der aktion respektlos oder lächerlich...die bestzerInnen wollten auf etwas aufmerksam machen und das ist ihnen gelungen. zumindest die minister und die presse haben die message richtig verstanden!(da bin ich froh!)

Der Kreter
 
26.11.2009 11:02
Bericht auf Telepolis: "ÖVP und ORF verarschen protestierende Studenten"

http://www.heise.de/tp/blogs/8/146624

Mike 23
26.11.2009 11:16
Wo ist denn da bitte der Skandal?

Hätte nicht darüber abgestimmt werden sollen, dass man jetzt Arbeitsgruppen einrichtet?

Der Skandal ist meiner Meinung nach vielmehr, dass die Protestierenden Studenten ohne jegliches Mandat schicken, die selbst durch eine lächerliche Abstimmung wie der einzusetzenden Arbeitsgruppen vollkommen überfordert sind.
Bei all dem Verständnis für die Probleme der Studierenden und für die Proteste, aber ein solches Vorgehen ist der Sache gegenüber grob fahrlässig.
Michael

Der Kreter
 
26.11.2009 11:58
Der durchschaubare und wenig originelle Versuch,

Gesprächsbereitschaft zu heucheln und die Möglichkeit zu demokratischer Partizipation vorzutäuschen, um derweilen die Proteste im Labyrinth von ministeriell vorgegebenen Arbeitsgruppen - in welchen die Studenten praktischerweise unterrepräsentiert sind - sich totlaufen zu lassen, ist tatächlich mehr lächerlich als ein Skandal.

Der Skandal liegt in der (Nicht-)Berichterstattung darüber.

Pareidolic
26.11.2009 11:55
Der Sache gegenüber!

Der wäre es natürlich total hilfreich wenn man dem Zwang des Ministers nachgibt, eine Massenbewegung ohne Führung auf drei Personen zu reduzieren, und die dann unter 50 vom Minister willkürlich ausgewählten anderen 'Vertretern' 'demokratisch mitbestimmen' oder gar 'abstimmen' zu lassen, damit dann wenn in Monaten ein 'Konsens' herauskommt dieser dann dem Minister unverbindlich 'empfohlen' werden kann. Ja, das ist verantwortlich der Sache gegenüber, das bringt die Bildungspolitik in Österreich vorwärts!

bedasüh
26.11.2009 11:10
"Der eigentliche Skandal ist aber,

dass Österreich über diesen Eklat nur vom Privatsender ATV informiert wurde, während der ORF in den Abendnachrichten ein paar harmlos-folkloristische Bilder von der Gegenveranstaltung brachte..."

ma-cher
 
26.11.2009 10:44
Viele Kommentare erinnern mich an einen alten Spruch:

Ich habe ja nichts gegen lange Haare, nur gewaschen müssen sie sein.

Superelvis3000
26.11.2009 10:25

wer hat die Hofnarren bestellt......und in 20 Jahren machen Sie
dann einen auf 68er.....wie kreativ ;)

Winni Wahn
26.11.2009 13:05
scheisse, sind Sie alt. und zwar im kopf.

was machen Sie mal mit 60? (wenn Sie nicht schon weit älter sind) sitzen Sie dann nur rum und packen nicht wie anders alles ist, als es mal war?

Mister Monk
26.11.2009 10:22

oida, de studenten san ja sowas von cool, so richtig provokant deppert und lustig hergricht.

so mecht i a amoi wern.

gennaro
26.11.2009 10:10

An Lächerlichkeit nur mehr schwer zu überbieten, eigentlich zum Schämen.

Pareidolic
26.11.2009 11:44
Stimmt

Traurig das so jemand dafür auch noch einen Job in Brüssel erhält.

Killer Bunny
26.11.2009 10:51

Pepi, der studierte Rübenbauer, in seiner Clown-Rolle als Finanz-Jongleur, überbietet das bei weitem. So verhält es sich auch mit dem Hahnenkamm Clown-Gio, der "wissenschaftliche" Computerbüchsen erzeugen ließ, die mit 100%iger Sicherheit unbegabteren Mitbürgern das Geld aus der Tasche zieht - bis zum persönlichen Bankrott und noch weiter. Das sind die echten Evil Clowns im feinem Zwirn - aber so weit reicht Ihr verkümmerter Röntgenblick nicht mehr.

Frank der Grosse
26.11.2009 10:02

Uuuh, Sonnenbrillen!
Das schlägt den Brüsselreiseführer und die 10 Wecker vor dem Ministerium ja um Längen!
Die ÖH, was die sich immer einfallen lässt...

Erster österreichischer Berufsdemonstrant
26.11.2009 13:31

öh und die audimax besetzung , die einen haben mit den anderen aber nix zutun... zuerst informieren und dann kritisieren...

express55
26.11.2009 09:35

das nächste Mal werden 3 Studenten in Clownmasken
hingeschickt! Wow, wird das aber lustig! Und sooo ironisch! Das ist wirklicher Aktionismus, die weltweite Kunstszene erbebt in Ihren Grundfesten!

remi2
26.11.2009 09:29

Einfach ein riesen Witz die ganze Aktion !!! "Die Drei" sollten sich mal selbst den Spiegel vorhalten, dann werdens schon ekennen wie lächerlich sie sind!

Michael Bakunin
26.11.2009 09:56

viel lächerlicher sind aber so leuet wie du, die nur dumm lästern können, während andere sich ernsthafte gedanken um die zustände in unserm land machen.

remi2
26.11.2009 10:38

Wenn sich diese Leute wircklich ernstahft Gedanken machen, dann sollte man diese auch ernsthaft der Öffentlichkeit präsentieren!!!
Man fährt ja auch nicht mit einem mobilen Bosna - Standl, als Wurst verkleidet vor, um gegen den Welthunger zu demonstrieren oder ???

Michael Bakunin
26.11.2009 13:18

die gedanken werden schon seit 35 tagen der öffentlichkeit präsentiert. alles ist offen zugänglich, du brauchst nur lesen oder direkt vor ort teilnehmen.

remi2
26.11.2009 13:40

mit solch einer Aktion habt ihr euch die letzen 35 Tage selber zu nichte gemacht sry.

Michael Bakunin
26.11.2009 14:13

wenn du nicht verstehst, worum es dabei geht, tut es mir leid. ich muss dich jedenfalls enttäuschen: zunichte ist hier gar nichts gemacht, im gegenteil: der protest gedeiht prächtig und es ist etwas vollkommen neues dabei im vergleich zu früheren protesten.

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