"Volkszählung" im Meer

In neun Jahren fast 18.000 neue Tierarten entdeckt

22. November 2009 22:01
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    Foto: apa/census of marine life/david shale

    Ein Beispiel aus den lichtlosen Tiefen der Weltmeere: Ein Tiefsee-Oktopus der Gattung Grimpoteuthis.

Projekt Census of Marine Life legt Zwischenbericht vor - Entdeckungen zeigen Anpassungsfähigkeit des Lebens

New York - Seit dem Jahr 2000 arbeiten zahlreiche Wissenschafter im Rahmen des internationalen Projektes Census of Marine Life gleichsam an einer "Volkszählung" der Lebewesen unter Wasser. Inzwischen können die Forscher auf beachtliche Erfolge verweisen: In den Tiefen der Weltmeere wurden in den vergangenen neun Jahren 17.650 Tierarten entdeckt. "Die Tiefsee ist das größte zusammenhängende Ökosystem der Welt und der größte Siedlungsraum für Leben. Sie ist aber zugleich auch das am wenigsten erforschte", sagt Chris German, teilnehmender Wissenschafter an dem Projekt. Nach der neuen Zwischenbilanz soll der Abschlussbericht 2010 vorgelegt werden.

Von den 17.650 registrierten Tierarten der Tiefsee leben 5.722 unter 1.000 Metern, die restlichen fanden sich in Regionen unter 200 Metern, teilten die Experten am Sonntag mit. Bereits dort ist die Dunkelheit so groß, dass es keine Pflanzen mehr gibt.

Anpassung an Extreme der Tiefen

"Um in der Tiefe zu überleben, müssen die Tiere kärgliche und neue Nahrungsressourcen finden. Und ihre große Vielfalt zeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich anzupassen", sagt Robert Carney von der staatlichen Universität des US-Bundesstaates Louisiana. Insgesamt sind rund 1.000 Meeresbiologen aus 70 Ländern an dem Projekt beteiligt. (red/APA)

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11 Postings
Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
23.11.2009 09:01
Alle x Minuten stirbt eine Tierart aus...

... und alle x Minuten werden 2 neue entdeckt!

Bei so wenig Ahnung, wie wir offensichtlich noch von der Natur haben, ist jedwedes aufgeregte Gegacker völlig unangebracht...

AlterEgo
 
25.11.2009 20:50

Nunja, es gibt halt Menschen, die haben Respekt vorm Leben ... und dann gibt es da noch Ruth Schlabbeeritzka-Pangl

Truthlobby
25.11.2009 10:43
genau,

und wenn sie sterben macht das auch nix, irgendwo wird bestimmt ein neuer troll geboren!

Tethys
24.11.2009 15:49

Wo lassen Sie denken??

rudolf schladming
24.11.2009 12:01

ein gutes beispiel dafür, dass jeder, auch wenn er absolut unqualifiziert ist, denkt zum thema umweltschutz etwas beitragen zu können und zu müssen.

DD1981
24.11.2009 10:01

Alle x Minuten stirbt bei Ihnen wohl eine Gehirnzelle...leider wachsen aber nicht alle x Minuten 2 nach^^

Onkel Tom´s Hütte
23.11.2009 21:19

Das hat gute Chancen auf den Dumbest-Posting-Ever-Award.....

Der Herr Franz
 
23.11.2009 15:30
Gegacker ist höchstens das was sie von sich geben.

Die Bezeichnung entspricht dem geistigen und ethischen Horizont den ihr Posting zum Ausdruck bringt. Entdecken heißt erstens ja nicht, daß diese jetzt erst entstanden sind sondern bisher unbekannt, nicht erfaßt waren, und zweitens sterben auf Grund menschlicher Einflußnahme permanent Terarten aus, und um jede einzelne ist es schade. Das ist kein Slogan sondern eine Tatsache. Und wenn dieses TEmpo weitergeht werden in nicht allzu ferner Zukunft nur noch Mensch, 'Nutzvieh' (welch perverse Wortkreation) und Bakterien übrigbleiben.

Carcharodon
 
23.11.2009 10:57
Wie kann man nur so wenig Enthusiasmus für die Natur aufbringen!

Als Biologe gackere ich bei einem Artikel wie diesem nicht vor Aufregung über die tollen Forscher sondern vor Begeisterung über die unglaublichen Viecher, die sie entdecken.
Aber ab welchem Zeitpunkt darf man denn Deiner Meinung nach gackern?

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
23.11.2009 12:38

Mit "Gegacker" mein ich den Slogan "Alle soundsoviel Minuten stirbt eine Tierart aus!", den sich irgendwelche Grünkarierten vor einigen Jahren auf ihre Fahnen hefteten...

schwejk
23.11.2009 17:17
der postingname beschreibt Sie sehr gut

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