Faymann/Pröll sind beliebter als Gusenbauer/Molterer

21. November 2009 13:21

Laut Umfrage attestieren 50 Prozent der aktuellen Koalition bessere Arbeit, 34 Prozent finden das nicht - Sonntagsfrage: 29 Prozent für SPÖ, 34 Prozent für ÖVP

Wien - Ein Jahr nach der Neuauflage der rot-schwarzen Koalition verfügt die Regierung unter Werner Faymann (SPÖ) und Josef Pröll (ÖVP) über bessere Umfragewerte als das Duo Alfred Gusenbauer (SPÖ) und Wilhelm Molterer (ÖVP). In einer vom Nachrichtenmagazin "profil" beauftragten Umfrage von Karmasin Motivforschung attestierten 50 Prozent der Befragten der aktuellen Koalition eine bessere Arbeit. Das berichtete "profil" am Samstag in einer Vorausmeldung.

34 Prozent der Befragten gaben hingegen an, sie fänden die aktuelle Regierungsarbeit nicht besser. 16 Prozent wollten sich dazu nicht äußern.

Für 34 Prozent hat sich im vergangenen Jahr Vizekanzler Pröll profiliert. Nur 13 Prozent nannten Kanzler Werner Faymann. Je 4 Prozent der Befragten gaben an, Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) beziehungsweise Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hätten sich besonders hervorgetan. Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) tat dies für 3 Prozent. Weitere 2 Prozent fanden die Entwicklung von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) bemerkenswert. 28 Prozent meinten, keiner hätte sich besonders profiliert. 12 Prozent wollten sich nicht festlegen.

Wirtschafts- und Bildungspolitik

Inhaltlich halten 38 Prozent die Wirtschaftslage für das wichtigste Thema nach einem Jahr Regierung. Auf Platz 2 liegt mit 24 Prozent Zustimmung die Bildungspolitik. 18 Prozent der Befragten gaben an, ihrer Meinung nach sollten die Themen Kriminalität und Sicherheit Priorität werden. Nur 15 Prozent nannten die Ausländerpolitik. Bei 1 Prozent waren es andere Themen. 4 Prozent hatten dazu keine Meinung.

Bei der Sonntagsfrage kommt die SPÖ laut "profil" derzeit auf 29 Prozent (+1 Prozentpunkt im Vergleich zum Oktober), mit 34 Prozent (-1) würde die ÖVP weiter klar gewinnen. Die FPÖ käme auf 21 Prozent (-1), die Grünen erneut auf 10 Prozent, das BZÖ auf 5 Prozent (plus 1).

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Posting 1 bis 25 von 151
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ether
25.11.2009 17:45

So lässt sich das österreichische Volk mal wieder blenden. Die Vorgänger zu übertreffen, war allerdings auch keine große Kunst.

Ex-Volkskanzler in spe, jetzt Baulöwe
24.11.2009 09:37
Na, so ein Erfolg!

Gusenbauer war beliebter als Lungenkrebs....allerdings nicht viel!

Eva Ulrich
26.11.2009 13:17

Ob er bei den Schwarzen - so wie Sie - beliebt war, wird ihm wahrscheinlich ziemlich wurscht sein.

Dr. Dog
24.11.2009 17:18
Der Gusi war nicht schlecht

Er hat sich halt schlecht verkauft. Das macht ihn mir aber eher sympathisch. Dieses Mediengetue (das sich gut verkaufen müssen) vieler Politiker ist ja eigentlich eher eine Ursache des Problems ;-)

Was zählt ist halt leider mehr die Verpackung und nicht der Inhalt :-(

dench
27.11.2009 21:02
arrogant

Der Gusenbauer hat sich nicht schlecht verkauft er war und ist durch und durch arrogant und abgehoben.

das ist alles sehr kompliziert!
 
23.11.2009 20:59

Die Dame am Empfang, mit flötender Stimme:

"Wollen Sie lieber Faymann/Pröll oder Gusenbauer/Molterer?"

Mein Blick schweift nach oben.

"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"

Schweißgebadet wache ich auf...

pacatianus
 
25.11.2009 14:43
Fortsetzung..

..ich trete ein und bin sofort im neunten Kreis - ein fetter Teufel mit Doppelkinn und buschigem Schwanz, gefroren in einem Eisblock. Dahinter ein kleiner Teufel der aussieht als wäre er nur zufällig hier, mager, grau, mit gefrorenem Lächeln... wir warten weiter auf den Veltro...

Zissou
22.11.2009 22:37
Not und Elend...

Dr. Dog
23.11.2009 09:47
pest ist beliebter als cholera

oder wars umgekehrt?

jajaneinnein
22.11.2009 21:42
Negative Steigerungsstufen

Vranitzky, Klima, Gusenbauer, Faymann....
Bald wird's nichts mehr zum Steigern geben.

Eva Ulrich
26.11.2009 13:19

Die negativste Steigerungsform war zwischen Klima und Gusenbauer!

ABC123
25.11.2009 08:21

da hast aber wolfi und willy vergessen! die sind ganz top!!!!

Pol e Mike
22.11.2009 18:32
Faymann baut nur Scheisse....

....hat verhindert, dass Österreich den möchtigen EU-Agragkomissar bekommt,
oder dass Österreich den EU-Ratsvorsitzenden oder EU-Aussenminister bestellt......nur weil der Ausbildungslose Dichantsklave nicht erträgt, dass andere was im kopf haben.
Die SPÖ hat mit Faymann den absoluten Nullpunkt Ihrer Parteigeschichte erreicht!

Eva Ulrich
26.11.2009 13:20

Seien Sie mir nicht böse, aber Sie sind ziemlich naiv.
Wenn Sie zuhören könnten hätten Sie festgestellt, das es noch gar nicht entschieden war, wer welches Resort bekommt.
Das ist von Ihnen nur wieder das übliche Gehusse gegen die SPÖ.

Pierre d´Aubusson
24.11.2009 14:32

Ob Österreich den EU-Agrarkommissar bekommen hätte, lag nicht an Faymann. Dazu hätte nämlich die ÖVP Fischler aufstellen müssen, damit irgendeine Chance bestanden hätte.
Oder hätte für den ach so Hohen Außenminister mit Gusenbauer einverstanden sein müssen.
Für den Ratsvorsitzenden allerdings hätte sich das Duo Faymann+Pröll als Consuln angeboten. Das wollten dann beide nicht.

Ex-Volkskanzler in spe, jetzt Baulöwe
24.11.2009 10:05
Faymann stellt das Krone-Interesse über SPÖ-Interessen...

....ok, ist deren Sache.

Aber er stellt sie auch über Staatsinteressen.

Damit SCHADET er aktiv Österreich!

das ist alles sehr kompliziert!
 
23.11.2009 20:38

Ihrer Überschrift kann ich zustimmen (ist ja auch nicht schwer).

Das Gejammer der ÖVP über die verlorenen mächtigen Komissars-Posten sehe ich aber nicht ein. Immer mit erhobenem Zeigefinger groß die braven und überzeugten Europäer raushängen lassen und dann wieder von allen anderen den österreichischen Patriotismus und nationalen Schulterschluss einfordern, wenn's ihnen in den Kram passt (und ihre Leute in hohe Positionen bringen soll).
Jetzt bekommt ein minderbegabter Österreicher ein unwichtiges Ressort, passt gut zu einem Zwergstaat.

Wird sich irgendwann schon wieder mal ein Kapazunder finden der wirklich europäisches Format hat so wie Fischler. Braucht halt ein bissl bei unserer dünnen Personaldecke.

Ex-Volkskanzler in spe, jetzt Baulöwe
24.11.2009 16:08
Aber den Vergleich mit Ashton....

...hätte JEDER der potentiellen österreichischen Kandidaten (Molterer, Schüssel, Plassnik, Gusenbauer) locker ausgehalten.

Aber Faymann hat es aktiv sabotiert!

Um der Krone zu gefallen, aus persönlicher Eitelkeit, und um seiner "Basis" Stärke zu demonstrieren.

Seine Stärke besteht also darin, Österreich zu schädigen!

Schljapnikow der IV
23.11.2009 15:03

sie suggerieren mit dem nullpunkt- sager doch nur, dass es nicht noch weiter bergab geht. und wir alles wissen: es geht noch viel weiter.

left
22.11.2009 15:13

Als ob das so schwer wäre...

galawa
22.11.2009 15:00
t-bonesteak
22.11.2009 14:50
das ist aber ein auszug aus dem programm des villacher faschings oder?

andererseits im kronen zeitungs land...

galawa
22.11.2009 13:56

ds ist ja im grunde genommen kleine besondere kunst beliebeter zu sein. aber einbliden brauch sich die beiden herren auch nichts darauf. siehe regierungsarbeit oder u ausschuss.

franz xaver singvogel
22.11.2009 12:08

Wundert mich nicht.
Der Gusi war ja nicht so übel,
aber der Herr Molterer ist schon
ein Sympathiedebakel ersten Ranges.

ddsg-kapitän nemo
22.11.2009 11:37
diese beliebtheit ist sehr relativ

gusi war der unbeliebteste kanzler, den österreich je hatte. er war - so weit diese umfragen vergleichbar sind - sogar der unbeliebteste regierungschef aller 27 eu-staaten und er hatte zusätzlich auch katastrophale kompetenzwerte.

wenn faymi etwas besser liegt als gusi, dann ist das eigentlich keine meldung wert. wenn irgendjemand je gusis werte unterbieten sollte, dann wäre es eine sensation.

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