derStandard.atInternationalAfrikaPiraterie am Horn von Afrika

22.11.2009 14:57

Griechenland dementiert Schiffsentführung im Golf von Aden
"Red Sea Spirit" auf dem Weg nach Pakistan

Athen - Die griechischen Behörden haben einen Bericht über die Entführung eines griechischen Frachters vor der jemenitischen Küste dementiert. Die "Red Sea Spirit" sei am vergangenen Montag einem Piratenangriff im Golf von Aden entkommen, sagte ein Sprecher des Krisenzentrums der griechischen Hafenpolizei am Sonntag. Seither habe es keinen weiteren Angriff gegeben.

Das unter panamesischer Flagge fahrende Schiff sei nach Angaben des Reeders am Montag von zwei Schnellbooten angegriffen worden, habe den Piraten aber durch ein Manöver entkommen können, sagte ein Sprecher der Hafenpolizei. Von einem weiteren Angriff sei nichts bekannt. Das mit Beton beladene Schiff mit 22 Mann Besatzung an Bord habe seinen Kurs Richtung Karachi in Pakistan am Sonntag dem Reeder zufolge ohne Zwischenfälle fortgesetzt.

Ein Sprecher der kenianischen Schifffahrtsbehörden hatte zuvor erklärt, die "Red Sea Spirit" sei am Donnerstag von Piraten vor der jemenitischen Küste entführt worden. (APA/AFP)

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