Barroso sucht nach einem Agrarkommissar

25. November 2009 10:23

Alle 27 EU-Staaten haben Kommissare nominiert - Parlament akzeptiert Kompromiss zu Ashton – Neun Frauen in der Kommission

"Ich kann ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass die nächste Kommission neun Frauen haben wird", erklärte Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Dienstag vor dem Plenum im Europäischen Parlament in Straßburg. Es sind also mehr als die bisher acht weiblichen Kommissare.

Nachdem nun alle 27 Mitgliedstaaten ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die neue EU-Kommission nominiert haben, kann Barroso die Ressort-Verteilung in Angriff nehmen. Er hoffe, dass die neue Kommission mit einer Verspätung von drei Monaten im Januar startbereit sei.

Unter den zukünftigen Kommissarinnen wird sich neben der Niederländerin Neelie Kroes aber nicht die bisherige dänische Agrarministerin Eva Kjer Hansen von den Liberalen befinden, wie dies bis Dienstag erwartet wurde. Dänemark hat die konservative Umweltministerin Connie Hedegaard nominiert, die gute Chancen hat, das prestigeträchtige Klimaschutzdossier zu bekommen.

Dies bedeutet aber, dass für das Agrarressort, das mit mehr als 50 Milliarden Euro fast die Hälfte des EU-Budgets ausmacht, kein "logischer" Kandidat, der Agrarexperte ist, zur Verfügung zu stehen scheint. Rumänien hat zwar seinen Landwirtschaftsminister Dacian Ciolos namhaft gemacht. Bisher galt es aber als ausgeschlossen, dass Politiker aus Ländern, die von der gemeinsamen Agrarpolitik am meisten profitieren, für diese in Brüssel verantwortlich zeichnen.

In der Runde der Kandidaten zeichnet sich jedoch kein anderer Agrarexperte ab. Ausnahme ist Frankreichs Ex-Agrar- und Ex-Außenminister Michel Barnier. Für ihn gilt aber der genannte Einwand ebenso wie der Umstand, dass Frankreich das Binnenmarktressort beansprucht. Eine Entspannung zeichnete sich hingegen rund um die neue EU-Außenministerin Catherine Ashton ab. Das Parlament hatte ja Protest gegen Pläne des Ministerrates und der Kommission eingelegt, wonach Ashton am 1. Dezember sofort auch als Vizepräsident der Kommission zu arbeiten beginnt, ohne sich zuvor einer Anhörung im Parlament zu stellen. Ein Kompromiss sieht nun vor, dass Ashton bereits am 2. Dezember im Außenpolitischen Ausschuss ihre Vorstellungen präsentieren wird. Zusätzlich wird sie sich - wie alle anderen Kommissarskandidaten - der Anhörung im Parlament Mitte Jänner stellen müssen.

Die drei großen Fraktionen aus Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen, die alle 27 Kommissare unter sich aufteilen, haben sich darauf verständigt, keinen Kandidaten mutwillig herauszuschießen. Sie sollen "sachlich und hart" befragt werden, hieß es. Die Grünen finden dies lächerlich. Es sei "haarsträubend, wie Schwarz und Rot die neuen Möglichkeiten des Lissabon-Vertrages nicht nutzen" würden, kritisiert die Grüne Ulrike Lunacek. (Thomas Mayer aus Straßburg/DER STANDARD, Printausgabe, 25.11.2009)

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DER BUKARESTER
25.11.2009 14:02
Westentaler!

Der wuerde dort super hinpassen! Kritiker verpruegeln lassen und Polizisten niederfuehren ist in Bruessel sicher auch hip!

anton-aus-tyrol
 
25.11.2009 13:22
Wir könnten da einen Pater anbieten!

Er würde auch nicht weiter auffallen, schließlich ist sein Motto: Händ falt´n, Gosch´n halt´n!

didi111
25.11.2009 12:36
Geh, schickts doch dem Barolo ..


..ein Foto vom Molterer Willi!!

Vielleicht mit einer persönlichen Widmung vom Faymann...?

ABC123
25.11.2009 13:33
es reicht!

und was soll der dort machen?
den kasperl?

frankiegoes
25.11.2009 10:23
Bring back Fischler.

Unpolitisch
25.11.2009 09:54
Kasperltheater

Da hätten wir einen erfahrenen Agrarier in unseren Reihen und wir schicken den Gio Hahn nach Brüssel.

Ist ja nicht zu fassen!

ABC123
25.11.2009 13:34
wem?

den huber-bauern? sonst würde ich keinen kennen!!!

tramezzino
25.11.2009 11:28

und der "erfahrene agrarier" wäre wer?

zimbo
 
25.11.2009 10:56
Schätze da gings nie um Qualität , sondern um Belohnung für Verrat und Proporz.

http://deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/03/1... ltordnung/

Die Entscheidung werden ganz woanders getroffen, in der Kommision wird nur abgenickt.

Bleibt überflüssig zu erwähnen, dass Rompuy auch ein Bilderberger ist.

soamist
 
25.11.2009 11:28

sie netter kleiner verschwörungs fan

zimbo
 
25.11.2009 12:11
Sind einfach Fakten, die belegbar sind.

ABC123
25.11.2009 13:35

welche fakten?

zimbo
 
25.11.2009 14:04
Bilderberger, Rede, Ziele, Treffen Rompuy Kissinger;

Fiutare
28.11.2009 14:36

Also jetzt wirds peinlich....
Hätte man tatsächlich einen Bilderberger in besagtem Amt unterbringen wollen wären weitaus einflussreichere und prestigeträchtigere Kanidaten zur Verfügung gestanden, da können sie kleiner Verschwörungstheoretiker dran rütteln wie sie wollen.....

HansPeter10
25.11.2009 10:07

Na bitte der Willi war doch unfähig, sollte doch nur als Pfründe den Brüüseljob kriegen.

Josef Obermaier
25.11.2009 08:23
Wenn Faymann auch sonst nichts auf die reihe bringt, Österreich zu schädigen ist er allemal imstande.

ABC123
25.11.2009 13:36

er hat aber gott lob willy und wolfi verhindert! und auch die lange und gusi!!!

ist doch positiv!

und das hernderl wird hoffendlich nicht viel kaputt machen in brüssel

soamist
 
25.11.2009 11:29

aber das macht er nicht schlecht, soviel muss man ihm lassen

kyselak3
 
24.11.2009 23:49
man kann bescheidenheit auch übertreiben!

jetzt soll ich mich schon über die bloße tatsache freuen, daß in der neuen kommission vermutlich neun frauen vertreten sein werden?

armselig - aber mehr hat dieser verein offenbar wirklich nicht drauf.

Luager
25.11.2009 13:30

Ich find da sind viel zu viele Frauen drinnen,da wird überhaupt nix mehr weitergehen

Christoph ************
25.11.2009 00:47

Die Kommission wird ungefähr ein Drittel Frauenanteil haben, das ist in etwa soviel wie der Anteil in der österreichischen Bundesregierung.

Euphorisch braucht man nicht sein, aber anscheinend bringen es viele andere Institutionen auch nicht besser zusammen.

kyselak3
 
25.11.2009 07:25
von mir aus

gerne auch null frauen.

ich verweigere mich der zeitgeistigen perversion und beurteile institutionen nicht nach ihrer geschlechtermäßigen zusammensetzung.

das optimum im gegenständlichen fall wäre allerdings null frauen und null männer.

sixela
24.11.2009 23:48

Ach, ist die Ulrike Lunacek so naiv oder tut sie nur so? Wieso sollten Rot und schwarz unter dem ach so tollen Lissabon-Vertrag nicht weiterhin packeln?

HansPeter10
25.11.2009 10:08

Ersteres

Seria
24.11.2009 22:38

pröll

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