Karsai will Taliban zu "Loya Jirga" einladen

23. November 2009 09:01

Entscheidung über Einbindung der Islamisten soll fallen, sobald Termin für Versammlung feststeht

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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22 Postings
zimbo
 
23.11.2009 10:30
Ist sicher eine Falle.

Änderungen sind unter dem Marionettenpräsidenten ohndies nicht zu erwarten.

DieBo
23.11.2009 09:48
Welcher Taliban fällt auf so einen blöden Trick rein? Ich wette dass diese Versammlung von Drohnen in Grund und Boden gebombt würde.

Karzai: " Hey Leute. Schön dass ihr alle gekommen seit. Äh, ich muß nur noch mal kurz raus zum pinkeln. Fangt schon mal ohne mich an"

Martin Müller10
 
22.11.2009 21:49
Seit 8 Jahren

wird in Afghanistan gekämpft (1 Jahr länger als WW II) und es ist bisher nichts aber rein garnichts rausgekommen ausser unzähligen Toten auf beiden Seiten. Es sollte mittlerweile dem Einfachsten klar geworden sein, dass wir als Ungläubige dort nichts erreichen! Lasst Sie Ihr Loya Jirga in Kabul machen und entsendet einen muslimischen NATO-Vertreter (Türkei?) mit einem verbindlichen Abzugsplan bis Ende 2010. Solange ein Teil der Bevölkerung die Regierung als Kolaborateure mit den Schweinefressern sieht wirds nichts, denn diese Leute fühlen sich an keine Abmachungen mit Ungläubigen gebunden.

h 90
23.11.2009 07:32

Auch Indonesien, Malaysien waere stabile moslemische Laender. Dazu muesste aber die USA zuerst mal verzichten das Land zu besetzen und zu kontrollieren, was nicht passieren wird.

ja, eh
23.11.2009 09:32

Echt, die Indonesien und Malaysien sind auch schon bei der NATO? Sachen gibts....

h 90
23.11.2009 09:35

Ja das ist eben die Sache: jemand Unparteiischen und nicht die NATO (=USA).

ja, eh
23.11.2009 12:58

Klar das macht Sinn. Nur würde eines der beiden Länder auch wirklich für die NATO Vermittler spielen wollen?

Martin Müller10
 
23.11.2009 14:02
NATO-Offizier

Als direkt beteiligter Konfliktteinehmer sollte die NATO einen ofiziellen Teilnehmer entsenden, aber einen der akzeptiert wird

insertnamehere
 
23.11.2009 18:48
Wen entsendet der andere, direkt beiteiligte Konfliktteilnehmer?

Der Alte vom Berge
27.11.2009 22:55
Eime Privatperson,...

...einen so genannten "Neutralen".

,)

h 90
23.11.2009 13:02

Eben nicht die Nato muesste sich zurueckziehen, Reperation zahlen und keine Forderungen stellen, damit gaebe es auch nichts zu vermitteln.
Ist aber schon klar, dass das einfach nicht passieren wird. Mit einer lauwarmen Loesung wo einfach nur andere Laender den Kopf fuer die Nato hinhalten sollen wirds nicht klappen bzw. werden die Laender auch nicht mitmachen.
So eine Loesung bringt auch kein Geld darum wird es eben nie passieren

giseun
23.11.2009 17:28
Geschichtsverdreher

Das hört sich ja ganz danach an, als ob es vor dem Erscheinen der Nato alles friedlich gewesen wäre. Ich glaube, dass da einige Afghani widersprechen würden. Und würde der Abzug der ausländischen Kräfte auch den Abzug der ausländischen Kämpfer der Taliban beinhalten? Oder dürften diese als Verteidiger der 'anti-imperialistischen' Grundhaltung des Landes in Waffen weiterhin bleiben?

Der Alte vom Berge
27.11.2009 23:47
Die als "Taleban" bezeichnete Kräftegruppe...

...ist inAfghanistan Beheimatet.

Wohin sollten die Ureinwohner also Gehen ?
:D

h 90
23.11.2009 18:00

Da haben Sie schon recht (abgesehen das die gleichen Taliban Leute frueher von der USA unterstuetzt wurden).
Jetzt ist es aber so, dass ein Grossteil der Bevoelkerung die Taliban als Beschuetzer oder als kleineres Uebel sehen. Ob gerechtfertigt oder nicht, es ist halt so. Der Krieg war ein reiner Angriffskrieg ohne Grund daran kann man auch nicht viel rumdeuten.
In Waffen bleiben sie sowieso, jeder Afghane hat eine Waffe.

dekorhippe
23.11.2009 18:45
taliban gibts seit 1994

die usa haben die mujaheddin bis 1989, tw. 1992 unterstützt

ich finds ja lustig: einerseits regen sich die leute auf, dass die nato jeden aufständischen als taliban bezeichnet, andererseits ist dann auf einmal jeder aufständische des sovietkrieges auf einmal ein von den usa unterstützter taliban, die es noch nicht mal gegeben hat damals ....

DieBo
24.11.2009 09:12
Taliban hin oder her. Ich kann mich nicht erinnern dass die Afghanen um den Einmarsch fremder Truppen gebeten haben die die Taliban verjagen sollten.

Prof. Wolf
27.11.2009 20:16
Geschichtslektion

Die Taliban waren damals die Regierung. Haben die Deutschen die Allerierten um einen Sturz des NS-Regim gebeten? Und außerdem soll die Welt eine Regierung wie die Taliban akzeptieren? Das können sie doch nicht ernst meinen!

DieBo
28.11.2009 21:35
Das NS Regime hatte besessen Kriege in andere Länder gefochten. In die Hochhäuser sind nach US Information aber Ossama ben Ladins Leute. Also noch nicht einmal das waren Taliban.

Der Alte vom Berge
27.11.2009 23:11
Die De-Facto Regierung,...

...das offiziell anerkannte Kabinett rief ähnlich der Regierung nach der Machtergreifung vor dem Einmarsch der Roten Armee um Hilfe nach America.

Der eigentliche Initiator der russischen Intervention wurde damals in einer Blitzaktion durch den KGB exekutiert. So begeistet war das Zentralkomite von seiner Initiative.

Die als "Taleban" bezeichnete Kräftegruppe existiert nicht mehr in jener dem "Westen" zu Beginn des Krieges präsentierten Form.

America meint es bitter Ernst, geht es doch um mehr als um eine strategische Position, die globale Vormachtstellung [woraus leitet Washinghton diesen Anspruch eigenlich noch ab ? ] steht auf dem Spiel.

Lektionen zu erteilen setzt Sachkenntniss Voraus.

Nazideutschland ist kein Vergleich.^^

h 90
24.11.2009 03:37

Die beteiligten Personen sind bei Mujaheddin und Taliban die gleichen.
Die Taliban Fuehrung war die Mujaheddin Fuehrung (mit kleinen Ausnahmen).

Ava Tar
22.11.2009 21:27
Gute Idee

vielleicht wählen's ihn dort ab, den Quisling.

cotesdurhone
22.11.2009 21:03
Mit den Taliban an einen Tisch setzen

und dann das Land untereinander aufteilen? Eine interessante Idee!

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