Spanien lädt den Kosovo zu EU-Konferenz ein

23. November 2009 17:29

Madrid hat die Unabhängigkeit nicht anerkannt

Madrid - Spanien wird unter seiner EU-Ratspräsidentschaft den Kosovo an Balkan-Konferenzen der Europäischen Union teilnehmen lassen, obwohl Madrid den Kosovo nicht als unabhängigen Staat anerkennt. Dies gab Außenminister Miguel Angel Moratinos am Montag in Madrid bekannt. Während der spanischen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2010 werde unter anderem ein hochrangiges Treffen über den westlichen Balkan stattfinden. "Daran wird auch der Kosovo im Rahmen der international akzeptierten Mechanismen teilnehmen" , betonte der Minister im spanischen Parlament.

Im vergangenen Jahr hat sich der Kosovo trotz heftigen Widerstandes aus Belgrad für unabhängig von Serbien erklärt. Etwa ein Drittel der Uno-Staaten erkennt das an, darunter 22 der 27 EU-Staaten. Die Ausnahmen bilden neben Spanien die Slowakei, Rumänien, Zypern und Griechenland.

Furcht vor Separatisten

"Wir werden uns der Entwicklung und der institutionellen sowie politischen Stabilität des Kosovo nicht entgegenstellen" , sagte Moratinos. Spanien hat mit Blick auf die separatistischen Tendenzen im Baskenland oder in Katalonien als eines der wenigen EU-Länder die Unabhängigkeit der früheren serbischen Provinz nicht anerkannt. Madrid hätte kein Problem, seine Haltung zu ändern, wenn die Vereinten Nationen den Kosovo anerkennen oder wenn Serbien mit der Exprovinz eine einvernehmliche Regelung finden würde, sagte Moratinos. (dpa&DER STANDARD, Printausgabe, 24.11.2009)

 

Kommentar posten
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el magnifico
14.01.2010 21:21
kann mir bitte wer den unterschied

zwischen der problemlosen anerkennung des kosovo auf der einen seite erklären und warum es keine republik srbska geben darf?
warum dürfen die serbisch bewohnten regionen im norden des kosovos nicht bei serbien bleiben?
weil unter tito vor 60 jahren die grenzen so gezogen wurden?

das ist das gleiche problem, das es auch in afrika gibt. willkürlich gezogene grenzen die nationalitäten auf 2 oder mehr staaten aufteilen und an denen heute noch festgehalten wird.

kosova pavarsi
 
14.01.2010 13:24
IGH

Also wenn ihr nachrichten gelesen oder gehört habt dann habt ihr sicher verstanden dass auch wenn das urteil gegen den kosovo ist kan man die unabhängigkeit nicht rückgängig machen....dieses urteil verzögert die anerkennungen oder es gibt nur noch wenige nach de entscheidung..also ist diese unwichtig....kosova wird nie mehr von belgrad regiert...ich als albaner aus kosovo kann gut leben dass es weniger anerkennungen gibt solange ich nicht zu serbien gehöre...natürlich ist das wirtschaflich schlecht wenn es weniger gibt...aber ich warte ab was die IGH entscheidet...die führenden länder sind für kosova....und wer sagt den es müssen genau die hälfte oder mehr sein??? wie ich verstanden habe müssen es um die 80 sein...jettz sind es bereits 65

uruguay
 
27.11.2009 12:21
Spanien, Slowakei, Griechenland und Rumänien...

...haben mit der Anerkennung der kosovarischen Pässe schon indirekt das Kosovo anerkannt! Ziemlich heuchlerisch, daß sie auf diese Weise Serbien so hintergehenund so tun, als ob sie Kosovo angeblich nie anerkennen wollen!
Dauert nicht lange, dann werden sie auch diesen Schritt machen!

N. P.85
 
29.11.2009 15:16

Man will es den Serben halt schonend beibringen!!:)

Der Zwersch
28.11.2009 10:05

Sie tun ja ganz so als ob die Nichtanerkennung des Kosovo irgendwas mit serbischen Befindlichkeiten zu tun hätte.

uruguay
 
28.11.2009 15:41
Serbien hält sich an dem letzen Strohhalm fest!

Sie verzögern höchstens nur die weltweite Anerkennung Kosovos! Und die übrigen EU-Mitglieder, die es noch nicht anerkant haben, werden sich letzlich der Mehrheit fügen und diesen Schritt auch vollziehen! Aus innenpolitischen Gründen hat man in der EU Rücksicht auf diese Länder genommen!
Aber Fakt ist, daß die Länder Griechenland, Rumänien, Slowakei und Spanien die kosovarischen Reisedokumente wie Pässe anerkannt haben und kosovarische Staatsbürger in diese Länder, wenn auch mit Visum, einreisen dürfen!!!! Ist doch eine indirekte Anerkennung Kosovos, oder nicht?!

Stani83
30.11.2009 14:10
Sie kennen sich nicht aus

Den serbischen Politikern war am 17.02.2008 schon klar dass das Kosovo verloren ist. Man muss aber wegen der Wähler diesen Kurs fortsetzen. Zudem hat man die Möglichkeit etliche weitere Vergünstigungen (in Richtung EU-Annäherung) herauszuverhandeln.

uruguay
 
30.11.2009 15:32
Damit betrügt man sein eigenes Volk,

wenn die serbische Führung solch einen Kurs einschlägt!
Am besten sollte man den Kopf aufrichten und den Serben erklären, daß das Kosovo ein für alle mal verloren ist! Die meisten serben sehen es doch sowieso ein! Sie wollen doch auch nur lediglich in Frieden leben und auch, daß die Politiker im Lande sich mit ihren sozialen, alltäglichen Problemen kümmern! Diese sture Haltung isoliert Serbien doch nur!

Lucky Luke 1988
15.01.2010 23:45
lol

zeigen sie mir bitte ein land wo die politiker ihre wähler nicht betrügen.

Stani83
01.12.2009 09:13
Sie stimmen mir zu?

Und weiter Oben posten Sie dass sich SRB am letzten Strohhalm festhält um die ANerkennungen und die Unabhängigkeit zu verhindern. Nun stimmen Sie mir zu dass die serbischen Politiker längst die Realitäten erkannt haben?
Das passt nicht zu Ihrer ursprünglichen "Argumentation". Sie widersprechen sich

Beny Kastrati
 
27.11.2009 12:19
An alle Serben

Liebe serbische Mitleser,
ich habe ein paar Fragen. In wie weit ist das leben der Albaner für Sie als Serben wichtig? Interessiert es euch wie diese Menschen leben müssen? Hat es euch je Interessiert was diese Menschen durchmachen mussten? Wenn ja, dann hören Sie endlich auf zu träumen. Trotz aller Armut, trotz der Geschehnisse. Kosova bleibt bei den Albanern. denken Sie, dass gerade diejenigen, die 2 oder 20 Fam.angehörige verloren haben, je die Tatsache dulden werden, dass serbische Stiefel das Land beschmutzen werden? NIEMALS!!!

kal el
30.11.2009 22:17

...und das Rad der Geschichte dreht sich, unaufhaltsam...

Naja2008
27.11.2009 20:56

Slozni hat Recht mit der Aussage das dein Post stark durch Hass und Rassismus geprägt ist. Wobei ich mir sicher bin das das mit dem Beschmutzen einige Serben genau anderstherum sehen.

CyDav
29.11.2009 09:18

Nach all den Kommentaren zu urteilen, gehören die Albaner einer höheren und zivilisierteren Gesellschaft an. Sie sind das Medium das uns erleuchtet und das Portal das uns den Weg in die Zukunft ebnet.

Da du dich mit Ihnen häufig auseinandersetzt kannst du mir deren Wunschdenken sicherlich bestätigen?

Naja2008
29.11.2009 18:51

Ich finde es grundsätzlich falsch wenn man von einigen Leuten auf das ganze Volk schliesst. Solche Verallgemeinerungen sind hier eindeutig fehl am Platz, wie man auch an meinen Reaktionen auf die teils rassistischen Verallgemeinerungen des serbischen Volkes hier sehen kann. Jedoch gebe ich dir Recht in der Annahme das es einigen Postern hier eindeutig an der Fähigkeit der Selbstreflektion fehlt und ihre Meinungen durch Propaganda und Halb-/Fehlwissen, bei einigen sogar bis ins Mark, verdorben sind.

Slozni_smo
27.11.2009 14:06
dass serbische Stiefel das Land beschmutzen werden?

ist das schon das rassistischste was Sie drauf haben, oder können Sie noch einen drauflegen ...?

N. P.85
 
29.11.2009 15:23

Vielleicht kennen sie das wort Metapher!..Stiefel konnen auch als Soldaten gesehen werden!!!
Und die wuerden tatsaehlich Kosovo beschmutzen!wie die es schonmal getan haben!

Stani83
30.11.2009 14:11
Da wird sich aber Ihre Freundin nicht freuen, wenn Sie ihr das nächste Mal irgendwelche Stiefeln oder Schuhe schenken ;-)

Hajdar Sllupi
24.11.2009 14:20
wir wollen frieden oder?????

serbien sollte langsam aufwachen...dieses selbstzerstörerische haltun gegenüber seinen nachbarn aufgeben...kosova ist verloren...mit oder ohne un-sitz...die albaner haben bewiesen das sie sich selbst vertreten können...man kann nicht ein über 95% albaneranteil mit 5% serben beherrschen..es ist vorbei die nationale tyranei und unterdrückung gegenüber den albanern...den wir sind stark geworden und schlau...wir sind ein junges volk was die freiheit liebt und ihr alte slawischen greisen eure besste zeit ist vorbei in 20 Jahren sind wir albaner führent auf den balkan wie damals wo noch kein slawischer einwanderer da war...

Slozni_smo
27.11.2009 14:58
wir wollen frieden oder?????

welchen Frieden, den hier ...

http://tinyurl.com/ybn46xn

das ist nur ein Beispiel der heutigen Realität im Kosovo.

Ihr verwüstet unser "Elternhaus" und erwartet irgendeine Form von Anerkennung dafür?

Stani83
26.11.2009 10:17
GUT. Also hören Sie dann endlich auf die Schuld für das eigene Cersargen bei der Serben zu suchen

Serbien hat im Kosovo nix mehr zu melden.
Sie sollten also lieber auf das Kosovo schauen als auf den Nachbar Serbien. Sonst wirkt das mit "wir sind unabhängig, SRB kann uns nicht mehr untersrücken" etwas unglaubwürdig ;-)

N. P.85
 
26.11.2009 23:34
@Stani

Versteh doch endlich,wir koennen nicht nur auf Kosova schauen,wenn ein NACHBAR wie Serbien,unsere Produkte nicht durch Serbien richtung Westen transtportieren laesst!Das gleiche gilt auch fuer BiH,was auch in serbischer Hand ist!Das alles sind Gruende die uns zwingen nach Serbien zu schauen,und zu meckern,weil glauben Sie mir,anonsten interesiert mich (UNS) Serbien genau so viel wie ein Sack Reis in China!

Stani83
30.11.2009 09:18
Das sind doch nur Ausreden und Sie wissen das

Seit der Unabhängigkeit ist nix besser geworden außer dass man den verhassen Serben los ist.

Und ich kann mich noch genau erinnern wie viele Albaner meinten dass es unwichtig ist was SRB macht. Waren können über MNG transportiert werden, für Probleme würde man Lösungen finden, usw...
Das EInzige was man nun hört ist:"SRB ist schuld dass wir so unfähig sind!"

Akuma
27.11.2009 22:35

der war gut! albaner schaffen es zwar unmengen an heroin, zigaretten und maedchen durch ganz europa zu schmuggeln, aber all die anderen "handelsgueter" (gibt es die bei euch ueberhaupt) koennen sie nicht ausser landes bringen?

Komita
26.11.2009 16:28
Die Politik Serbiens

war und ist immer noch die gleiche, destabilisieren und blockieren.

Da helfen auch keine fadenscheinigen Erklärungen.

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