Barbara Blaha for President

24. November 2009, 14:47

Die Ex-ÖH-Chefin im Video-Interview über ihr Engagament für Heinz Fischer und die Uni-Proteste

Ex-ÖH-Chefin Barbara Blaha ist eindeutig das jüngste Mitglied des Personenkomitees für die Wiederwahl von Heinz Fischer als Bundespräsident. Blaha war 2007 aus Protest über das gebrochene Wahlversprechen des damaligen SPÖ-Chefs und Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer, die Studiengebühren abzuschaffen, aus der SPÖ ausgetreten. Fischer sei gegen Studiengebühren und habe schon damals Verständnis für die Anliegen der Studierenden gehabt, meint Blaha im Gespräch mit Hans Rauscher.

Auch zum umstrittenen Bologna-Prozess zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens habe der Bundespräsident in Gesprächen mit Blaha immer wieder eine sehr differenzierte Meinung geäußert. Blaha hält Bologna für "kein Naturgesetz". Es sei von Menschen und Politikern gemacht worden und genau diese hätten jetzt die Macht, sich noch einmal zusammen zu setzen und zu überlegen, wie man den Prozess in einer veränderten Form im Sinne der Studierenden umsetzen könne. Im Vergleich zu Deutschland sei es bezüglich dieser Diskussion in Österreich noch "recht ruhig", da Noch-Minister Hahn "ein Fan der Beschleunigung und Ökonomisierung" durch Bologna sei. 

"Ich finde es schwierig, von außen Ratschläge zu erteilen an Leute, die ihre Sache bis jetzt ganz gut gemacht haben", meint die ehemalige ÖH-Chefin zu den aktuellen Protesten der Studierenden. Dass der Hochschuldialog nun - viel zu spät - stattfindet, sei auf alle Fälle positiv. Sie selbst hat vor einer Woche ihr Studium abgeschlossen und beginnt jetzt in einem Verlag zu arbeiten. (rasch, derStandard.at, 24.11.2009)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 79
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na ehrlich...
00
29.1.2010, 08:53
Frau Blaha soll sich bereit machen, die SPÖ zu übernehmen.

Sobald die Totengräber, die derzeit am Werk sind, abgewählt wurden, bleibt als so ziemlich einzige Chance für die SP politisch relevant zu bleiben, eine Politikerin wie Barbara Blaha. Dann kommen in Folge auch die richtigen Leute zur Partei.
Dies ist kein Wunschdenken, sondern eine Prognose.

FructDext
00
Bitte Bitte

Herr Professor Rauh, stellens doch das mikrofon auch ein bisserls richtung interviewpartnerIn, ich glaub das bringts total.

che flash
 
00
7.12.2009, 07:32
Die SPÖ ...

... hat eine bewundernswerte und realitätsnahe potentielle Politikerin verloren. Barbara Blaha hätte auf jeden Fall das Luxus-Society-Girl Laura Rudas in den Schatten gestellt.
Diese Generation von engagierten Intellektuellen hat die SPÖ vorerst verloren - vor allem dank Gusenbauer - und auch Faymann wird sie nicht zurückgewinnen. Es wird grundsätzlich schwer werden, diese vernachlässigte und politisch bereits mehrfach abgeschriebene Generation zurückzugewinnen.
Aber, wie die jüngsten Vorkommnisse in den Hörsälen zeigen, haben unsere StudentInnen schon andere wirkungsvolle Methoden gefunden, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen und sind nicht länger auf die Sozialisation in den Kaderschmieden der trad. politischen Parteien angewiesen.

Karlgaard
00
5.12.2009, 10:52
Tempo, Tempo

Hugh! Häuptling schnelle Zunge hat gesprochen.

große riffkappe
11
28.11.2009, 12:54

sympatisch. es bräuchte mehr solche leute dieser art in der politik, damit es spannender und glaubwürdiger wird.

JoeGro2
12
25.11.2009, 22:30
Heinz Fischer war Studentenvertreter

Als Absolvent der Technischen Hochschule Graz kann ich, Jahrgang 1933, bezeugen: H. F. hat die Forderungen der Grazer Studenten nach Abschaf-
fung der Studiengebühren (damals Kolleggelder) und nach einem Rechtsanspruch auf ein Stipendium aus Bundesmitteln weitergetragen. In der Folge sind diese Forderungen vom Zentralausschuß der Öster-reichischen Hochschülerschaft diskutiert, beschlos-
sen und durchgesetzt worden.

Ein Grazer Jura-Student, namens Gerfried Sperl, hat die Unterstellung diese Studenteninitiative sei kommunistisch inspiriert in der Kleinen Zeitung
zurückgewiesen. Sie war nicht mehr abzuwürgen.

Vielleicht erkennen einige Poster, warum Frau Blaha, die vormalige ÖH-Vorsitzende, und H.F. einander ver-
stehen.

tartaros
32
25.11.2009, 14:59
bla bla blaha

die redet viel zu schnell

spoiled ballot
02
27.11.2009, 00:06
du denkst viel zu langsam

talfuchs
51
25.11.2009, 10:55
wo ist der nasenring hingekommen?

was frau nicht alles tut für die karriere

jacques05
00
28.11.2009, 06:10
und welch vertrag das wohl ist...

potz
00
25.11.2009, 16:27

ja ich habe auch bemerkt, dass die frisur ein wenig anders ist. der scheitel etwas zentraler -> ein klarer kniefall vor dem establishement.

geh bitte

;-)

Amelia Schöneberger
10
25.11.2009, 12:20

ging raus beim Ziehen daran.

Amandla
01
25.11.2009, 09:30

irgendwie weckt das folgende assoziation

http://www.youtube.com/watch?v=wwPLBjDnXgA

potz
00
25.11.2009, 08:13

gutes interview, aber: bitte kaufts wer dem standard eine gscheite videokamera. hauts das vhs-c kistl (oder was immer da gewürgt wird) aus dem fenster.

tablespace65
144
25.11.2009, 08:12
Widerliche Anbiederung!

Es ist für mich absolut inakzeptabel und widerlich, dass jemand wie B. BLAHA, die bekanntermaßen aus der SPÖ ausgetreten ist, weil ihr eine bestimmte Parteilinie nicht gepasst hat, sich dann plötzlich "eines Besseren belehrt" und sich im "Personenkomitee für die Wiederwahl von Heinz FISCHER als Bundespräsident" dem amtierenden UHBP, der ja sehr wohl ein bekennender und überzeugter SPÖler ist(sic!), quasi anbiedert!

Man könnte ja fast vermuten, dass die werte Frau BLAHA einfach nur bemüht ist, sich durch die Unterstützung für FISCHERs Wiederwahl doch noch gewisse politische Möglichkeiten offen zu halten...

Für mich ist das ein ehrloses Verhalten von BLAHA! Und auch FISCHER sollte sich eine derartige Unterstützung "ersparen".

Camilla Vanilla
09
25.11.2009, 08:22
würden sie irgendwo mitglied sein wollen um den preis,

sich ständig mit schleim beschäftigen zu müssen.

schauen sie sich an, weshalb sie ausgetreten ist. das hatte sehr gute und aufrichtige gründe.

Hofmarschall
00
17.12.2009, 11:37
ja, nur staub in den medien aufwirbeln um ihren bekanntheitsgrad aufzubessern. vielleicht bekommt sie bald eine gut bezahlte funktion bei der spö. lotto, sorry politik = alles ist möglich.

tablespace65
70
25.11.2009, 11:29
Eine politische Partei ist kein Heimgartenverein!

Es geht darum, dass ich die Mitgliedschaft in einer Partei ("Gesinnungsgemeinschaft") nicht mit der Mitgliedschaft in irgendeinem beliebigen Verein vergleichen kann!

Ich kann nicht, weil mir kurzfristig etwas nicht passt, einfach "aus der Partei" austreten und dann nach relativ kurzer Zeit einen namhaften Vertreter genau dieser von mir so kritisierten Partei in Form eines Personenkomitees unterstützen. Das ist meines Erachtens einfach nur ein unlauteres und inakzeptables Verhalten!

Die Gründe für BLAHAs Austritt aus der SPÖ mögen durchaus "gut und aufrichtig" gewesen sein. Ihr jetziges Verhalten, "die Nähe der SPÖ" nach wie vor zu suchen (bzw. dort ein wenig mitzumischen), ist es mit Sicherheit nicht!

Karl Heiden
00
28.11.2009, 16:28

Heifi betont, ein "überparteilicher Kandidat" und nicht Vertreter der SPÖ zu sein ...

kinkerlitzchen
04
25.11.2009, 13:12

Es würde im Gegenteil viel mehr Menschen wie Barbara Blaha brauchen, die zu ihren Überzeugungen stehen und auch die Konsequenzen daraus ziehen.

seneca6
33
25.11.2009, 09:54
und irgendwann hat sie bemerkt,

dass es ohne Schleim nicht geht, aber ich habe Verständnis, man kann ja zwischendurch einaml auch ein bisserl brav sein.

Doc Steel
47
25.11.2009, 07:36
der vergleich macht sicher

jetzt weiß man warum der faymann die laura rudas hat, neben der frau blaha würde er noch mehr verblassen.


Robgeb er
61
25.11.2009, 07:04
.

Schaut eh schon aus wie die Rudasch!

Karl Heiden
00
28.11.2009, 16:29

Offenbar Sehstörungen. Brille anschaffen!

Amelia Schöneberger
11
25.11.2009, 05:09

SPÖ-Gebiß

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